1.723 Einträge im Gästebuch
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Dreierrunde aus Württemberg |
21.11.2020, 11:29 Uhr |
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Wenn man hier berechtigte Kritik an dem Jung-Stilling-Kult äußerst, wird man von allen Seiten geschurigelt.
Wo bleibt da die Meinungsfreiheit?
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Martin Jeske aus Freistaat Sachsen |
11.11.2020, 08:07 Uhr |
Guten Tag allerseits!
Ich finde wieder einmal Gelegenheit, hier in dieses Gästebuch zu schreiben.
Und zwar finde ich "Basel verfemt Jung-Stilling" im Gegensatz zu Herrn oder Frau Snyder nicht "träf" (das Wort mußte ich erst über Google suchen), sondern völlig inkonsequent.
Der "Herr" Engel Siona erscheint Herrn Freimund Biederwacker, spricht mit ihm in normaler menschlicher Rede und beauftragt ihn. So weit, so gut.
Aber im Anmerkungsteil wird nun ab Seite 42 (ich beziehe mich auf die Seitenzählung der Download-Datei) weitläufig und ausführlich erklärt, daß Gott aufgrund seiner Allgegenwärtigkeit und Allmacht keiner Engel bedarf!
Wie bitte reimt sich das denn zusammen??
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N. Wyss aus Basel |
07.11.2020, 12:53 Uhr |
Zu "Basel verfemt Jung-Stilling"
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Danke, das ist in allem träf.
Den Sankt Pantalus kannte ich noch nicht.
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Pfarrer aus Hoher Norden |
01.11.2020, 13:23 Uhr |
"Ein christlich-konfessionsloses Wischi-Waschi-Credo!"
Liebe Dreierrunde: die Zeiten streng abgeschiedener christlicher Konfessionen ist vorbei!
Auf wissenschaftlich-theologischer Ebene gibt es so gut wie gar keine Unterschiede mehr zwischen den Konfessionen, jedenfalls nicht größere Unterschiede als innerhalb der beiden Gruppen evangelisch/katholisch.
Und vor Ort wächst das Zusammenarbeiten zwischen den Konfessionen jedes Jahr, jeden Monat --- zumindest hier bei uns im Norden Deutschlands.
Es scheint, daß Sie dieses Wirken des Heiligen Geistes noch nicht wahrgenommen haben.
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Lutz Roth aus Saarland |
25.10.2020, 13:57 Uhr |
@ Dreierrunde
Mir ist diese von Ihnen gerügte Melange sympathischer als engstirniger Dogmatismus jeder Provenienz!
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Dreierrunde aus Württemberg |
16.10.2020, 12:52 Uhr |
Auch wenn eine solche Charakterisierung der sog. "Nachtodbelehrungen" wahrscheinlich doch nicht in das "Gästebuch" eingegliedert wird: ausgesprochen sei es doch einmal.
Die in etlichen Foren überschwänglich beweihräucherten Downloads (und jetzt das Kompliment) entsprechen ganz dem Geiste Jung-Stillings, nämlich reformiert-pietistischer Unterbau à la Teerstegen, vernunftheologisch, maurerisches Wohngeschoß à la "Karl August zu den drei flammende Herzen" und Spiritistisch-Okkultistisches à la Swedenborg im Dachgeschoß.
Dies kommt nicht nur in den poetisch gestalteten Reden von Jung-Stilling zum Ausdruck. Auch die Anmerkungen (zugegeben: von beachtlichem Niveau!) schmecken nach dieser Mixtur von Pietismus, theologischem Freisinn und dies aromatisch gewürzt mit einer starken Prise Okkultismus (Engel Siona!) plus ein paar Quäntchen Luthertum und fünfeinhalb Grane Katholizismus.
Nochmals: das alles zeigt sich genau so vielgesichtig wie Jung-Stilling und wenn man es so sieht muß man zugeben: gut gelungen!
Aber: in allem und bei jedem der Themen eben auch ein christlich-konfessionsloses Wischi-Waschi-Credo.
Ein solches undogmatisches religiöses Weltbild kommt natürlich in diesen Zeiten bei der Masse gut an.
Schade! Wir brauchen in Kirche und Gemeinde andere Vorbilder als ausgerechnet Jung-Stilling.
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Robert Kluge aus Rheinland-Pfalz |
09.10.2020, 12:50 Uhr |
@ Überzeugter Christenmensch, @ T. Tischler und @ A. Wehrlin
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Die Offenbarung Johannis ist eine Ermahnungs-und Trostschrift an die frühen kleinasiatischen Christengemeinden. In der unabhängigen theologischen Wissenschaft gilt dies heute als unbestritten.
Jung-Stilling, Bengel und in deren Gefolge viele andere bis auf den heutigen Tag erkennen das nicht und kommen deshalb mit ihren Interpretationen auf die merkwürdigsten Aussagen und obendrein auch noch zu Verdammungsurteilen anderer Christen, die dem Geist des Evangeliums stracks zuwiderlaufen.
Erfreulich finde ich, daß dies in dem "Rechten Verständnis der Bibel" klar herausgestellt wird. Irgend etwas "Freimaurerisches" vermag ich jedenfalls hier nicht zu erkennen. Danke nach Siegen!
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Pfarrer aus Hoher Norden |
06.10.2020, 11:22 Uhr |
Antwort an Herrn Dieter Schulte
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Keine liturgische Lesung in der Kirche will den Gläubigen "Angst" einflößen.
Und wenn in der Adventszeit mit Worten aus der Geheimen Offenbarung an das Vergängliche erinnert wird, dann geschieht dies mit der Absicht, die Gläubigen zu trösten und sie ihres himmlischen Erbes zu vergewissern.
Im Römerbrief (8, 17) heißt es dazu: "Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi".
Im übrigen stimme ich Ihnen voll zu: wer auch immer mit Worten der Bibel Menschen beängstigt, missbraucht die Frohe Botschaft Gottes, die uns durch Jesus Christus zuteil wurde.
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Dieter Schulte aus NRW |
30.09.2020, 19:22 Uhr |
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Hallo Herr Pfarrer aus dem Hohen Norden!
Ist das tatsächlich so, wie Sie schreiben?
Bald beginnt die Adventszeit.
Da wird doch mit dem Text der Apokalypse erst einmal ordentlich Angst eingejagt.
Oder hat sich das in den letzten Jahren geändert?
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Pfarrer aus Hoher Norden |
26.09.2020, 08:07 Uhr |
Zu den letzten Einträgen betreffs Offenbarung Johannis
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Tatsächlich scheint es, als ob die Apokalypse das Lieblingsbuch im Neuen Testament für Theologen sei.
Dieser Eindruck entsteht daraus, daß im Internet vor allem bei YouTube fast jeden Tag neue Predigten von seriös aussehenden "Pastoren" auftauchen, die unter Berufung auf die Apokalypse Tod und Verderben vorhersagen.
Aber diese Fernseh-Pastoren haben mit der evangelischen Kirche (und --- das darf ich hier wohl sagen --- auch mit der katholischen Kirche) nichts zu tun.
Denn in den Volkskirchen wird nach einem vorgegebenen Plan das sonntägliche Evangelium, also die frohe Botschaft von Jesus Christus, verkündet und in den Predigten darlegt.
Was nun die Zuordnung der Apokalypse in der weiter unten hier diskutierten Schrift bzw. das Download-File "Vom rechten Verständnis der Bibel" anbelangt, so ist hier nichts Außergewöhnliches zu finden. Sicher ist es durchaus richtig (und es entspricht auch dem Mainstream der theologischen Wissenschaft), die Apokalypse ausschließlich als Trostschrift für die damals hart bedrängten kleinasiatischen Gemeinden zu sehen.
Es ist völlig richtig: aus diesem Buch des NT läßt sich weder die heutige Zeit noch gar die Zukunft "entschlüsseln". Erst recht nicht können und dürfen daraus Verdammnungen einzelner Menschen oder gar Gruppen und Kirchen hergeleitet werden, wie dies leider auch Jung-Stilling tat.
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| 12682 |
Dieter Schulte aus NRW |
22.09.2020, 12:33 Uhr |
Zum Eintrag Wehrlin (Schweiz) vom 21. September
Deutlich gesagt werden sollte aber auch, daß gerade die Geheime Offenbarung Johannis bis heute herangezogen wird, um Menschen Angst zu machen. Leider ist das bei Jung-Stilling ja nicht viel anders.
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| 12679 |
A. Wehrlin aus Schweiz |
21.09.2020, 11:54 Uhr |
Auch zu "Vom rechten Verständnis der Bibel
Hier wird in Bezug auf die Geheime Offenbarung des Johannes behauptet, dass diese Schrift verfasst worden sei, um "Hilfe bei der Bewältigung der peinvollen Gegenwart der (damaligen) Leser zu leisten." Sie sei weder zur Interpretation der Gegenwart noch gar der Zukunft heranzuziehen.
Wie lässt ich das begründen?
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| 12672 |
Ursiegerländer aus Siegen, Westfalen |
19.09.2020, 09:04 Uhr |
Betreff: Das Wesen der Zeit erklärt
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Das ist im gereimten Textteil gut zu lesen.
Ich finde mich in meiner Siegerländer Heimat in allem wieder.
Aber für manche Anmerkungen braucht man einen Doktorgrad in Philosophie.
Das ist sehr hoch!
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| 12666 |
L. Tischler aus Württemberg |
12.09.2020, 15:17 Uhr |
@ Überzeugter Christenmensch aus Deutschland
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Das sehe ich ähnlich.
In den Jung-Stilling attribuierten nachtodlichen Belehrungen sind genuin christliche Gedanken mit masonischen Fäden kunstreich verknüpft.
Auf meinen Eintrag vom 25. August gestatte ich mir hinzuweisen.
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| 12661 |
Überzeugter Christenmensch aus Deutschland |
08.09.2020, 18:42 Uhr |
Zum rechten Verständnis der Bibel
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bringt Seite 20 und Seite 22 die absurde Behauptung, Gott habe die
"lieben (!!!) Brüder Mauerer" genau so lieb wie wiedergeborene Christen.
Offenbar kennt Herr "Haltaus Unverzagt" (!!!) entweder die klare Aussage unseres Herrn:
"Niemand kommt zum Vater als durch mich" (Johannes 14:6),
die Absichten der Freimaurerei oder sogar Beides nicht.
Wie kann man so danebenliegen!
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