Kommentare, Anregungen und Meinungen zu Jung-Stilling
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1527 » K. aus Freistaat Bayern

Bedanken möchte auch ich mich für das Gratisbuch "Vom Nutzen des Zölibats".

Das Sprichwort sagt, einem geschenkten Gaul nicht ins Maul zu schauen.

Das heißt übertragen: an einem Geschenk soll man keine Kritik üben.

Trotzdem erlaube ich mir zu bemerken, daß die Gründe für den Zölibat breit kommentierend dargelegt werden, was aber gegen den Zölibat spricht, mit nur einer einzigen Aussage (und diese auch noch mit einem Hinweis auf ein Zitat in Anmerkung 22 im Anhang) angesprochen wird.

Problematisch finde ich es auch, den Leser gleich eingangs zu verulken. Denn alle denken doch, daß sie mit Herrn Glaubrecht aus Siegen im Herzen Roms über den Tiber im Vatikan angekommen seien. Ich jedenfalls war konsterniert, als mir auf Seite 6 klar wurde, an welchem Ort der Herr Glaubrecht mich hingeführt hatte.

Trotzdem: nichts für ungut und danke!
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Kommentar: In the private revelation, presented in detail in note 1, it has been made quite clear what resp. where the holy city is.

1526 » Theologe aus Hoher Norden

Es ist schon mit Frau Sturm (11.03.) zu fragen, warum man kirchenbehördlich den "ehrwürdigen" Wachtmeister Caputa öffentlich als Scharlatan hinstellt, andererseits aber eidetische "Seherkinder" heiligspricht.

Auch die Verdammung der doch von Ortsbischöfen "anerkannten" Kundmachung der Maria aus Köln (ich habe davon auch erst durch "Maria, Mutter Jesu" erfahren) macht mich stutzig.

"Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt" (1 Joh 4, 1).

Ob in Bezug auf Maria-Erscheinungen die Richtigen mit dieser Prüfung auch betraut wurden?

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1525 » Anne Kofer aus Graz

Danke, Frau Sturm.
Ich kann es nicht begreifen, daß sich Christen so gehässig gegen einen Mann äußern, der doch nur Gutes tut.
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1524 » Pfarrer aus Deutschland


Auch ich möchte mich durch diesen Eintrag für die Zusendung der Schrift ""Vom Nutzen des Zölibats" bei der Jung-Stilling-Forschung an der Universität in Siegen bedanken.

Argumentativ bringt der Text ja nichts Neues. Was am Rande sonst noch gesagt wird, finde ich durchaus treffend (katholische Erblast, Geschimpfe auf die Theolunken usw.) und lehrreich (z.B. die alten Medizinischen Fakultäten und die Größenverhältnisse der Städte um 1770).

Das Ganze gipfelt dann wohl in dem Jung-Stilling-Zitat in der Anmerkung 19.

Hier frage ich mich, ob der dreimal verheiratete und auch im Geisterreich wohlbewanderte Jung-Stilling hinter dem zweifellos existierenden Mißbrauch (wo gibt es diesen nicht?) des Zölibats auch das Charisma des Zölibats erkannt hat?

Eine alte Weisheit lautet: "abusus non tollit usum": Mißbrauch darf kein Grund dafür sein, den richtigen Gebrauch einzustellen.
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1523 » Redaktion Gästebuch aus Siegen


Unser treuer Stillings-Freund Heinz Ulrich Christoph Reim (Hamburg) gab heute in der Frühe sein Leben seinem Schöpfer zurück.

Die Redaktion des Gästebuchs dankt ihm hiermit für seine durch die Jahre geleistete engagierte Beteiligung an der Aussprache zu Jung-Stilling auf dieser Plattform.
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1522 » Amelie Sturm aus NRW


@ Laura,
"Schäbig" empfinde ich es, wenn man den Wachtmeister Caputa als Gaukler und Betrüger hinstellt, auf der anderen Seite aber halluzinativen, analphabetischen Blagen Glauben schenkt und diese gar noch heiligspricht.

Auf meinen Eintrag hier am 10 Februar gestatte ich mir hinzuweisen.

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1521 » Laura aus Deutschland

"Maria, Mutter Jesu"

Was in Bad St. Leonhard und Unterflossing abgeht, ist doch leicht erkennbar purer Schwindel! Kirchlicherseits wurde davor auch öffentlich gewarnt.

Ich empfinde es als schäbig, diesen Poliziotto Salvatore Caputa in eine Linie mit Fatima, Medjugorje oder Lourdes zu stellen und seinem Namen auch noch den Titel "ehrwürdig" vorauszuschicken.
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1520 » Zölibatär aus Österreich

"Vom Nutzen des Zölibats"

sollte nur jemand schreiben, der das auch begreift!
Herr "Glaubrecht Andersieg" jedenfalls scheint nicht zu denen zu gehören.

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Kommentar: Mr. Andersieg is endowed by his Creator with normal male sexuality. He is father of two children. That is why he knows very well what means constraint of voluptuousness and, therefore, he feels quite competent to talk about lifelong celibacy.

1519 » ruheständiger Pfarrer aus NRW


Ich bedanke mich hierdurch für die Zusendung des Buches "Vom Nutzen des Zölibats".
Sprachlich sicher ein Meisterwerk.
Inhaltlich nicht so mein Fall.
Was mir neu war: auch Calvinisten wie Jung-Stilling erscheinen aus dem Jenseits auf Erden!
Ich dachte immer, das gäbe es nur bei uns Katholiken.
Aber Jung-Stilling scheint ja schon zu Lebzeiten mit dem Geisterreich verhaftet gewesen zu sein.
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1518 » Lutz Roth aus Saarland

Auch zu: "Vom Nutzen des Zölibats"
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Danke auch meinerseits: in Form und Inhalt wirklich hervorragend!

Was mich am Rande störte: Herr Andersieg, sonst doch ein Kenner aller Raffinessen der deutschen Sprache, spricht auch von "der" Zölibat.

Die Wörter mit dem Suffix "-at" haben doch sächliches Geschlecht: Zertifikat, Sekretariat, Direktorat, Doktorat, Pensionat, Pontifikat, Plagiat, Dezernat usw.

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1517 » Anne Kofer aus Graz

Ich möchte auf meinen Beitrag hier vom 7. 02.2019 zurückkommen.

Statt sich an den Botschaften der Gottesmutter in Bad St. Leonhard zu erfreuen, werden diese lächerlich gemacht und Salvatore Caputa als Betrüger hingestellt.

Kommentare zu meinem Beitrag weist auf die fehlende Zustimmung der Kirchenoberen hin. Wenn man aber danach gehen würde, wäre unsere Kirche schon längst von allen übernatürlichen Hilfen abgeschnitten.


1516 » Joel aus Schweiz

Maria, Mutter Jesu
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Wenn ich das recht verstanden habe, dann missbilligt Herr Kirchentreu persönlich das Rosenkranzbeten. Weil aber viele Katholiken daran hängen, müsse es eben geduldet werden.

Auf der anderen Seite aber weist Herr Kirchentreu die Rüffelei an den Rosenkranzbetern als anmaßendes Verdammen zurück.

Verstehe ich das so richtig?
Kommentar: Yes and no. ~~ The broader context has to be seen. ~~ The guiding question is: in how far could the mother of Jesus be considered as "Heavenly Mother", "Queen of Heaven" etc.?

1515 » Amelie Sturm aus NRW


Auch ich schaue ab und zu wieder in diese Plattform und hatte vor drei Jahren auch einen Beitrag verfaßt. Zu den letzten Einträgen hier: die die Empörung über den "ehrwürdigen Herrn Marienseher" (!!) empfinde ich als heuchlerisch.

Er tut doch nur im kleinen das, was im großen die vielen Bischöfe samt dem Papst machen. Warum sollen die Leute nicht auch vor Ort ihren Spaß haben? Muß es immer eine weite und teure Flugreise nach Lourdes, Fatima oder gar Guadeloupe sein?

Und es wurde ja hier schon mehrmals festgestellt: niemand ist verpflichtet, an irgend welche Erscheinungen zu glauben! Bis jetzt zwingt mich auch der Katechismus der Katholischen Kirche nicht dazu.

Noch ist allein das Evangelium von Jesus Christus maßgebend und nicht irgend eine Botschaft irgend einer Erscheinung --- ob "anerkannt" oder nicht.
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1514 » Andreas St. aus Deutschland


Sehr geehrte Frau Kofer, sehr geehrte Frau Enderle!

Die kirchlichen Behörden haben aber vor dem "ehrwürdigen Marienseher" Wachtmeister Caputa eindringlich gewarnt:


http://www.kath.net/news/62905

Das Ganze wird als grober Unfug eingeschätzt.
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1513 » Jutta Enderle aus Deutschland

Ich habe mir dieser Tage die nachtodliche Jung-Stilling-Belehrung "Höchst abergläubisches Treiben" ausgedruckt (das darf man doch?)
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http://www.wiwi.uni-siegen.de/merk/stilling/downloads/nachtod_theo_jst
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und folgende Stelle mit Signierstift gelb markiert:

..........................Man öfters in der Heilgen Schrift
..........................Sehr wohl auf Vorkommnisse trifft,
..........................Die Wunderkräfte zeigen an
..........................Und auch bewirken Heilung dann;
.........................................................................
..........................Die Akten der Aposteln zeigen
..........................Im Hauptstück neunzehn uns ureigen,
..........................Wie Pauli Schweisstuch, seine Binden,
..........................Stracks bringen Leiden zum Verschwinden.

..........................Denn wie GOtt wirkt und Heil uns sendet,
..........................Durch wen ER Trost und Hoffnung spendet
..........................Bestimmt der HErr GOtt ganz allein!
..........................Ihr könnt, Herr Blickfest, sicher sein,
..........................Dass GOtt hängt nicht an Gängelbanden
..........................Von unduldsamen Prädikanten
..........................Und ist auch nimmer untertan
......................... Dem Papste und dem Vatikan ...
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Mit dem stimme ich voll überein!
Gott kann auch über den Poliziotto Caputa wirken.

1512 » Andreas St. aus Deutschland

Liebe Frau Kofer!

Daß der "ehrwürdige Herr Marienseher" durch Handauflegung öffentlich Heilungen herbeiführt, scheint nicht bestreitbar.
Aber: waren die "Geheilten" zuvor auch wirklich krank?
Da habe ich doch meine Zweifel!
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1511 » Anne Kofer aus Graz

Meistens jede Woche lese ich die neuen Zuschriften hier auf dieser Plattform.
Was Frau Breistätter hier letzte Woche schreibt, empfinde ich als überheblich.
Vor zwei Jahren -- im Jänner 2016 -- hatte ich schon einmal darauf hingewiesen, daß Wachtmeister Salvatore Caputa den Kranken die Hände auflegt und daß viele gesund wurden.
Das sollte doch auch unvoreingenommen anerkannt werden!

1510 » Theologe aus Hoher Norden

Zu "Maria, Mutter Jesu"

Durch eine Reihe zeitaufwändiger Kasualien aufgehalten, komme ich erst heute dazu, nochmals auf "Maria, Mutter Jesu" einzugehen.

Leider erwartet man in meiner Landeskirche, daß der Pfarrer bei Hochzeiten und Beerdigungen die Kirche vertritt. Mein katholischer Kollege hat es hier besser! Obwohl es ja in der Katholischen Kirche Pfarrerinnen (noch) nicht gibt, übernehmen hier Pastoralreferentinnen und Pastoralassistentinnen solche Aufgaben.
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Nun jedoch zur Sache. Mit Herrn Liebmund Kirchentreu bin ich der auch theologisch unbestrittenen Meinung, daß Gott seine Gnade aus freien Stücken Menschen zuwendet.

Und selbstverständlich kann diese einem sog. Marienfrommen in gleicher Weise zuteil werden wie einem Reformierten, ja sogar einem Nichtchristen.

Ich nehme an, daß darüber heute wohl Einigkeit besteht.

Meine Kritik bezog sich ja nur darauf, daß Herr Kirchentreu nach meinem Empfinden die mißbräuchliche Marienverehrung genauso anprangert wie deren offen geäußerte Mißbilligung.

Das – und nur das – wollte ich zum Ausdruck bringen.

Im übrigen aber liegt es mir fern, irgend jemanden zu verurteilen.

Und wie mein katholischer Kollege es hier ja schon sagte: in einer großen Gemeinschaft gibt es aus der Sache heraus viele Gruppen. Ich weiß sehr wohl, daß die sog. "Marienfrommen" innerhalb der katholischen Kirche eine Minderheit sind, obwohl sie (wie bei Minderheiten überall zu beobachten) kräftig die Reklametronnel schlagen.
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1509 » Hermine Breistätter aus BaWü

Zum Hinweis von Frau Kira vom 28. Januar
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Ich nehme an, Sie meinen das zynisch.

Denn das ist ja ein Gipfel an religiösem Unfug!
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1508 » Kira aus Steiermark/Österreich


Grüß Gott!

Bei "Maria, Mutter Jesu" werden ja durch die Blume alle Marienerscheinungen als unglaubhaft eingestuft.
Aber vielleicht sollte man auch einmal

http:///www.marienerscheinung.at

vorurteilslos ansehen.
Hier zeigt sich doch etwas ganz anderes!
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1507 » Martin aus Köln

Zur Bewertung der Jenseitsoffenbarung über "Maria, die Mutter Jesu"
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Hinweisen möchte auch ich auf einen EIntrag meinerseits zu dieser Aussprache.
Er findet sich in diesem Gästebuch vom 20. April 2017.

Genau das, was in den letzten Beiträgen gerügt wurde, habe ich damals auch schon zur Diskussion gestellt!


1506 » katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Man möge mir ausnahmsweise gestatten, mich selbst zu zitieren.
Am 16.06.2017 hatte ich in Bezug auf "Maria, Mutter" hier geschrieben:


"In jeder Familie, in jeder kleineren (Arbeits)Gruppe gibt es Menschen, die zwar in einer vorgegebenen Ordnung auf das gleiche Ziel hingerichtet sind, dennoch aber innerhalb dieses Rahmens in unterschiedlicher Weise --- aber alle durchaus zielgerichtet --- denken, fühlen und handeln.

Das gilt erst recht für einen so großen Organismus wie die Katholische Kirche.

Allein schon aufgrund der Herkunft, der Bildung, der Lebenserfahrung und anderen Besonderheiten der Gläubigen muß es zwangsläufig mannigfache Ausprägungen und Gestaltungen des religiösen Lebens geben.

Dennoch ist das Ziel bei allen dasselbe: die Erfüllung ihres Seins in Gott durch Jesus Christus.

So ist es hinzunehmen, daß unter dem Dach der Katholischen Kirche auch Menschen sind, die glauben, über den Weg der Marienverehrung zu Jesus Christus zu gelangen."


Wie ich damals schon aussagte: die sog. "Marienfrommen" sind eine Minderheit.

Ich persönlich teile die Kritik, die in der "Nachtodbelehrung" vorgebracht wird. Gleichzeitig möchte ich besonders erwähnen, daß in meiner Pfarrei keine "Lauretanische Litanei" gebetet wird.

Daß leidenschaftliche Aburteilung der Traditionen und Bräuchen in anderen Gemeinschaften genauso schlimm ist wie offenbare marianische Übertreibungen, stellt ja der Verfasser, Herr Liebmund Kirchentreu, nachdrücklich heraus.

Im Gegensatz zu meinem Amtskollegen aus dem hohen Norden empfinde ich das Ganze ziemlich ausgewogen.
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1505 » Theologe aus Hoher Norden

Nochmals: inkonsequent
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Zum Kommentar auf meinen Eintrag von Silvester erlaube ich mir eine Bemerkung.

Sicher: vieles (leider sehr vieles!) im Leben – und gewiß auch in der Wissenschaft – ist widersprüchlich und inkonsequent.

Aber das ist doch in jedem Fall der Tatsache mangelnden oder falschen Vernunftgebrauchs zuzuschreiben! Und zweifellos weist die marianische Hyperdulie auf diesen Umstand hin.

Wenn nun das ehrliche Offenlegen dieses Sachverhaltes genau so abgekanzelt wird wie der Mariawahn, dann empfinde ich solchen als bedauerlich. Genau aber diesen Eindruck muss ein unbefangener Leser von "Maria, Mutter" gewinnen.

Ich bitte, mich nicht mißzuverstehen! Was da in schönem Versfuß ausgebreitet wird, ist spitzenmäßig! Aber der Argumentationsstrang empfinde ich als unausgewogen.

1504 » Laura Jacobi aus Deutschland


Guten Tag!
Die Titelblätter der Jung-Stilling-Jenseits-Belehrungen strotzen ja voller Wörter und Redewendungen aus dem 17./18. Jahrhundert.
Wenn das ein wenig moderner ausgedrückt würde, fänden sich auch mehr Leser.
So entsteht ja gleich der Eindruck von etwas Uraltem.
Das trifft aber doch gar nicht zu!

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Kommentar: One of the typical of the after-death-teachings is the unusual, antiquated title page. Whether the teachings are read more if there is nothing out of the ordinary? Probably not.

1503 » Theologe aus Hoher Norden

Inkonsequent

Mehrmals schon habe ich mich auf dieser Plattform zu Wort gemeldet und auch für die genialen "Nachtodlichen Belehrungen" gedankt.

Dieses Mal aber schüttelte ich den Kopf, nachdem ich "Maria, Mutter des Herrn" las.
Die marianische Idolatrie wird dort genau so verdammt wie die Kritiker daran.

Ich frage: wie paßt dies zusammen?
Kommentar: Many issues do not coincide; and why should all harmonise? Contradictions and inconsistencies are a part of life and -- believe me! -- even of science.

1502 » J. Keilhauer aus Österreich

Guten Tag nach Siegen!

Lassen Sie sich durch negative Kritik nicht beirren!
Form und Inhalt der "nachtodlichen Belehrungen" sind einzigartig.
Danke für das Angebot des kostenlosen Downloads.
J. Keilhauer
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Kommentar: It would be badly if there would *not* be negative criticism. In our time and age with an abundance of know-it-alls and other wise guys criticism is considered to be normal.

1501 » Birgit Buchmann aus Bayern

Vor einem Jahr habe ich schon einmal in dieses Gästebuch geschrieben, in das ich immer wieder mit Amüsement aber auch mit Kopfschütteln hineinsehe.

Danke, Herr Christoph, für Ihren Kommentar zum Herrn Vernünftigen.

Wenn dieser Herr die Nachtodbelehrungen "vernünftig" gelesen hätte, dann wäre ihm aufgefallen, daß hier in allem die Vernunft die Grundlage der Argumentation bildet --- in meinem Empfinden sogar manchmal ein wenig zu krass.

Aber wie schon der rotschriftliche Kommentar zur Meinung des Herrn Vernünftigen es zum Ausdruck bringt: niemand ist gezwungen, das zur Kenntnis zu nehmen!

Mir jedenfalls haben die Nachtodbelehrungen manche neue Einsichten beschert.
Dafür wollte ich mich bei der Jung-Stilling-Forschung hiermit auch einmal bedanken. Und so vielseitig wie Jung-Stilling selbst war, so vielseitig sind ja auch die Nachtodbelehrungen.

Und da ich (auch das Fach Deutsch unterrichtend) einen Faible für Poesie habe, sprechen mich die Nachtodbelehrungen besonders an.

Nochmals: danke nach Siegen!

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1500 » Christoph

“Offenbar leben wir unter lauter Verdrehten“

Deutlich zeigt sich das in Ihrem von Geifer, Wut, Neid und Rechthaberei durchzogenem Kommentar.

Fangen Sie besser doch erst einmal an, sich selbst mit Hilfe ihrer hoch gepriesenen “Vernunft“ im stillen Kämmerlein um etwas mehr Selbsterkenntnis bezüglich ihrer offensichtlich unrühmlichen Missgunst zu bemühen.

Auch wenn es schwer fällt, das hilft.

1499 » Vernüftiger aus Deutschland


Zu den "nachtodlichen Belehrungen" überhaupt
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habe ich bereits vor neun Jahren, am 22. Mai 2009, in diese Plattform geschrieben:

Daß Sie sich nicht schämen, solche spinnerte "Jenseitsbotschaften" öffentlich ins Netz zu stellen!

Wenn ich jetzt das über den "Autowahnsinn" anschaue, dann kann ich nur sagen: ich hatte recht! Offenbar leben wir unter lauter Verdrehten, sonst würde dieser mit frommem Phrasen angereicherte Schmarren nicht auch noch gerühmt.
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Kommentar: It has already been written in these comments several times: nobody is obliged to take notice to the after-death teachings. Nevertheless the "rubbish" is downloaded between 10 and 30 times daily. It seems that some people enjoy them.

1498 » J.K. aus Berlin


Vom folgenschweren Autowahn, dritte Auflage
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Ich bin sonst sehr reserviert gegenüber Superlativen.

Aber hier ist das Urteil "summa cum laude" absolut angebracht.

Poetisch klasse, lingual bildreich und ausdrucksvoll, obendrein auch von hintergründigem Witz.

Was mir schon seit Jahren nicht mehr passierte: ich las diese "nachtodliche Belehrung" in einem durch.

Eine Sache vermisse ich: Autowahn und Sexualität. Hier gibt es doch ganz eindeutige und auch wissenschaftlich erforschte Wechselbeziehungen.

Ist denn der Herr Geheimrat Jungstilling im Jenseits oder sein Landsmann und Sprachrohr Herr Professor Biederwacker im Diesseits sexophob?
Kommentar: For sure: Mr. Biederwacker ist NOT a fellow native of Jung-Stilling. He is born and raised at a famous city in the Upper Rhine Lowland Plain. ~~~ If Jung-Stilling or Biederwacker are affected by sex phobia, an in-depth exploration had to clarify. Would you bear the expenses for such a depth-psychological study?


1497 » Manuel Blank aus Heidelberg

Zum Eintrag von Diakon im Zivilberuf am 03.10.2018
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Was aber nicht zur Sprache kommt: der Zölibat hängt mit den gehäuften Mißbrauchsfällen zusammen!

Nur am Schluß auf Seite 57 kommt das in der Anmerkung 22 (aber wer liest das schon?) zum Ausdruck.
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1496 » Welfe aus Niedersachsen

@ Laura Hitzfeld
Es gibt aber viele Leute die glauben, daß das alles aus der Jenseitswelt kommt!
Jung Stilling selbst hat ja genau auf diese Manier auch aus dem Jenseits "Scenen aus dem Geisterreiche" protokolliert. Die werden bis heute immer wieder als Buch gedruckt.


1495 » Laura Hitzfeld aus Hessen


Ich verstehe nicht, warum hier im Gästebuch immer wieder welche wegen der Jungstilling zugeschriebenen Jenseitstexte nörgeln. Wie schon im Kommentar zum letzten Eintrag (warum eigentlich auf Englisch?) gesagt, wird doch niemand gezwungen, das zur Kenntnis zu nehmen!

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1494 » Bibelchrist aus Deutschland

Gestern, am Reformationstag, zitierte unser Prediger aus den "nachtodlichen Belehrungen".
Meine Meinung dazu habe ich bereits am 17. August 2016 auf dieser Plattform zum Ausdruck gebracht.
Daran hat sich nichts geändert!
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Kommentar: The after-death teachings are a free offer without any obligation. Nobody -- absolutely nobody -- is obliged to take note of them. Nevertheless, I hope you might have caught some new insights – although in your view they just came out of the hell.

1493 » Hermine Breistätter aus BaWü

Ich rate dringend ab, auf den Vorschlag von Herrn Lunke einzugehen!

Die "nachtodlichen Belehrungen" haben ein unikales charakteristisches Gepräge und gründen – soweit ich das durchschaut habe -- jeweils doch in wissenschaftlichen Befunden.

Statt dessen nun delphische, sibyllenhafte Auslassungen zu setzen, würde die Singularität der Texte demontieren.

Und auf die zu erwartenden Interpreten kann wohl sicher verzichtet werden.

Die über 300 Schriften zum "schrecklichen dritten Geheimnis von Fatima" sollten doch nun wirklich kein Vorbild sein, sondern eher abschrecken!
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1492 » Theo Lunke aus Würzburg

Grüß Gott nach Siegen!

Die Eröffnungen aus den elysischen Gefilden des Hofrats Jung sind ja im einzelnen meisterhaft durchdachte gelehrte Diatriben.

Da kommt der Verdacht auf, daß diese aus dem akademischen Milieu entstammen.

Denn was seit der Sybille von Cuma bis zur Muttergottes aus Weißnichtwo an Botschaften aus dem Jenseits erfloß, ist in jedem Fall vage-schwammig. In unserer Disziplin ist diese Eigenschaft einer Jenseitsbotschaft ja schier schon Begründung ihrer Echtheit!

Daher mein Vorschlag: hochgradig mysteriöse, enigmatische Halbsätze zu verbreiten, die einem Heer von Interpreten Gelegenheit bieten, sich mit Hofrat Jung im Diesseits und Jenseits zu beschäftigen.

Sicher fände das (noch) mehr Beachtung.
Kommentar: Thank you for your kind advice. ~~ We shall deliberate on it. ~~ Probably we must friendly request grandducal privy counsellor Jung Stilling not to speak in scientific reasoning from out of the hereafter, but rather in ambiguous and mysterious babble.

1491 » Godehard Göbel aus Niedersachsen

Nutzen des Zölibats

Auch ich finde die Argumente überzeugend!
Das gehört viel mehr bekannt gemacht.
Gerade in diesen Wochen ist das ja auch hoch aktuell.
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1490 » E.H. aus Nürnberg

Durch einen Hinweis kam auch ich erst heute auf diese "nachtodlichen Belehrungen".
In der Tat: gut gemacht!
Manches liegt zwar nicht auf meiner Linie.
Aber vielleicht ist das auch ganz gut so.
Es zwingt, den eigenen Standpunkt zu überdenken und tiefer zu verankern.
Jedenfalls auch von mir: "Danke nach Siegen/Westfalen".
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1489 » Diakon im Zivilberuf aus Deutschland

"Nutzen des Zölibats", Erscheinungsbericht aus der Heiligen Stadt
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Ein Bekannter hat mich empfehlend auf diese "nachtodliche Belehrung" hingewiesen, und ich muß sagen: das ist wirklich klug-bedachtsam ausgebreitet.

Gleich zu Anfang schritt ich im Geiste mit Glaubrecht Andersieg über die "Brücke aus Stein" und erblickte auch die Kuppel von St. Peter --- bis ich auf Seite 6 merkte, daß ich ja nicht über den Tiber, sondern über die Rhone geschritten und unter der Kanzel des Genfer Reformators Johannes Calvin gelandet bin.
Das ist eine pfiffige Einführung!

Daß aber auch einmal Evangelische wie Jung-Stilling aus dem Jenseits erscheinen und nicht bloß immer nur Heilige und Selige aus unserer Kirche, hat mich dann aber doch gefreut.
Das wußte ich gar nicht, jedenfalls wird darüber wird in katholischen Milieus nicht gesprochen.

Ich bin mit allem, was zum Zölibat gesagt wird, vollkommen einer Meinung.

Auf S. 13 wird die Mittelmäßigkeit der Kirchenführer bedauert.
Hier wollte ich – im Beruf stehend – doch Bedenken anmelden.
Mir jedenfalls sind Mittelmäßige (sofern sie nicht in den Wahn verfallen, alles zu wissen und zu können) lieber als die Genies und Überflieger, die irreale Ziele vor Augen haben und Unternehmen in den Konkurs führen.

Überdies: die Bezeichnung "Theolunken" (Seite 14) kannte ich noch nicht.
Auch der "Duden" registriert das Wort nicht.

Im gesamten aber: "sehr gut"!
Und irgendwie auch mit wissenschaftlichem Anspruch, was sich aus den sorgfältig ausgearbeiteten Anmerkungen erschließt.
Überdies habe ich auch hier einiges dazugelernt.
Danke: ich werde die "nachtodliche Belehrung" empfehlen.
Gibt es diese auch als Druckwerk zu kaufen?
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1488 » Raimund Annen aus NRW

@ Frau Reuter

Wie ich schon schrieb, wird das doch durch alle katholischen Medien hindurch krampfhaft unterdrückt!
Wo finde ich eine entsprechende Äußerung des Kardinals?
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Kommentar: Please understand that this guestbook is dedicated to the theme "Jung-Stilling". Therefore, a debate on celibacy in general or on current cases of violations of celibate life is undesired.

1487 » Lea Reuter aus NRW

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Nutzen des Zölibats; Nachtodbelehrung aus der "Heiligen Stadt"
Hier: Posting von Frau Breistätter, 21. September
...........................................................................................

Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzender der Deutschen Bischofs-Konferenz hat
ausdrücklich bestätigt, daß auch das Zölibat Ursache der Verfehlungen katholischer Geistlicher ist!
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Kommentar: Please read note 22 of "Vom Nutzen des Zölibats" where Jung-Stilling emphatically emphasises this factor.

1486 » Vlaming aus Keulen

@ Frau Breistätter

Die (in gewissen calvinistischen Kreisen bis heute verwendete) Sprachformel heisst :

"paepsche superstitien en stouticheden"

(papistischer Aberglaube und Böswilligkeit).
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1485 » Hermine Breistätter aus BaWü


Jung-Stilling zum Zölibat in der Heiligen Stadt
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Natürlich ist auch bei uns am Arbeitsplatz das aktuelle Thema "Mißbrauch durch katholische Geistliche" ein Gegenstand der Gespräche.

Überhaupt kein Zweifel besteht bei uns Frauen darüber, daß das Zölibat Hauptgrund der Übergriffe auf Kinder und Jugendliche ist. Denn als Ehefrau kennt man die sexuellen Bedürfnisse eines Mannes.

Aber auch bei uns ärgert sich alle darüber, daß in den [halb]offiziellen Äußerungen das Zölibat in keiner Weise als Ursache genannt wird. Eine Niederländerin (mit einem deutschen Mann verheiratet und seit 30 Jahren hier lebend) nannte dazu einen Ausdruck (leider habe ich diesen vergessen), der der Kennzeichnung von Herrn Kellermann ["unaufrichtig", "perfide"] weiter unten hier in diesem Forum nahekommt oder gar entspricht.

Anscheinend glauben gewisse Herren, aufgrund ihrer Priesterweihe [bzw. ihrer Zugehörigkeit zu einem bestimmten Orden] andere verdummen zu dürfen und zu können.
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Kommentar: This posting is very close to the border of the bearable. Please avoid such value judgements.

1484 » Religionslehrerin aus Sachsen

Zum Vermerk des Fachleiters Religion / 20. Dezember 2017
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Lieber Herr Kollege, was sich in der sog. "nachtodlichen Belehrung Jung-Stilling" von Herrn Aufdenschimpf zur Erbsünde formuliert findet, ist doch heute in der Theologie herrschende Meinung.

Es ist auch so oder ähnlich in den gebräuchlichen Lehrbüchern für den evangelischen Religionsunterricht artikuliert.

Ich kann nicht verstehen, warum Sie dies als "aufklärerisch-freimaurerisch" bezeichnen.
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1483 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Sehr geehrter Herr Annen,

sehr wohl haben sich führende Vertreter der theologischen Wissenschaft wie auch in der Seelsorge stehende prominente Praktiker für die Abschaffung des Pflichtzölibats öffentlich eingesetzt.

Noch gestern war davon in der "Frankfurter allgemeinen Zeitung" zu lesen.
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http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/missbrauchsstudie-e ltz-will-freiwilliges-zoelibat-fuer-priester-15792976.html

1482 » Raimund Annen aus NRW

Zu "Zölibat Nutzen" (Belehrung aus der Heiligen Stadt)

Danke, daß hier das Zitat von Jung-Stilling zum Zölibat im Volltext eingestellt wurde.
Dieser Tage hört man ja gebetsmühlenartig immer wieder: "Mißbrauchsfälle haben mit den Zölibat rein garnichts zu tun!"
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Kommentar: Probably there was far more sexual abuse in earlier times than we are now experiencing.

1481 » Lothar Rothenpieler aus Mecklenburg-Vorpommern


Nur ganz kurz: "Dankeschön".
Die "nachtodlichen Belehrungen" haben Tiefgang.
In allem auch "mittig", mag das manchen auch nicht gefallen.
Weiter so!

1480 » Liselotte Ebner aus BaWü


Liebe Frau Sendler: Sie sind wohl durch die Jung-Stilling-Belehrungen "vernunftreligiös" geworden! Das ist in Bezug auf diese Thematik sichtversperrend.

So fühle ich mich jetzt herausgefordert, unsere höchstwürdigsten Herren doch in Schutz nehmen, denen *Unaufrichtigkeit* unterstellt wird! Dem ist nicht so!

Selbstverständlich fragt jeder vernunftbegabte Mensch nach den Ursachen, wenn etwas schief gelaufen ist.

Die höchstwürdigsten Herren jedoch haben vom kleinauf gelernt, daß gewisse Gegebenheiten der Kirche nicht zu hinterfragen sind, weil sie "ewige Wahrheiten" zum Inhalt haben.

Dazu gehört beispielsweise, daß ein hochwürdiger Herr, der eben einen Ministranten geschändet hat, selbstverständlich die Messe feiern, Brot und Wein in den Leib Christi verwandeln und das Abendmahl austeilen kann.

Denn er hat ja eine Priesterweihe und handelt ausschließlich durch den Vollzug der Handlung ["ex opere operato"]. Was ein Priester tut, das vollzieht sich ganz unabhängig von seiner eigenen Person, also quasi automatisch. Das heißt: wenn der Priester die Einsetzungsworte spricht, dann muß Gott ein Wunder wirken.

Und wenn *die Kirche* (!!!) lehrt, daß nur männliche Ehelose das Heil in Jesus Christus den Menschen vermitteln dürfen, dann zweifeln diese Herren nicht an dieser Aussage. Sie wird ja auch durch "Kirchenväter" belegt. Dass viele andere "Kirchenväter" das ganz anders sehen, wird unterdrückt. Entsprechende Schriften zu lesen galt bis in die jüngste Zeit als schwer sündhaft und blieb bei Strafe verboten.

Natürlich bleibt auch die evangelische theologische Wissenschaft unbeachtet und tabu. Es ist wie bei den "Bibeltreuen", wo nur das gelesen werden darf, was aus bestimmten Verlagen kommt.

Wenn der Papst den Pfingstmontag als Festtag des Heiligen Geistes abschafft und durch "Maria, Mutter der Kirche" ersetzt (wie dieses Jahr geschehen), dann stimmen ihm die Höchstwürdigsten zu: denn er wird ja der Stellvertreter Gottes auf Erden geglaubt. Und wenn er erklärt, was das "Dritte Geheimnis von Fatima" beinhaltet, dann wird auch das *gläubisch* zur Kenntnis genommen.

Weiter....

Kommentar: I ask for your understanding that I cut the overlong statement since it seems in fairly loose relationship to the after-death messages of Jung-Stilling.

1479 » Liane Sendler aus Bayern

Angesichts der nicht abreißenden Meldungen über gehäufte Mißbräuche in unserer katholischen Kirche sah ich mir diesen Morgen noch einmal die Stellungnahmen unserer Oberhirten und der Meinungsmacher in den katholischen Foren an.

Herr Kellermann hat es ja schon gesagt: kein Wort davon, daß der Zölibat ein Hauptgrund ist. Stattdessen werden "Machtgefüge", der Satan, "homosexuelle Seilschaften", die Freimaurer (ein Feindbild brauchen manche lieben Mitmenschen wohl immer) und andere als Ursache herausgestellt.

Auch ich und alle, die ich kenne, halten das für unaufrichtig!

Danke, daß hier offen geredet werden darf! Die einfallsreiche Belehrung über die Wirkungen des Zölibats aus der Heiligen Stadt verdient es, auch in unseren Kreisen bekanntgemacht zu werden.

Im übrigen erlaube ich mir auf meinen Eintrag vom 15. August in dieses Forum hinzuweisen.

1478 » Arndt Kellermann aus NRW

Sehr geehrter Herr Pfarrer!

Danke für ihr Eingehen auf meine Gedanken zum Zölibat.
Ich stimme Ihnen in allem zu.

Entschuldigen Sie, wenn ich mich mit der Kennzeichnung "perfide, unaufrichtig" in der Wortwahl im Eifer des Gefechtes vergriffen habe.

Bedauerlicherweise stimmt es: selbst in evangelischen Foren darf über gewisse Dinge nicht offen gesprochen werden. In den selbstherrlich geprägten Plattformen aus dem "bibeltreuen" Randlager ist Intoleranz geradezu Prinzip. Das stößt viele Menschen von vornherein ab.

Ich glaube, wir alle können von dem weiten religiösen Horizont von Jung-Stilling lernen, der selbst ja auch die Gottesverehrung in Freimaurerlogen tolerierte.
.

1477 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim


Sehr geehrter Herr Kellermann!

Leider haben Sie im Grunde recht: vielen aus unserem Lager mangelt es an Aufrichtigkeit. Auch mir stößt das auf, wenn ich in einige katholische Internet-Foren gehe. Aber das ist keine katholische Eigentümlichkeit!

In "frei-kirchlichen" Kreisen wird Offenheit und Freimut bei weitem mehr unterdrückt. Bringen Sie einmal in einem "bibeltreuen" Forum nur eine Frage zur Verfasserschaft etwa der beiden Petrusbriefe. Solches Hinterfragen wird dort als "Universitäts-Theolunkie" eingeschätzt. Bitte schauen Sie sich auf dieser Plattform weiter unten Zuschriften zu der Jung-Stilling in den Mund gelegten Lektion "Bibelchristen" an. Statt sachlicher Einwände finden Sie auch hier Vorwürfe und Beschuldigungen.

Aber zum Kernpunkt: Zölibat. Niemand ist verpflichtet, zölibatär zu leben. Es ist ganz allein seine individuelle Entscheidung. Und wenn ein Priester glaubt, daß ihn das ehelose Leben in eine persönliche Zwangslage bringt, dann kann er den Beruf aufgeben. Wir haben hier in unserer Diözese einige Priester, die geheiratet haben und danach häufig als Religionslehrer im Dienst der Diözese blieben.

Unfair ist es aber zu unterstellen, daß sich katholische Geistliche allgemein an Jugendlichen vergingen. Es gibt in jedem Beruf "schwarze Schafe". Diese Ausnahmen nun als das Regelmäßige hinzustellen, ist in jedem Fall verzerrend: ob das nun ein Frauenarzt (wir hatten vor Jahren einen solchen Fall), ein Apotheker, ein bestechlicher Beamter bei der Baubehörde (auch das kam vor) oder eben ein Priester ist.

Und aus diesen bedauerlichen Fällen die Unglaubwürdigkeit der katholischen Kirche oder gar der Frohbotschaft abzuleiten, ist jedenfalls fehlschlüssig und -- um Ihre Formulierung aufzugreifen -- "perfide und unaufrichtig".


1476 » Arndt Kellermann aus NRW

In allen katholischen Foren wird angesichts der Mißbräuche
im höchsten Klerus (wie mag es da weiter unten sein?)
stereotyp behauptet: mit dem Zölibat habe das nichts zu tun!

Ich empfinde das als perfide, unaufrichtig.
Warum reagiert man katholischerseits so?


Das erwähnte Zitat von Jung-Stilling zum Zölibat sagt ja alles!
.
Kommentar: It would be wrong to generalise individual cases of sexual abuse by clerics and seen it as the widespread transgression of RC clergymen in general. ~~ Another issue to consider is the causal relation between obligatory celibacy and sexual abuse. Here differentiated research findings are required. Guesses all the more than public prejudgements are inappropriate.


1475 » Janine Pfitzemeier aus München

Zölibat Nutzen

heißt eine Jenseitsberlehrung.
Aber hat das Zölibat wirklich Nutzen?
Gerade in diesen Wochen wurde ja augenfällig, daß es mehr Schaden bringt.
Kommentar: I recommand that you read the complete text oft the after-life lesson on the celibacy and above all the quotation from Jung-Stilling in the list of notes, no 22.

1474 » Johann R. aus Kaufbeuren (Bayern)

Maria, Mutter Jesu

Ich finde das ein wenig dünn!
Da hätte man entschiedener argumentieren sollen.
Sonst aber auch meinerseits Zustimmung.
Kommentar:  I very much regret that it seems not suffiently clear expressed. You have to read between the lines to unterstand fully the intention.

1473 » Seelsorger aus Schweiz, Kanton Aargau

Zu den jenseitigen Belehrungen "Theologie":

Danke. Volle Zustimmung!
Wenn doch nur alle diesem Mittelweg folgen würden.

1472 » Lateinunkundiger aus Zentralschweiz

Botschaft Mariens an ihre Verehrer

Die in dem Download-File "Maria_Mutter" (bei den nachtodlichen Belehrungen zur Religion) mehrfach genannte und auch in den Zuschriften diskutierte Botschaft Mariens ist auch *in englischer Sprache* kostenlos downloadbar:


http://books.google.de/books?id=I1s7AQAAMAAJ&printsec=frontcover&hl=de&a mp;source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=f alse

Das ellenlange Vorwort kann man leicht wegscrollen und gleich zu Advice I (dem Beginn der Marien-Botschaft) gehen.

1471 » Hauskreisleiter aus Niedersachsen

Seit langem (zuletzt berichtete ich hier im September 2016) haben wir in unserem Hauskreis wieder einmal eine Jung-Stilling-Botschaft aufgegriffen, und zwar dieses Mal "Zölibat-Nutzen".

Es ist ja angesichts der in den letzten Tagen bekannt gewordenen neuen Mißbrauchsfällen eine Katastrophe, daß die Öffentlichkeit, anstatt mit der Botschaft Jesu, immer wieder von neuem mit den Problemen in der Schicht (nämlich Bischöfe und Priester) konfrontiert wird, die von den Gläubigen dafür bezahlt wird, ihnen mit dem Wort Gottes zu dienen.

Es ist aber nicht nur das Zölibat und der dadurch bedingten sexuellen Ausschweifungen der katholischen Geistlichkeit das alleinige Problem.

Vielmehr (und da gab es in unserem Kreis keinen Einwand und auch keinen Vorbehalt) sind auch die kirchenrechtlichen Strukturen dringend veränderungsbedürftig.

Es geht nicht an, daß ein Bischof sich schlimmer als ein absolutistischer Herrscher vergangener Jahrhunderte gebärdet, und alleinentscheidungsbefugt eine ganze Diözese in den Ruin treibt (man denke an Limburg) oder die ihre Freizeit aufopfernden Mitwirkenden in Gremien für immer frustriert (wie in Regensburg).

Offen muß auch darüber gesprochen werden, warum Männer mit offenkundigen Charakterdefiziten in Bischofsämter vordingen. Diese Häufung ist doch an sich schon bedenklich. Warum ist das so?

Das Original-Zitat von Jung-Stilling über das Zölibat in der "Nachtodbelehrung" regt auch zum Nachdenken darüber an, ob ein würdeloser Geistlicher tatsächlich Brot und Wein in den Leib und das Blut unseres Herrn verwandeln kann.

In unserem Kreis entstand über das "EX OPERE OPERATO" und über den Sinn des Abendmahls eine lange Diskussion.

Ich will aber hier in dieses Gästebuch-Forum die Leser nicht langweilen und jedem empfehlen, über diese Anregungen nachzudenken.

1470 » L.I. aus Köln

Mit der neueren Kirchengeschichte etwas vertraut, schaue ich seit Jahren jede Woche in dieses Forum.

Weit davon entfernt, oberlehrerhaft zu wirken, möchte ich doch auf eine Ungenauigkeit in der Zuschrift des Herrn bayrischen Kirchenrechtlers hinweisen.

Die "Monita Salutaria" erschienen nicht in Köln, sondern in Gent. Die heute belgische Stadt Gent gehörte damals zu den Spanischen Niederlanden.

Richtig ist indessen, daß die Schrift bis zuletzt auf dem Index blieb, und richtig ist auch, daß Kurerzbischof Maximilian von Bayern gegen die Indizierung in Rom energischen Protest einlegte.

In Anmerkung 13 der Datei "Maria Mutter" ist dies auch erwähnt.


Siehe:
http://books.google.de/books?id=pn1mAAAAcAAJ&dq=intitle:Monita+Salutaria& ;as_brr=3&redir_esc=y

1469 » Kirchenrechtskundiger aus Auch aus Bayern

Notwendige Richtigstellung
.....................................

Zwar erhielt die bei "Maria_Mutter" referierte Marien-Botschaft an die indiskreten Verehrer die kirchliche Druckerlaubnis aus Köln und Gent.

Wenn dann aber eine päpstliche Behörde (in diesem Fall die bis 1966 tätige Bücherzensurstelle) ein Verbot aussprach, so erlosch automatisch das Imprimatur der bischöflichen Zensurstellen.

Die Schrift blieb also verboten.
Praktisch ist sie es bis heute noch.
Eine deutschsprachige Ausgabe erschien meines Wissens nicht, obwohl Köln ja der Erscheinungsort war.
.
Kommentar: 
It is said clearly in explanatory note 13 that Vatican dicasteries pronounced their anathema on the MONITA SALUTARIA B.M.V. AD CULTORES SUOS INDISCRETOS. This was a slap in the face of bishop Peter von Walenburch (1610–1675) at Cologne as well as a kick in the ass of bishop Gilbert de Choiseul (1613–1689) at Dornick (Tournai). Electoral prince and archbishop Maximilian Henry duke of Bavaria (1621/1650–1688) defended this publication and sent a respective letter to Rome.

1468 » ev. Pfarrer aus Bayern


Wie ich heute nach langem Herumsuchen feststellte, ist die Datei "Reiner Glaube" umbenannt worden in "Maria Mutter"
.
Im Januar vor zwei Jahren hatte ich schon einmal meine Bewunderung darüber ausgedrückt, wie dieses heikle Thema (immerhin hatten wir gestern noch einen Marien-Feiertag hier in Bayern!) im Text und in dem angehängten wissenschaftlichen Teil dargeboten wird.
.
Heute abend nochmals: danke nach Siegen!
.
Kommentar:  It is intended to publish the text as a brochure.

1467 » Arndt Kellermann aus NRW

Zum Eintrag des Herrn Pfarrers aus Hildesheim
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Wie man über Google leicht feststellen kann, wird inzwischen sowohl an evangelischen wie auch an katholischen theologischen Fakultäten die weibliche Form "Diplom-Theologin" verliehen.
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1466 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Grüß Gott!

Das despektierliche Wort "Importpriester" für Kollegen, die sich zur Aushilfe in der Seelsorge bei uns widmen, sollte man doch nicht in den Mund nehmen. Die überwiegende Mehrzahl dieser Priester versteht sich als Diener der Gemeinde. Daß es wenige Ausnahmen gibt, will ich ja nicht in Abrede stellen. Aber es ist unfair, eine ganze Gruppe (wo immer das sei) nur nach den "Schwarzen Schafen" zu beurteilen.

Auch das in gleicher Weise abfällige Wort "Pastoraltanten" ist entehrend. Immerhin haben viele Frauen mit dem Abschluß "Diplom-Theologe" (die weibliche Form gibt es meines Wissens bisher nicht) bei uns die Verwaltung ganzer Pfarreien unter sich.

Und um auf die Belehrung in Genf über den Zölibat nochmals einzugehen: leider ist da Vieles richtig. Aber es wird insgesamt gesehen der sakramentalen Struktur der Katholischen Kirche nicht gerecht.
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1465 » Liane Sendler aus Bayern

Aber ohne die sog. "Pastoraltanten" liefe zumindest hier bei uns nichts!
Und die größtenteils rotzfrechen und total frauenfeindlichen Import-Priester aus Afrika richten auch mehr Schaden als Nutzen an.
.
Kommentar:  Educated professional woman are widely unknown to them. They are, therefore, not able with dealing even to academic women in a parish. But they could learn it.

1464 » Arnd Kellermann aus NRW

Daß weibliche Priester -- wie heute schon bei den Altkatholiken -- auch bei uns in 50 Jahren kommen, glaube ich nicht.

Eher wird man verheiratete Männer zum Altardienst zulassen.

Leider tritt man Frauen noch immer mit Vorbehalten gegenüber.
Kommentar:  There is reason to fear that neither the one nor the other would ever occur.

1463 » Tutnichtszursache aus Württemberg

Lieber Herr Katholischer Pfarrer,

meine Schwester war eine der ersten weiblichen Pfarrerinnen in der evangelischen Landeskirche Württemberg. Da die Gemeinde lange verwaist war, nahm man sie höflich, freundlich-zurückhaltend auf, zumal auch der zuständige Dekan sie wirklich außergewöhnlich ergreifend eingeführt hatte (ich war damals bei dem Gottesdienst dabei).

Als sie einige Monate einen erkrankten Kollegen im Gottesdienst plötzlich vertreten mußte und im Talar zur Begrüßung vor die Gemeinde trat, verließen spontan – auch hier vor allem weibliche – Gläubige die Kirche!

Warten wir noch 50 Jahre ab, dann wird man sich auch in der Katholischen Kirche an weibliche Geistliche gewöhnt haben.

1462 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Zu "Vom Nutzen des Zölibats"
===================

Darf ich auf eine kleine Ungenauigkeit aufmerksam machen?
Gerade in priesterlosen Gemeinden sind heute auch Frauen als Pastoralreferentinnen (Studium mit Abschluß Universität) und Pastoralassistentinnen (Studium mit Diplom an einer Fachhochschule) in der Seelsorge tätig.

Es ist also nicht so, daß Frauen von seelsorgerlichen Diensten in unserer Kirche ausgeschlossen wären!

Zwar hat sich nach meinen Erfahrungen gerade bei älteren Menschen (bei Frauen wohl mehr als bei Männern) eine gewisse Geringschätzung der "Pastoraltanten" ausgebildet. Sie werden aber von Jüngeren voll akzeptiert.

Übrigens: den einleitenden Versen (Ankunft in der Heiligen Stadt) bin auch ich auf den Leim gegangen. Das ist wirklich hintergründig!

1461 » Welfe aus Hannover-Herrenhausen

Ich habe schon einmal hier zu Jahresbeginn geschrieben:
°°der Mittelweg ist der sicherste (Motto doch auch von Jung Stilling!)°°

Und in Bezug auf das Abendmahl scheint auch mir die lutherische Auffassung (die ja auch der Lehre der alten Kirche folgt: das katholische Transsubstantationsdogma kam erst viel später auf) für alle akzeptabel.

Im übrigen ist es schade, daß ausgerechnet über das Liebesmahl Jesu sich Konfessionen entzweien!
Und nicht nur das.
Auch innerhalb der Konfessionen ist man sich nicht einig.
Zuschriften hier haben das ja auch klar zum Ausdruck gebracht.


1460 » Karl-Eugen Haschke aus Österreich


Ich möchte noch einmal auf meine Bemerkung vom 20. Januar dieses Jahres über die sakramentale Struktur der Katholischen Kirche hinweisen.

Versteht man diese, so versteht man auch den Sinn der Eucharistie.

Und wenn hier zum Ausdruck kam, daß die meisten katholischen Gläubigen -- ja inzwischen auch viele Theologen -- der lutherischen Abendmahlslehre zuneigten (und leider wurde dies ja auch in Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen der letzten Wochen über die Handreichung der deutschen Bischöfe betreffs der Zulassung von Nichtkatholiken in einer konfessionsverschiedenen Ehe zur Kommunion offensichtlich), dann ist das letztlich unerheblich.

Die katholische Dogmatik hängt nicht von der Meinung irgend einer Generation ab, und auch nicht von einzelnen Theologen und recht recht nicht von (sicher gutmeinenden) Pfarrern vor Ort, und schon gar nicht von "nachtodlichen Belehrungen" des lobenswerten Herrn Hofrats Jung-Stilling, dem als Reformierter und Freimaurer die sakramentale Struktur der Kirche unbekannt war.

Nichts für ungut! Aber das sollte doch hier auch einmal zum Ausdruck gebracht werden.

1459 » Herbert W. aus Niedersachsen


Sehr geehrter Herr Pfarrer aus unserem Bistum!
Sehr geehrter Herr Professor Merk und Mitarbeiter!
Sehr geehrte Leser!

Ich erlaube mir, nochmals auf meinen Eintrag in diesem Forum vom Dreikönigstag letzten Jahres, dem 06.01.2017, freundlich grüssend hinzuweisen.
.

1458 » katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Zum Eintrag von Frau Karin Schmiditlein
============================
In vielen Beiträge zu diesem lebendigen, vielfach anregenden Gästebuch habe ich meine Meinung zu den "nachtodlichen Belehrungen" kundgemacht, zuletzt Ende Juni letzten Jahres. Daß ich dies längere Zeit nicht tat, liegt nicht daran, daß ich es aus dem Auge verloren hätte. Jede Woche schaute ich mindestens einmal in das Gästebuch.

Aber zur Sache.
Natürlich folgen die Jung-Stilling unterstellten Kundmachungen nicht einer Konfession: das ist leicht erkennbar! Aber haben die Konfessionen und im besonderen die evangelische und die katholische (die "Randgruppen" seien hier einmal ausgenommen) wirklich ein so klares Profil, daß sie sich genau abgrenzen?

Sie sprechen von "verwischen", und Sie meinen das sicher im Sinne von "verschwimmen", "feste Konturen verlieren". Dazu meine Frage: ist es nicht ein Segen, daß dies (zumindest hier in Deutschland) so ist? Scharfe Kanten als Abgrenzungen gegen einander brauchen wir gerade in unserem konfessionell gemischten Land doch wirklich nicht.

Und noch eines. Die wenigsten evangelischen und katholischen Gläubigen kennen genau die Lehre ihrer jeweiligen Kirche. Oft denke ich: das ist gut so! Denn (man verzeihe mir die Offenheit) in kaum einer Wissenschaft ist so viel Unsinniges, Hohles und sogar Lächerliches geschrieben worden wie grade in der Theologie. Es gibt aber auch Erfreuliches, wie die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre aus dem Jahr 1999.

Was längst überfällig ist, ist eine derartige Erklärung zum Abendmahl (hierzu gibt es ja auch eine durchaus kompromißfähige "nachtodliche Belehrung", die ja auch die weithin vorherrschende Meinung im katholischen Kirchenvolk wiederspiegelt) oder zur Stellung Mariens. Bei dem letzteren Thema dürfte es besonders schwer fallen. Denn hier prallen auch innerhalb des katholischen Kirche Meinungen beinahe unversöhnlich aufeinander. Gerade auch in diesem Gästebuch ist darüber ja im Anschluß an die Datei "Reiner Glauben?" diskutiert worden.

1457 » Karin Schmditlein aus Würzburg

Sprachlich ein Genuß!
Da ist ein Meister am Werk.
Inhaltlich nicht so meine Linie.
Die Konfessionen verwischen sich.

1456 » A.E. aus Karlsruhe

Ich dachte bisher immer, daß nur bei den Katholischen Botschaften aus dem Himmel gibt. Jetzt ist hier auch mal ein Evangelischer und gar noch von hier in Karlsruhe dran! Das wird vielen Glaubensgenossen weniger gefallen. Aber warum eigentlich nicht? Und Jung=Stilling hatte ja schon zu Lebzeiten Kontakt zum Jenseits, wie ich gerade sah. Jedenfalls auch meinerseits ein Kompliment.

1455 » Simon Antweiler aus NRW

Danke für die anregenden "nachtodlichen Belehrungen".
Sie zeugen von einem breiten Wissenskreis und sind Jung Stilling in allem adäquat.
Vermissen tue ich nur das Medizinische.
Jung Stilling war doch auch ein bekannter Arzt.
Kommentar: 
You are right: *explicitly* there are no after-death teachings on the topic of medicine. But *implicitly* you may find much about this subject. ~~~ It is not excluded, however, that at a later time Jung-Stilling will teach more detailed about questions of the prevention, cure, or alleviation of disease. We have to wait and see.

1454 » Dr.phil. J. Eberle aus Württemberg


Zu den "nachtodlichen Belehrungen"
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°

Die irdische und die himmlische Sphäre, verquickt in einer Strukturebene, ist wohl dem Somnium Scipionis nachgebildet, den Marcus Tullius Cicero im sechsten Teil von De re publica ausbreitet.

Wie dort dem Scipio dessen Adoptivgroßvater Africanus der Ältere und sein leiblicher Vater Aemilius Paullus erscheinen und sich als Autoritäten ins Gespräch einbringen, so sind es hier Jung-Stilling und sein Engel Siona.

Ich gehe wohl nicht fehl in der Annahme, daß dies die Vorbilder sind?
Kommentar:  The somnum Scipionis is one paragon amongst many. Later occidental literature has many other examples.

1453 » Mödlinger aus Wien

Woher kennt Jung Stilling Wien?
Er war doch nie hier!
Kommentar:  Indeed, privy councillor Jung did not visit Vienna during his life. But as attest the reports he was at Vienna after his life on earth.

1452 » Lea Kornmeyer aus Deutschland

~~~Zu Bibelchristen:~~~

volle Zustimmung!
Mögen das auch Verrückte links und Verbohrte rechts nicht sehen.
Danke: klasse durchdacht und dargeboten.

1451 » Martin L. aus Reutlingen

@ Stefan Arens

Hundertprozentige Zustimmung!
Es gibt ja inzwischen auch ein "Evangelisches Heiligenlexikon" im Netz.
Die anderen Gestalten aber: nu und nimmermehr!

1450 » Stefan Arens aus Niedersachsen

Hallo!

Ich finde das "Höchst abergläubisches Gebaren" argumentativ und sprachlich eminent!
Danke: ich habe einiges dazugelernt.

Nur eines gefällt mir als Protestant nicht:
Heilige wie Laurentius: ja und warum nicht?
Solange das jedermann freisteht und nicht zum Glaubenszwang wird: meinetwegen!

Aber heiliggesprochene Päpste und Ordensgründer: *nein und auf keinen Fall!*

Herzlichen Gruß, Stefan.

1449 » I. Rezacka aus Wien

Gut gemacht und höchst informativ!
Meinerseits auch ein Dankeschön.

1448 » Eberle aus Baden-Württemberg


Was bei "Theologie" dargeboten wird, ist nach meinem Urteil ein Gemisch von Arminianismus (die Dordrechter Synode konnte sich ja in ihren Beschlüssen nicht durchsetzen!), Neu-Pietismus, Szientismus und Freimaurerei und nicht so meine Linie. Sicher jedoch ist das alles genuin im Geiste von Jung-Stilling und paßt in unsere Zeit.

Aber Stil hat es allemal, und das Deutsch ist lupenrein und nicht mit unverdauten Brocken aus dem Lateinischen und Griechischen durchsetzt, wie leider in der Zunft üblich.

Daran könnten sich viele Theologen ein Vorbild nehmen.
.
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