1.723 Einträge im Gästebuch
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Lehrerin aus Deutschland |
23.11.2013, 10:23 Uhr |
Guten Morgen!
Bei mir (Lehrerin mit den Fächern Deutsch und ev. Religion am Gymnasium) und im Kreis meiner Kollegen und Bekannten wurde es mit Schmunzeln aufgenommen, daß nun neben den vielen Marias im katholischen Raum endlich auch einmal ein Evangelischer aus dem Jenseits erscheint, und dazu noch ein Mann wie Jung-Stilling, der ja zu Lebzeiten schon mit Geistern in Kontakt stand, und dessen "Theorie der Geisterkunde" und seine "Szenen aus dem Geisterreich" bis heute immer wieder nachgedruckt werden, und die sich in esoterischen Kreisen ja großer Beleibtheit erfreuen. Danke dafür nach Siegen!
In Schutz nehmen möchte ich den Poliziotto Salvatore Caputa. Frau Johanna Bauer (Basel) scheint in Ihrer Zuschrift vom 19. November wenig von ihm zu halten.
Immerhin aber heilt er nachweislich durch Handauflegung nach Bad St. Leonhard (Kärnten) pilgernde Marienanbeter. Damit tut er doch der Menschheit etwas Gutes an. Die vom Papst heiliggesprochenen sog. "Seherkinder" von Lourdes, die in der Fußnote 12 bei "Reiner Glaube" (übrigens von Anfang bis Ende in allem sehr gut gelungen: besonderen Dank dafür an Sie, Liebmund Kirchentreu!) als "halluzinatorisch veranlagte, analphabetische und debile" Plagen gekennzeichnet werden, haben jedenfalls zum Wohl der menschlichen Gesellschaft keinen Pfifferling beigetragen.
Allen viele Grüße und Gewinn aus der Lektüre der köstlichen "nachtodlichen Belehrungen"! |
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Swedenborgianer aus Deutschland |
22.11.2013, 18:14 Uhr |
Wenn ich mir eine Bemerkung zu den sog. "nachtodlichen Belehrungen" erlauben darf:
An der Spitze steht unzweifentlich der Bericht "Emanuel Swedenborg und Jung-Stilling" in der Rubrik "Persönlichkeiten".
Allein was hier in den Anmerkungen geschriebn ist, übertifft alles andere sehr weit.
Hier wird Emanuel Swedenborg objektiv gewürdigt und versucht, sein Denken in den geistesgeschichtlichen Kontext einzuordnen.
Noch nie habe ich eine klarere und überzeugendere Abfuhr für den lautgepriesenen, ja teilweise schon vergötterten Immanuel Kant gefunden: Kant, dem ein überragender Geist wie Swedenborg ja ein Dorn im Auge sein mußte.
Herzlichen Dank an Sie, Herr Frohbänich Dütschzesie! |
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| 4240 |
Einfacher Katholik aus Bistum Trier |
22.11.2013, 16:29 Uhr |
Sprechen wir es doch einmal unverhohlen aus:
~~~~Was unter diesen "nachtodlichen Belehrungen zur Theologie" dem Mitglied der "erlauchten Loge Karl August zu den drei flammenden Herzen" Johann Heinrich Jung-Stilling in den Mund gelegt wird, hat mit dem katholischen Glauben wenig zu tun -- wenn das auch suggeriert wird.~~~~
Es wird hier in den letzten Beiträgen fortwährend nur die raffiniert daherkommende antimarianische "Jenseitsbotschaft" über den "Reinen Glauben" diskutiert.
Aber in "Botschaften" wie über "Priestertum" oder "Zölibat" drückt sich doch ebenso mehr oder minder offen der Geist der Brüder Maurer aus.
Es ist ein trauriges Zeichen, daß in zahlreichen Zuschriften katholischer Theologen dem auch noch applaudiert wird! |
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Eberhard Klein aus München |
21.11.2013, 10:07 Uhr |
..............Zu den "nachtodlichen Belehrungen", fiktiv aus verschiedenen Zusammentreffen
..............mit Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817) entstanden
Guten Tag!
Wir sind ein christlicher Hauskreis und vor einigen Wochen auf die "nachtodlichen Belehrungen" aufmerksam geworden. Ein Mitglied unseres Kreises, Germanist und am Gymnasium lehrend, hat uns gestern Abend einen Bericht über diese in vielen Foren diskutierten Lektionen (denn das sind sie!) gegeben.
Unser Berichterstatter hat als Empfänger der himmlischen Botschaften lt. Aufschrift des jeweiligen Titelblattes mindestens 23 männliche Personen ausfindig gemacht, nämlich: Stetsmehr Diesseitsfremd, Achtnicht Aufdenhohn, Blickfest Aufdasziel, Dichtauch Ohnedank. Haltaus Unverzagt, Mühdich Frommzusein, Achtnicht Ihrenhohn, Frohbänich Dütschzesie, Glaubrecht Andersieg, Duldstill Ihrenspott. Gotthold Untermschloß, Christlieb Himmelfroh, Treugott Stillingsfreund, Reimauch Ohnedank, Gibkund Wasgeschah, Bleibfest Stillingstreu, Tubrav Immergern, Achtnicht Aufdenschimpf, Frommherz Siegmann, Lassie Zederndoch, Reimnur Jambenschön, Liesdas Mitgewinn und Seizu Jedemnett.
Es spricht alles dafür, daß hinter diesen Decknamen nur zwei (wohnhaft in "Salen" = Siegen und "Lichthausen" = Kreuztal, Kreis Siegen), allenfalls drei Personen stecken. Einer derer, der Jung-Stilling-Botschaften wiedergibt, ist bestimmt Schweizer Staatsbürger oder doch schweizerdeutscher Muttersprache: das erkennt man an dem gehäuftem Gebrauch von Helvetismen. Zudem ereignen sich auffallend viele Gespräche mit Jung-Stilling in der Schweiz (Basel, Schaffhausen, Stein am Rhein, Winterthur, Zürich, Bern, Berner Oberland, Lausanne, Genf).
Ein anderer Schreiber dürfte zumindest enge Beziehungen zu Österreich haben. Denn auch hier finden viele Begegnungen vor allem in Wien statt; und aus dem jeweiligen Text ist zu erkennen, daß ihm ortsbezogene und historische Besonderheiten der Stadt Wien geläufig sind.
Alle zwei (oder drei?) Schreiber sind historisch beschlagen, linguistisch versiert und kennen auch den Wortschatz der Goethe-Zeit. Zumindest einer ist ganz sicher Theologe, wobei es schwer fällt, die Konfession genau zu bestimmen.
Soweit das Protokoll des Sachverständigen aus unserem Kreis. Ich hoffe, daß es in diesem Gästebuch freigeschaltet wird, und daß sich vielleicht die Herren vom "Forschungsprojekt Jung-Stilling" dazu äussern. |
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| 4235 |
Nachdenkliche Mitleserin aus Deutschland |
20.11.2013, 10:09 Uhr |
Wenn ich mir eine Bemerkung zu den letzten Zuschriften erlauben darf:
Wie sollen sich Katholiken noch von lutherisch-reformierten Christen unterscheiden, wenn man ihnen ihre Himmelsmutter wegnimmt?
Ich lebe (glücklich) in einer konfessionsverschiedenen Ehe -- früher hieß dies "Mischehe" -- und weiß, wovon ich rede.
Man sollte das doch einmal nüchtern, pragmatisch bedenken! |
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| 4234 |
Johanna Bauer aus Basel |
19.11.2013, 16:36 Uhr |
Lieber Herr Eberwein!
In der Abhandlung "Reiner Glaube" geht es um sachliche Inhalte, und bestimmt nicht um die Gruppenzugehörigkeit oder das Glaubensbekenntnis von Personen -- weder von Herrn Geheimrat Johann Heinrich Jung-Stilling [als Mitglied einer Loge] noch von Herrn Liebmund Kirchentreu [als "Calvinist"].
----- Bitte lesen Sie doch einmal die Beiträge hier auch seitens vieler katholischer Theologen.-----
Es darf doch zurecht nach dem "rechten Glauben" gefragt werden, wenn bewiesenermassen und unbestritten halluzinatorisch veranlagte, debile, analphabetische "Seherkinder" heiliggesprochen werden, denen angeblich die Mutter Jesu erschienen ist.
Auch muss es in unserer katholischen Kirche gestattet sein, nach der Gläubigkeit des als Person so sympathischen Papstes Franziskus zu fragen. wenn er eine Holzfigur aus Fatima herholen lässt, sich vor dieser niederkniet, die Figur in Weihrauch einhüllt und die ganze Welt dieser Figur bzw. was sie repräsentieren soll [nämlich eine angeblich in Fatima "Seherkindern" wiederholt erschienenen "Rosenkranzkönigin"], innigst anheimgibt.
Dabei sei unbestritten, dass an diesen "Gnadenorten" Menschen gesunden, wie ja auch nachweislich der hochgeschätzte Herr Marien-Seher Hauptwachtmeister Salvatore Caputa durch Handauflegung in Bad St. Leonhard viele Personen geheilt hat:
http://leonhard-raunzer.blogspot.de/2013/04/marienerscheinung-am-27april-2013-in.html
Also nochmals: bitte die Sache ins Auge fassen, nämlich den abwegigegen Dank und die Hingabe an eine "Himmelskönigin", anstatt an unseren Herrn Jesus Christus als das Zentrum unseres Glaubens und unserer Hoffnung. |
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| 4233 |
Josef Eberwein aus Wien |
19.11.2013, 11:22 Uhr |
Zu der so intensiv diskutierten als Download angebotenen Textdatei "Reiner Glaube"
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***Über Channeling macht sich ein Mitglied "der erlauchten Loge Karl August zu den drei flammenden Herzen" Gedanken über die "Marianisierung" der Katholischen Kirche.
***Und an wen wendet er sich durch solcherart mediale Verbindung?
An einen Herrn "Liebmund Kirchentreu in Salen, Grafschaft Leisenburg".
***Und wie spricht der Bruder Maurer aus dem Jenseits diesen an?
~~~~~~~~"Herr Liebmund: ihr als Calvinist
~~~~~~~~Bloss wenig davon kennt und wisst..."
***Ich glaube, damit ist schon alles gesagt! |
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| 4231 |
Gemeindepfarrer aus Deutschland |
17.11.2013, 19:45 Uhr |
Allen von Neuem einen herzlichen Gruß!
Inzwischen bin ich hier auf dieser Plattform ja schon fast Dauerschreiber; und ich darf heute nochmals auf meinen grundsätzlichen Beitrag vom 14. September 2013 verweisen.
Wir hatten am heutigen Sonntag wieder meinen katholischen Amtsbruder als eingeladenen Tischgast in unserem Haus.
Es entspann sich von selbst auch diesmal ein Gespräch über einige Dinge, die wir (meine Frau als studierte Theologin und ich) an unserer Landeskirche als störend empfinden.
Unser Gast beruhigte uns aber: das seien doch nur Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten, über die wir uns verdrießen.
Er als in der Verantwortung vor Gott für seine Gemeinde stehend, sei entzetzt, daß ausgerechnet gegen Ende des "Jahres des Glaubens" der Heilige Vater das Abbild einer Fatima-Maria beweihräuchere und davor ein Weihegebet im Namen der ganzen Welt spreche. Viele aus seiner Studienzeit und seinem Priesterjahrgang seien -- wie er -- darüber höchst vergrämt.
Was ich damit hier zum Ausdruck bringen möchte: der Marianismus wird zwar ganz oben, von der Kirchenspitze, vom Papst, angefacht. Aber die katholische Pfarrerschaft steht doch mehrheitlich der Marianisierung sehr zurückhaltend gegenüber -- was ja auch in mehreren Einträgen katholischer Theologen hier aufschien.
Mein katholischer Amtsbruder hat übrigens die unserem Johann Heinrich Jung-Stilling in den Mund gelegte "nachtodliche Belehrung" über das Thema: "Reiner Glaube" mehreren Freunden geschickt, und die meisten äusserten sich zustimmend.
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| 4228 |
Ehemaliger aus Nordrhein-Westfalen |
15.11.2013, 10:13 Uhr |
Hallo, Herr Professor Merk!
Im Bericht Ihrer Begegnung mit Jung-Stilling in Genf -- "Vom Nutzen des Zölibats" -- schreiben Sie in Bezug auf den katholischen Episkopat:
....."Respektverlust geht heute weit
.....Bis in die hohe Geistlichkeit,
.....Wo offenbar die Katholiken,
.....An ihrer Erblast schier ersticken:
.....Intrigen, Argwohn, Kniffelei,
.....Geheuchel, Speichelleckerei,
.....So dass die Mittelmässigkeit
.....Beherrscht das Feld dort weit und breit;
.....Auch Herrschsucht samt Mentalität,
.....Die kaum Aufrichtigkeit verrät."
Das finde ich zu dick aufgetragen.
Sie selbst waren doch lange Jahre in einer Konzern-Zentrale und konnten miterleben, wie auch dort nicht die Tüchtigsten, sondern die Radfahrer, Kriecher und Heuchler hochgehievt wurden.
Sicher ist die von Ihnen gezeichnete "Erblast" nichts typisch Katholisches.
Es herrscht in allen hierarchisch organisierten Systemen vor, wie die Organisationspsychologie lehrt und durch Erfahrung bestätigt wird.
Sonst aber finde ich Ihre Ausführungen sehr treffend.
Mit vielen Grüssen nach Siegen,
Ehemaliger (bald auch im Ruhestand) |
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| 4224 |
Diakon im Nebenberuf aus Bistum Fulda |
13.11.2013, 17:31 Uhr |
Einen lieben Gruß an alle!
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Ausdrücklich möchte auch ich mich dafür bedanken, daß in vielen der "nachtodlichen Belehrungen" das Wesentliche vom Unwesentlichen unseres katholischen Glaubens auf vielfältige Weise getrennt wird.
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Leider fehlt nach meinen Erfahrungen den meisten Katholiken das klare Bewußtsein von dem himmelweiten Unterschied gewisser nebensächlicher, aber tief eingefahrener Frömmigkeitsformen einerseits und dem Hauptsächlichen, nämlich der innigen Verbindung zu Jesus Christus und durch ihn zur Liebe des Nächsten.
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Auch mein Freundeskreis war -- wie ich selbst -- konsterniert über die Weihe an eine "Königin des Rosenkranzes" von Fatima durch unseren Papst im vergangenen Monat. Unleugbar gibt das den Gruppen in unserer Kirche starken Auftrieb, die Vertrauen und Zuversicht auf eine "Himmelsmutter" setzen, anstatt sich ganz Jesus Christus anzuvertrauen, der stets bei uns ist.
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Nochmals; danke nach Siegen für die Jung-Stilling-Belehrungen!
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| 4221 |
Sellsorger im Ruhestand aus Deutschland |
11.11.2013, 14:24 Uhr |
Guten Tag!
Nur kurz zur Jenseitsbelehrung "Reiner Glaube":
Das sollte Pflichtlektüre für alle katholische Priesteramtskandidaten werden (wenn auch die Meisten wohl nur die Hälfte kapieren).
Auch meinerseits: danke! Einmalig, unnachahmlich, fulminant, nämlich sprühend vor Gescheitheit, Grips und (was den meisten bei uns leider fehlt) Selbstironie und Humor. |
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| 4215 |
katholischer Priester aus Diözese Hildesheim |
07.11.2013, 19:53 Uhr |
'''''''''''''''Zur Fatima-Weihe und den damit verbundenen Fragen
'''''''''''''''aus der nachtodlichen Belehrung "Reiner Glaube"
Bereits in meiner Zuschrift vom 4. September 2013 hatte ich (wie zuvor und danach einige andere ebenfalls) darauf hingewiesen,
dass sich auch -- und gerade! -- die katholischen Kirche dadurch konstutuiert, daß sie sich als Gemeinschaft der Menschen versteht, die sich von der Liebe des menschgewordenen Gottes existenziell -- nämlich wesenhaft, kernhaft und damit lebensbestimmend -- berührt fühlen.
Alles andere ist zweitrangig, nachgeordnet und deshalb letztlich nebensächlich.
Das gilt auch für den Kult der Heiligen, einschließlich der Marien-Verehrung.
Selbst wenn der Papst offensichtlich an eine Marienerscheinung in Fatima glaubt, so ist trotz dessen kein Katholik verpflichtet, ihm in diesem Glauben zu folgen.
Das sollte doch noch einmal deutlich herausgestellt werden! |
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| 4214 |
Oberministrant (Student) aus Diözese Rottenburg-Stuttgart |
07.11.2013, 12:33 Uhr |
Kommentar zu "Nachtodliche Belehrungen Jung-Stilling"
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Echt "saugut", wie es im Schwäbischen heißt!
Was ich vermisse: ein Forum zu Jung-Stilling. |
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| 4212 |
Gymnasiallehrerin aus Österreich |
06.11.2013, 14:38 Uhr |
Einen lieben Gruß an alle
und ein herzliches "Dankeschön", daß sich hier Christen ganz offen austauschen können. Ich hätte mir diese Aussprache freilich lieber auf einem katholischen Forum gewünscht, anstatt auf dieser (ich bitte, das nicht falsch zu verstehen!) abseitigen Adresse. |
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| 4210 |
katholischer Mediziner aus Deutschland |
05.11.2013, 18:10 Uhr |
Ehrwürdige Schwester!
Es wurde hier schon mehrmals zurecht bestritten, daß Theologen im Vatikan die Feststellung-Kompetenz in Bezug auf Marien-Erscheinungen besitzen.
>>> Das ist eindeutig Sache der Psychopathologie.
Wohl keine andere medizinische Teildisziplin hat jedoch in den letzten zwanzig Jahren einen so großen Erkenntnisfortschritt zu verzeichnen wie die Psychopathologie.
Sämtliche Marienerscheinungen sind heute mit dem Instrumentarium der Psychopathologie und ihrer Hilfswissenschaften erklärbar.
Auf dieser Plattform wurde wiederholt daran erinnert, wieviel Unsinniges leider auch aus dem Vatikan erfloß (und nebenbei wieviel Abundantes und Superfluöses: danke Ihnen, lieber Eisenbahner, für Ihren den Nagel auf den Kopf treffenden Eintrag vom 19. August 2013, den ich mir eigens gespeichert habe).
Hier ist daher ein gesundes Mißtrauen angezeigt.
Die Vernunft und der an der Heiligen Schrift normierte Christusglaube sollten uns bestimmen, und nicht blindes Vertrauen in kirchliche Autoritäten.
Genau diese Haltung kommt in den "nachtodlichen Belehrungen" der großen Arztpersönlichkeit Jung-Stilling zum Ausdruck, die (nicht nur) ich mit großem Gewinn aufgenommen habe.
Wenn die H. H. Bischöfe von Köln und Gent die Mahnung Mariens aus dem Jahr 1673 ihren Gläubigen ans Herz legten, dann taten sie dies in Kenntnis der marianischen Hyperdulie vor Ort.
Und wenn nun das in der "nachtodlichen Belehrung" Reiner Glaube wieder aufgegriffen wird, so scheint auch mir das angesichts der peinlichen, deplazierten Weihe der Welt an eine aus Fatima angekarrten Holzstatue durch unseren Papst durchaus nötig.
Jedenfalls danke nach Siegen für die bei allem und in allem auf den Kernglauben bezogenen "nachtodlichen Belehrungen" und Ihnen, ehrwürdige Schwester, viele Grüße. |
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