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Pfarrerin aus Deutschland |
27.07.2013, 14:48 Uhr |
Ursprünglich nur an einer Frage zu den Jung-Stilling pfiffig subponierten "nachtodlichen Belehrungen" interessiert, schaue ich von Zeit zu Zeit gern in diese, von breiter Thematik und hohem Niveau charakterisierten Plattform. Dabei zog mich letztens die Diskussion um den Gesang in der EMK an, und hierzu möchte ich heute auch das erste Mal selbst einen Eintrag leisten.
Es ist unzweifelhaft falsch, die Substitution des klassischen Gemeindegesangs durch zeitgenössische, in der juvenilen Subkultur gängige Töne aus den Medien und Discos als Problem der EMK anzusehen.
Auch in unseren evangelischen Landeskirchen ist es keineswegs anders! Seit vielen Jahren mußte ich bei der Vorbereitung des Sonntagsgottesdienstes auf meiner alten Stelle, und ich muß auch jetzt bei meiner neuen Gemeinde mit dem Gemeindeteam ringen, wenigstens noch ein einziges Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch einzubringen.
Unser Organist ist jedesmal frustriert, weil selbst ein Orgelvorspiel manualiter als "nicht mehr zeitgemäß" abgetan und durch "jugendliche Klänge", sprich: ein musikalisches Ambiente aus Saxophon, Trombone, Schlagzeug, Klarinette und Jazztrompete sowie möglichst im 7/4-Takt abgelöst werden soll. Und das in einer Gemeinde, in der die Quote der "jugendlichen" (großzügig gerechnet: bis 30 Jahre) Gottesdienstbesucher keine 20 Prozent beträgt! Das immer wieder vorgetragene Argument ist: nur durch "jugendliche Klänge" könnten wir die Konfis halten und die Beteiligung junger Menschen am sonntäglichen Gottesdienst erhöhen. Orgelklänge und Gemeindegesang wirken angeblich auf diese Generation "abschreckend".
Mein alter Lehrpfarrer (Jahrgang 1928) hatte noch damit zu kämpfen, übereifrige Chorleiter zurückzuhalten, die am liebsten den ganzen Gottesdienst durch Darbietungen des Kirchenchors begleitetet hätten. Auch er mußte für den Gemeindegesang kämpfen. Heute ist es in der Sache dasselbe Problem.
Aber ich möchte mich hier nicht in Klagen verlieren. Es lag mir mit dieser Zuschrift nur daran, deutlich zu machen, daß das Dahinsiechen des Gemeindegesangs eine Pestilenz ist, die keineswegs nur die EMK betrifft. |
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Rumpelstilzchen aus Schwabenland |
21.07.2013, 11:33 Uhr |
Allen einen herzlichen Sonntaggruß!
Dieser Tage erst bin ich durch einnen Bekannten auf diese Palttform hingewiesen worden.
Als Methodist interessierte mich zunächst sehr der Eintrag über die Parallelen zwischen Jung-Stilling und Charles Wesley,
Sodann scheint es mir geraten, einmal wissenschaftlich darzulegen, inwieweit Johann Heinrich Jung-Stilling durch seine erwecklichen Alterschriften den Boden für den Methodismus vorbereitet hat. Das bleibt vorerst wohl noch ein Desiderat der kirchengeschichtlichen Forschung. Wer sich damit beschäftigt, müsste das geistige Klima zu jener Zeit genau kennen. Aber schon auf xen ersten Blick zeigen sich viele Verbindungslinien von Jung-Stilling zu John Wesley und der methodistischen Bewegung..
Etwas erstaunt war ich beim Lesen der Beiträge hier aus unseren Kreisen, also der EMK, über die Kultur des Kirchengesangs. Offenbar besuchen einige der Zuschreiber hier nicht den Gottesdienst der EMK. Denn sonst müssten sie aus Erfahrung doch wissen, daß tatsächlich -- wie hier ja auch mehrmals dargelegt -- "neue" Musik die traditionellen Kirchenlierder verdrängt hat
Das will ich aber nur als Tatsachenfeststellung verstanden wissen, nicht auch als Werturteil!
Danke auch, liebe Leute vom "Forschungsvorhaben Jung-Stilling", daß Sie auf unser eigenes EMK-Forum bei
http://www.board.emk.de
hinweisen. Leider wird dieses aber nur spärlich genutzt. Und (das darf ich als Kompliment an die Jung-Stilling-Leute doch wohl zum Ausdruck bringen) auch das Niveau der Aussprache erreicht nicht den Level, den man hier in Bezug auf die Probleme der EMK in den Zuschriften weiter unten findet.
In der Hoffnung, daß meine Zuschrift niemanden wehetut, aber doch wohl Anregungen zu einer weiteren Beschäftigung mit der Verwandtschaft Jung-Stilling-Wesley auslöst,
Rumpelstilzchen. |
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nico sahler aus ba-wü |
18.07.2013, 20:37 Uhr |
hey christoph
was du schreibst ist wirklich so!
mit 16 kam ich in ne bibeltreue gemeinde.
alles was der prediger sagte wurde geglaubt.
die leutenz sind ganz nett solange man nicht fragt.
abba dann kriegt man echt die hölle heiß gemacht!
nico |
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Christoph |
17.07.2013, 23:54 Uhr |
Auch auf die Gefahr hin, daß mein Beitrag schon gar nicht freigeschaltet wird: die ;nachtdoliche Belehrung mit dem Titel Bibelchristen ist SATANISCH!
Die Gefahr hat scheinbar nicht bestanden. Das größere kann nämlich immer kleineres aufnehmen, was umgekehrt leider nicht möglich ist.
Warum die Aufregung? Das Verhalten vieler Bibelchristen ist doch treffend dargestellt.
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Gleich wie Atheisten den bibischen Geist hinter den Buchstaben nicht erfassen können oder wollen, genauso ergeht es leider auch typischen „Bibelchristen“, selbst wenn diese alle Psalme und Kapitel ihrer jeweils heiligen Schriftausgabe auswendig dahersagen können.
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Die historischen Versuche von katholischer Seite, falsche Bibelauslegungen zu verhindern (auch durch Verbote) hat scheinbar ihre Berechtigung gehabt angesichts des häufigen Unfugs der später Seitens verbohrter Worteklauber angerichtet wurde.
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In den nachtodlichen Belehrungen den Satan am Werk zu sehen deutet ziemlich darauf hin, dass in diesem Fall bereits der Buchstabe dabei ist, den Geist töten zu wollen.
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Jörg Winter aus Baden-Württemberg |
16.07.2013, 11:30 Uhr |
Auch auf die Gefahr hin, daß mein Beitrag schon gar nicht freigeschaltet wird:
die "nachtdoliche Belehrung" mit dem Titel "Bibelchristen" ist SATANISCH!
Die in die Anmerkungen eingefügten Darlegungen der "Theologen" aus Siegen sind der reiinste Hohn! |
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Mitleser aus Schweizerische Eidgenossenschaft |
09.07.2013, 08:04 Uhr |
Guten Morgen, Eavangelischer Kirchengeschichtler!
Sie haben recht: neu ist das nicht, was Glaubrecht Andersieg zum Zölibat sagt.
Jedoch sind die alten Argumente noch immer gewichtig. Es ist schon gut, diese immer wieder zu repetieren, bis sie kirchenobrigerseits ankommen.
Ganz nebenbei: auffallend viele der "nachtodlichen Belehrungen" geschahen hier auf dem Territorium der Schweiz. Das und einige Sprachbesonderheiten lassen mich vermuten, dass der Verfasser Schweizerbürger ist.
L. A. |
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Eavangelischer Kirchengeschichtler aus Deutschland |
02.07.2013, 11:18 Uhr |
Guten Abend!
Kurz zum Beitrag von Frau Dr. Kalweit.
Über zwei laufende Meter Bücher in unserer Fakultätsbibliothek sind mit dem Thema Calvin befaßt. Dazu gibt es (ohne Übertreibung) Tausende von Fachartikeln über das Wirken von Calvin in Genf.
Auch von der reformierten Kirchengeschichtsschreibung wird heute nicht mehr bezweifelt, daß das von Calvin eingesetzte Konsitorium in Genf Angst und Schrecken verbreitete, und daß es Denunziatentum und Heuchelei üppig hervorsprießen ließ.
Richtig ist auch, daß es (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) in der lutherischen Reformation nicht zu solcher Gessingsschnüffelei und Gewissentyrannei kam.
Aber das schließt ja nicht aus, daß der Herr Verfasser der nachtodlichen Belehrung "Vom Nutzen des Zölibats" vom Ort des Wirkens Calvins innerlich tief ergriffen wurde. Und darum geht es doch wohl, und nicht um ein Urteil über Calvin und auch nicht um einen Vergleich Calvins mit Luther.
Dabei möchte ich nicht verhehlen, daß auch mich die von Glaubrecht Andersieg ausgegegrabenen "himmlischen Offenbarungen" des Pfarrers Mestral in Bezug auf Genf und Rom irritierten. Man muß diese aber aus der Zeit der Abfassung verstehen, und da war protestantischerseits das Bild vom Antichrist in Rom das Drohmittel, um die eigenen Gläubigen vor einer Hinneigung zum Katholizismus abzuhalten.
Jedenfalls kenne ich heute keinen evangelischen Christen (gewisse freikirchliche Gruppierungen nehme ich aus), der den Papst in Rom als den Antichristen ansieht.
Zum Schluß: mir (und nicht nur mir) gefallen die Johann Heinrich Jung-Stilling in den Mund gelegten "nachtodlichen Belehrungen". Sie zeugen von Wissen, Sachkompetenz und Urteilsfähigkeit eines vielseitigen Geistes, dem auch ein hintergündiger Humor (den erkenne ich auch in der übertrieben herausgestellten Lobeshymnne auf Genf) eigen ist.
Was freilich "Vom Nutzen des Zölibats" letztlich gesagt wird, ist nicht neu. Aber das sollte es wohl auch nicht sein. |
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Dr. Katja Kalweit aus Dortmund |
25.06.2013, 20:25 Uhr |
Anmerkung zu der nachtodlichen Belehrung: "Vom Nutzen des Zölibats"
Sehr geehrter Herr Glaubrecht Andersieg,
was Sie zum Thema sagen, findet sicher breite Zustimmung -- und auch die meinige.
Hingegen empfinde ich (und wie ich eben bei Durchsicht der Einträge hier festgestellt habe, bin ich da nicht die Einzige) Ihre Begeisterung für Genf zu Zeiten Calvins als deplaziert.
Immerhin wurden aufgrund der "Kirchenzucht" -- andere sprechen von "Schreckensherrschaft" -- Calvins allein zwischen 1542 bis 1546 nach Ausweis der erhaltenen und auch inzwischen veröffentlichten Protokolle des Konsistoriums (der wöchentlich donnerstags tagenden Zusammenkunft der Geistlichen, ergänzt um zwölf Laien aus allen Quartieren der Stadt) 58 Todesurteile vollzogen.
Ein Schneider wurde wegen Faulenzerei hingerichtet, ein junger Mann, weil er während der Predigt des Prädikanten gelacht hatte, ein Ackerbürger, weil ihn sein Hund geleckt habe, eine Frau, weil sie Gott lästerte usw.
Die Protokolle erinnern fatal an den späteren Terreur während der Zeit von Robespiere in der Französischen Revolution. Calvin begünstigte das Denunziantentum nicht nur, sondern er erhob es zu einer christlichen Tugend.
Daß also Genf das neue Jerusalem sei, wie in der von Ihnen auszugsweise wiedergegebenen Darlegung des Pfarrers David-Louis Mestral behauptet wird, scheint aufgrund dessen absurd. Das könnte meines Erachtens eher auf Wittenberg zutreffen. Denn hier hat der seelische Reichtum Martin Luthers die Weltoffenheit und religiöse Wärme der alten Kirche zu bewahren bewusst.
Mit freundlichen Gruß,
Dr. Katja Kalweit |
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Lars aus Ruhrpott |
21.06.2013, 15:28 Uhr |
Hi Leute!
Meine Tante wohnt in der Jung-Stilling-Straße in Bochum!
Die wußte aber auch nicht wer das ist. Jetzt fand ich diese tolle Seite.
Seit alle gegrüßt!! |
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Dr. Eckehard Krah aus Siegen |
12.06.2013, 15:55 Uhr |
A c h t u n g !
Wir bitten die Spasseinträge zunächst etwas zu reduzieren. Derzeit arbeiten wir an einer Lösung, die seriösen, fachlichen und ernst gemeinten Einträge wie auch die Jokeeinträge zu unterteilen. Damit wollen wir Letzteren auch die gewollte Plattform bieten, ohne die Verfasser von Facheinträgen zu verärgern.
Es werden deshalb vorerst bis zur Realisierung der neuen Lösung nur Einträge freigeschaltet, die einen unmittelbaren fachlichnen Bezug zum Forschungsprojekt Jung-Stilling bzw. eine inhaltlich-wissenschaftliche Beziehung zu den "nachtodlichen Belehrungen" haben.
Bald werden Sie hier ein gesondertes Forum finden, in dem Sie weiterhin randständige Beiträge zu Jung-Stilling eingeben können.
Senden Sie mir bei Fragen gerne eine E-Mail.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Eckehard Krah, Dipl. rer. pol. |
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Readhead aus Rheinland-Pfalz |
10.06.2013, 14:50 Uhr |
hi junstillingleutz
auf dem bilt wo die jesefine einlät wird gegrilld.
da sint leute die essen und nit geister.
da komme ich auch dazu!!
ich wohne bei meiner oma und werde schon 13!!
schreibt mir doch! |
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| 3408 |
Der Kevin aus Hessen-Süd |
09.06.2013, 15:10 Uhr |
Hier ist immer was los!
Aber noch immer weiß ich nicht, wo die Jungstilling-Party ist.
Werdet doch mal konkret!
Wo ist denn diess Solymna?
Kommen die Pimolodea und die Josefine auch?
Der Kevin.
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| 3405 |
Christian Eugenius von Ostenheim aus Ostenheim |
02.06.2013, 11:47 Uhr |
M a h n u n g
Leutenz macht doch keinen Zoff wegen der Maria und kommt zur Jung-Stilling-Sommerparty in Solyma.
Euer Christian von Ostenheim
:::::Bitte auch diesmal wieder eine Minute lang auf mein Portät blicken!!::::: |
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Johanna Ehrlicher aus Köln |
29.05.2013, 16:05 Uhr |
Hallo!
\\ Bitte gerade bei dieser Thematik sachlich bleiben!
´´´´ Kein Katholik ist verpflichtet, an irgend welche Marien-Erscheinungen zu glauben --- auch nicht an die in Lourdes oder Fatima!
~~~ Die Feststellungs-Kompetenz haben die theologisch ausgebildeten Männer in den römischen Dikasterien in solchen Sachen ganz bestimmt nicht, und ihre Feststellung-Befugnis ist unter den führenden katholischen Theologen höchst bestritten.
/--/ Tatsache ist auch, daß gerade in Deutschland und in den Niederlanden sich viele Bischöfe weigern, den Marien-Spuk mitzumachen.
>>> Verpflichtend ist für Katholiken das Apostolische Glaubensbekenntnis. Darin aber ist von Marien-Erscheinungen nicht die Rede.
°°° Im Zentrum des katholischen Glaubens steht immer noch Jesus Christus der Herr, und nicht eine Himmelmutter. °°°°
''''' Und wenn in den Anmerkungen darauf hingewiesen wird, daß der Rosenkranz von Mohamed stammt, dann ist das völlig richtig!
```` Die in "Marienminne" wetteifernden Ordensmönche der Dominikaner und Fransziskaner haben uns eine Akzentuierung beschert, die dringend einer Änderung bedarf.
²²² Gott gebe uns allen die rechte Einsicht! |
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Enno Welter aus BaWü |
28.05.2013, 10:25 Uhr |
Ich empfinde die sog. "nachtodliche Belehrung" mit dem Titel "Reiner Glaube" ein starkes Stück!
Es wir hier im Text und erst recht in den Anmerkungen bezweifelt, daß es überhaupt Erscheinungen der Gottesmutter gegeben habe.
Dabei wird unterschlagen, daß die Kirche viele dieser als authentisch anerkannt hat.
Enno Welter |
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