1.723 Einträge im Gästebuch
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Pfarrer im schönen Schwabenland aus Württemberg |
24.08.2015, 17:10 Uhr |
Die Gemeinschaftsbewegung ist doch längst zu einer in allem autonomen Konfession geworden!
Alles, was hier bei "Verfremdete Kirche" gesagt wird, ist durchaus treffend. |
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Herbert W. aus Niedersachsen |
23.08.2015, 11:17 Uhr |
Sehr geehrter Herr Professor Merk!
Im Juni des Jahres hatte ich Sie bereits das Resultat der Diskussion in unserem akademischen Hauskreis hier auf dieser Plattform wissen lassen.
Wir hatten nun letzte Woche Ihre Jung-Stilling in den Mund gelegten Äusserungen zur "Verfremdeten Kirche" kontrovers besprochen. Die Standpunkte der Damen und Herren unseres Kreises spiegelten hier natürlich auch ihre Stereotypen, Erlebnisse und (in einem Fall) Bindung an die Gemeinschaftsbewegung wieder.
Wenn wir Sie in Ihrem Anliegen richtig verstanden haben, so werfen Sie der Gemeinschaftsbewegung vor, die "agile Schicht" aus der Landeskirche herauszuführen, hinein in eigene, engagierte Gemeinschaften. Die weniger beweglichen, also die mehr oder weniger ungewandten Menschen bleiben in den Pfarreien der Landeskirchen zurück. Sie bringen zwar nicht ausdrücklich das Bild vom Weizen und Spreu, aber es steht unverkennbar dahinter.
Sie verdammen alle Gruppen der Gemeinschaftsbewegung, wenn diese sich separieren und nicht auch auf die landeskirchlichen Strukturen belebend rückwirken.
Mehrheitlich waren wir uns in dieser Beurteilung einig.
Was kritisiert wurde: Sie übersehen die offenkundige Tatsache, daß viele evangelische Christen im landeskirchlichen Raum aus verschiedenen Gründen (theologisch, sozial) keine Heimat mehr finden. Diese Menschen fängt die Gemeinschaftsbewegung auf.
Es ist also Ihr Tadel, die Gemeinschaftsbewegung lauge die evangelische Kirche aus, zumindest doch um diesen Aspekt zu ergänzen.
Wiederum aber herzlichen Dank auch für diese "nachtodliche Belehrung"!
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Adrian Bomhof aus Friesland |
21.08.2015, 15:12 Uhr |
Mit Genuß verfolge ich seit einiger Zeit schon die Aussprachen in diesem Forum.
Es ist gut, daß auf hohem Niveau über die in den Jung-Stilling-Botschaften angesprochenen Fragen ein unzensierter Gedankenaustausch stattfinden kann.
In vielen religiösen Foren ist das leider nicht möglich.
Zuschriften werden dann überhaupt nicht oder oft nur sinnentstellend verkürzt wiedergegeben.
Der Jung-Stilling-Arbeit der Universität Siegen wünsche ich viel Erfolg!
Adrian Bomhof.
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| 8506 |
Leonhard Richter aus Münster |
16.08.2015, 18:20 Uhr |
Sehr geehrte Frau Schäfer,
Ihre Rüge trifft mich nicht!
Wenn Sie genau lesen, was ich schrieb, dann werden Sie feststellen, daß ich nur gefragt habe, ob dem negativ ausgedrückten Zitat, ins Positive gewendet, der gleiche Sinngehalt zukommt.
Zum Inhalt des TRACTATUS BREVIS habe ich mit dieser Nachfrage genau so wenig eine Stellungnahme abgegeben wie auf die darauf bezügliche Schrift MONITA SALUTARIA B.V. MARIAE AD CULTORES SUOS INDISCRETOS.
Ich möchte aber nun, da ich einmal hier angesprochen bin, nicht verheimlichen, daß beide Schriften meinen Gefallen finden.
Auch die Johann Heinrich Jung-Stilling untergelegte "nachtodliche Belehrung" über den reinen Christenglauben empfinde ich als in allem sachlich mustergültig.
Hier wird (was sicher nötig ist!) Besonnenheit und Bedacht in Bezug auf den Marienkult angemahnt.
Die Achtung und Ehrfurcht, der wir als katholische Christen gegenüber Maria als der Mutter unseren Herrn entgegenbringen sollten, darf nicht in Hyperdulie umschlagen und Maria dann (wie es ja in den MONITA gerügt wird) gleichsam als Untergöttin gesehen werden, durch deren Vermittlung wir erst zu Gott kommen.
Und es ist nun einmal ein Skandal, wenn in einer Kirchengemeinde nur noch eine Handvoll an der sonntäglichen Meßfeier teilnimmt, auf der anderen Seite aber zwei Busse voll werden, wenn es zu irgend einer "Schwindelgrotte" geht, in der sich eine Erscheinung zugetragen haben soll, und aus der gar noch "schreckliche Botschaften" entquollen.
Die schulgerechte katholische Dogmatik weist zwar solcherlei Auswüchse zurück. Aber die seelsorgerliche Praxis bis hin zum Papst setzt leider häufig genug ganz andere Zeichen.
Und wenn zur Entschuldigung gesagt wird: ohne Maria laufen uns Scharen von Gläubigen weg, dann ist zu fragen: heiligt hier etwa der Zweck das Mittel?
Jedenfalls auch von mir ein "Dankeschön" an die Jung-Stilling-Leute, besonders auch für die Gelegenheit, eine offene, unzensierte Aussprache über diese Thematik hier zu pflegen.
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| 8501 |
Liselotte Schäfer aus Freising |
15.08.2015, 08:07 Uhr |
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Den Eintrag von Herrn Leonhard Richter (Münster) vom 3. d. Mts. halte ich gelinde gesagt für eine Chuzpe.
Das sei heute, am 15. August, doch einmal deutlich gesagt.
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Anselm R. Weber aus Dresden |
13.08.2015, 18:04 Uhr |
Liebe Jung-Stilling-Forscher!
Sie hatten 1987 in der Zweitauflage die Broschüre: "Zur Verschuldung der Entwicklungsländer. Ein Gespräch zwischen Johann Heinrich Jung-Stilling und Treugott Stillingsfreund" herausgebracht.
Der darin enthaltene Hauptgedankengang ist zeitlos richtig und gültig.
Ich schlage vor, daß Sie diesen Text noch einmal neu auflegen.
Natürlich weiß ich, daß dies gerade in unserer Zeit bei manchen provokativ wirkt.
Aber (um mit Friedrich Schiller zu reden) "Der Wahrheit eine Gasse!"
A, R. Weber
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Oberhofgerichtsrat in Mannheim |
10.08.2015, 17:44 Uhr |
Freude treibt zum Genuß, Seligkeit zur Arbeit.
In diesem Sinne: Alles Gute aus Mannheem! |
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Leni Wurm aus Fulda |
10.08.2015, 12:45 Uhr |
Hallo Jung-Stilling-Leute!
Kennt Ihr das:
http://forum.ihlisoft.de/viewtopic.php?t=33&start=50
Da regen sich ja viele mächtig auf!
Leni. |
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| 8491 |
Schmockesjan aus schönste Stadt der Welt am Rhein mit größtem Dom |
09.08.2015, 11:07 Uhr |
Hi Leutenz,
Euer oller Jung-Stilling paßt aber auch nit mehr in diese Zeit.
Habt Ihr nix Neues drauf?
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| 8489 |
Jörg Galm aus Hessen |
08.08.2015, 11:17 Uhr |
Hallo!
In einem Vortrag über Mystizismus nannte der Redner auch die Jung-Stilling-Botschaften.
Nach einigem Suchen fand ich diese nun hier.
Also ehrlich gesagt: das ist nicht meine Kragenweite.
Aber vielseitig und routiniert gemacht! |
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| 8487 |
Gundel, Josef aus Republik Österreich |
06.08.2015, 09:08 Uhr |
Betreff: "Reiner Glaube"
...................."Mit Fahnen und Gesängen trotten
....................Zu irgendwelchen Schwindel-Grotten..."
Darf ich einmal höflich fragen, was "Schwindel-Grotten" sind?
Josef Gundel |
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| 8485 |
Nils Kraft aus Köln |
04.08.2015, 11:48 Uhr |
Entschuldigung: Das ist doch alles kalter Kaffee! |
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| 8505 |
Leonhard Richter aus Münster |
03.08.2015, 11:10 Uhr |
Zu "Reiner Glaube?" bei "nachtodliche Belehrungen zur Theologie"
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Sie zitieren aus dem Pamphlet:
TRACTATUS BREVIS AD LIBELLUM CUI TITULUS EST MONITA SALUTARIA B.V. MARIAE AD CULTORRS (so!) SUOS INDISCRETOS. Gent (d'Erckel) 1673
den Schwur der Schar der Teufel:
"Wir geloben, niemanden zu zurückzuweisen, der im Kult und in der Hingabe zu Maria steht."
Das heißt doch positiv gewendet:
"Wer immer sich Maria hingibt, ist Freund der höllischen Mächte"
Sehe ich das richtig?
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Wolfgang Scheurer aus Düsseldorf |
01.08.2015, 10:36 Uhr |
Guten Tag!
Angeregt durch die Zuschriften zum "Mißlichen Befinden" haben ich mir den Text downgeloadet.
Nachdenklich gemacht hat mich die Passage über die iPods.
So hatte ich das noch gar nicht gesehen.
Es ist aber durchaus richtig.
Der Analphabetismus wird global steigen.
Denn um lesen und gar schreiben zu lernen muß man sich anstrengen.
Aber man kriegt ja auch alles visuell mit, wenn man auf die bunten Apps drückt.
Warum soll man da schreiben lernen?
Auch für viele andere Anregungen meinerseits ein "Dankeschön"!
Wolfgang Scheurer |
| 8475 |
P. A. aus Niedersachsen |
26.07.2015, 17:25 Uhr |
Es wird ja heute eine literarische Arbeit vorzugsweise nur noch beanstandet, genörgelt, kritisiert und auch herabgemacht.
Das geht schon soweit, daß man vermutet, eine Besprechung sei bezahlt, wenn das besprochene Buch gelobt wird.
Lieber Herr "Gotthold Untermschloß"!
Was Sie im "Vom mißlichen Befinden der Menschen früher" gedanklich und sprachlich geleistet haben, verdient wirklich das höchste Lob!
Und auch der Röntgenblick auf die Unarten der Zeit!
Was Sie da zur "Mobilgeräte-Stiererei" geschrieben haben, trifft in allem den Nagel auf den Kopf.
Das zeigt sich mir, der ich im Schuldienst stehe, jeden Tag aufs Neue.
Ich kann nur sagen: "Dankeschön"! |
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