1.723 Einträge im Gästebuch
| 2000 |
Dr. J. E. |
28.11.2009, 18:19 Uhr |
Guten Abend!
Heute fand auch ich Zeit, endlich einmal genauer durchzulesen, was Jung-Stiling (bzw. sein Sprachrohr, der Herr Professor Merk in Mannheim) über den Autoverkehr unserer Tage sagt.
Obwohl leider selbst Autonarr, muss ich gestehen, daß mich dies tief beeindruckt hat. Sowohl ökonomisch, als auch phisosophisch, sozialpsychologisch und nicht zuletzt auch theologisch sind das beachtliche, dichte Gedanken in bester Verpackung.
Schade, daß diese "nachtodliche Belehrung" offenbar nur wenige Menschen erreicht!
Mit Dank an den Verfasser und die Mitarbeiter am Forschungsvorhaben Jung-Stilling,
Dr. J.E. |
| 2001 |
Siegerlanderin |
26.11.2009, 16:58 Uhr |
Hallo!
Wollte nur mal sagen, daß auch ich die Gedichte sehr gut finde.
Das ist sehr eingängig geschrieben und trifft in jedem Fall die Realität.
Mit freundlichem Gruß.
P. |
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| 2002 |
Pfarrer i.R. Martin Schwarz |
23.11.2009, 14:34 Uhr |
Grüß Gott!
Durch eine Zuschrift wurde ich auf die "nachtodlichen Belehrungen" aufmerksam, die ursprünglich wohl von den "Szenen aus dem Geisterreich" von Johann Heinrich Jung-Stilling inspiriert sind.
Alle Achtung! Die gedankliche Tiefe und die sprachliche Meisterschaft, die in jeder der einzelnen "Belehrungen" deutlich hervorragt, verdient Bewunderung.
Ich werde mich dafür einsetzen, daß diese Perlen christlicher Literatur weiter bekannt gemacht werden.
Mit Dank und Gott befohlen!
Martin Schwarz. |
| 2003 |
Philipp K. |
21.11.2009, 18:39 Uhr |
Sehr geehrte Frau (oder Herr?) Kiky!
Was in der nachtodlichen Belehrung "Siegerland und Jung-Stilling" zum Ausdruck gebracht wird, ist doch die Tatsache, daß viele Menschen ihrem Auto mehr Aufmerksamkeit widmen als ihren Mitmenschen.
Niemand --- und bestimmt auch nicht Herr Achtnicht Ihrenschimpf in Lichthausen --- verbietet eine vernünftige, zweckmäßige Pflege des Autos.
Sie haben das offenbar nicht richtig eingeordnet.
Bitte lesen Sie den Text doch noch einmal genau durch.
Mit freundlichem Gruß,
Philipp K. |
| 2004 |
Kiky |
20.11.2009, 19:40 Uhr |
mannomann iss dat vollpanne dohf!
also wenn dat auto nit geputst wird dann isses doch bald hienüber -- odda nit? |
| 2005 |
Pfarrer aus dem Schwabenland |
19.11.2009, 12:09 Uhr |
ZUM "AUTOWAHN" EINE BEMERKUNG:
Genau beobachtete ist die pseudo-religiöse Anhaftung der Menchen an das Auto in der Bechreibung "Siegerland und Jung-STilling".
Freilich ist das, was dort geschildert wird, kein Spezifikum des Siegerlandes.
Hier in den Dörfern der Schwäbischen Alb kann man samstzags dasselbe beobachen, das wie folgt beschrieben ist:
"Von morgens früh bis abends zehn
SIeht man sie bei den Autos stehn
Dort basteln, werkeln sie herum
Und bücken sich den Rücken krumm,
Damit ihr Wagen scheine mehr
Als der des Nachbarn im Verkehr.
Kein Mittel bleibt da ungenutzt,
Durch das ihr Fahrzeug aufgeputzt:
Mit Öl, mit Firnis, mit Glasur,
Mit Lack, mit Wachs, mit Politur
Verschönern zäh sie ihr Gefährt
Mit Eifer, der bewundernswert,
Wenn eingesetzt er würde so
In der Gesellschaft anderswo:
An Stellen, da Gefahr, da Not:
Wo Menschen sind von Leid umdroht.
Krankhafte, abartige Hingebung zur Blechgeliebten
Statt dessen heut das Auto wird
Geputzt, gestriegelt, aufgeschirrt,
Bemalt, gewachst, zurechtgemacht,
In Schaugepränge, Glanz gebracht
Verschönt, bordürt, geölt, lackiert,
Mit Hingebung herausstaffiert;
Liebkost, geherzt, umgirrt, gehätschelt,
Gekrault, gestreichelt und betätschelt.
Zu solcherlei Geschäftigkeit
Gern setzten ein sie ihre Zeit.
Vorherrschende Begleitumstände und erkennbare
Folgen dieser Auto-"Pflege"
Musik ist dabei aufgedreht,
Dass kaum man noch sein Wort versteht,
Es durch die Strasse gellend schallt
Und dröhnend schrill dann widerhallt.
Wenn alter Schlager gar erklingt,
Fühlt Vater jung sich und beschwingt.
Laut kreischend grölt er mit den Text
Und hopst dabei als wie verhext.
Damit er seine Stimme schmier',
Genehmigt er sich üppig Bier.
Dass dieses sich verdaut auch gut,
Kippt ein er sich Wachholdersud
Nach Siegerländer Art gebraut -
Hat manches Leben schon versaut..."
Besser kann man es kaum schildern! |
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| 2006 |
Philipp K. |
16.11.2009, 10:58 Uhr |
Sehr gehrte Frau Großkopf!
Dem schließe ich mich voll an!
Daß Autofahren letztlich *auch* eine pervertierte Form der Religionbsausübung ist, wurde auch mir in diesem wirklich hervorragenden Text erst klar.
Mit freundlichem Gruß,
Philipp K. |
| 2007 |
Ingrid Grosskopf |
15.11.2009, 16:14 Uhr |
Guten Tag allerseits!
In einer Mail wurde ich heute auf die Ausführungen von Johann Heinrich Jung-Stilling aus dem Jenseits zum Thema "Autowahn" aufmerksam gemacht.
Das hat mich begeistert wie noch selten etwas.
Jede Zeile trifft hier den Nagel auf den Kopf!
Vielen Dank, Herr Freimund Biederwacker, dafür, daß Sie das zum freinen Download ins Netz gestellt haben.
Ingrid Grosskopf. |
| 2008 |
Arni |
13.11.2009, 20:55 Uhr |
kloppt euch doch nich!
immer cool bleiben! |
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| 2009 |
Evangelisch-reformierter Presb |
12.11.2009, 12:15 Uhr |
Herr FeG-Pastor!
Sie haben es gerade nötig, hier in diesem Gästebuch andere zu verteufeln!
Die Freien Evangelischen Gemeinden zogen und ziehen immer noch die (noch) christliche denkende, aber auch einkommensstarke, vermögliche Schicht der evangelischen Gläubigen (auch in lutherisch geprägten Landeskirchen) mit allerlei Mitteln heraus.
So entstand neben unserer evangelischen Kirche in den letzten Jahrzehnten in Deutschland eine Schattenkirche in Gestalt der Freien Evangelischen Gemeinden.
Deren "Pastoren", meist von der abendländischen Kultur kaum beleckte männliche Personen, werden in obskuren "Hochschulen" auf das wortwörtliche Verständnis der Bibel und Vorurteile gegen die landeskirchliche Verfassung der EKD eingeschworen.
Ich weiß sehr wohl, wovon ich rede! Über ein Jahr besuchte auch ich eine FeG. Aufgewacht bin ich aber, als der Pastor in seinen Predigten immer wieder gegen "die babylonische Metze" hetzte, womit er neben den Katholischen auch die Evangelischen meinte.
Wie wollen nun Sie, Herr Pastor der FeG zu xxx, ein Werk wie das des reformierten Gelehrten Jung-Stiling beurteilen?
Sie haben doch keinerlei literaturgeschichtliche Kenntnisse (die braucht man nicht, heißt es bei Ihnen, weil man ja die Bibel hat!) und wissen von daher auch gar nicht, daß es ein beliebtes Mittel schon der alten grieichischen und römischen Schriftsteller war, Gespräche mit Toten zu führen. Für Sie in Ihrer Ignoranz kann daher so etwas nur "satanisch" sein.
Was Sie in Bezug auf die "nachtodlichen Belehrungen" äussern, kann ich daber nur mit dem römischen Ausspruch: "sus Minervam docet" kommemntieren.
Und noch eines. Bitte gewöhnen Sie und Ihresgleichen es sich doch ab, ständig mit Bibelzitaten auf andere einzudreschen. Es könnte sonst sein, daß das andere auch tun, und Ihnen dann mit Apg, 8, 23 oder Apg 23, 3a usw. kontern.
Den hochgescheiten und fantasiereichen Verfasser der "nachtdolichen Belehrungen" bitte ich um Nachsicht ob der Rotte der Eiferer, die sich hier in diesem Gästebuch immer wieder äussern. Es ist -- Gott sei es gedankt! -- eine lautstarke Minderheit!
Studienrat und Presbyter einer ev-ref. Gemeinde |
| 2010 |
Pastor@feg.xxx |
11.11.2009, 15:20 Uhr |
Diese "nachtodlichen Belehrungen" sind für den Herrn ein Greuel:
5. Mose 18, 10-12!
Es handelt sich um satanischen Trug: das sei einmal ganz klar festgestellt! |
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| 2011 |
Jessica Adler |
10.11.2009, 20:58 Uhr |
Guten Aend, Herr Professor Merk!
Mit Ihren "nachtodlichen Belehrungen" haben Sie ja viel Aufmerksamkeit erreicht.
Ich wurde gestern durch die Empfehlung in einem Blog darauf aufmerksam und bin begeistert!
Schon als Mädchen las ich die Lebengeschichte von Jung-Stilling und bin von daher schon ein wenig sensibilisiert.
Es ist Ihnen wirklich sehr gut gelungen, die gedankliche Leitlinie von Jung-Stiling auf neue Probleme und unsere Zeit zu übertragen.
Bewunderung verdient Ihre Sprache und die makellose Reimarbeit. Das bekommen nur wenige so gut hin.
Mit vielem Dank (und lassen Sie sich von Kleingeistern nicht vergrämen)
Ihree Jessica Adler (heute auch
im Schuldienst stehend) |
| 2012 |
Hannelore Thamm |
10.11.2009, 12:48 Uhr |
Guten Tag!
Heute habe ich die Seiten hier besucht und mir auch einige der "nachtodlchen Belehrungen" auf meinen Computer kopiert.
Ich finde diese in Form und Inhalt außergewöhnlich, wenn auch intellektuell manchmal ein wenig anspruchsvoll.
Mit Dank, Hannelore Thamm. |
| 2013 |
Daniel Eberschweiler |
08.11.2009, 17:04 Uhr |
Guten Tag, Kiky!
Die "nachtodlichen Belehrungen" von Jung-Stilling sind eigentlich kein Futter für Gaudikids.
Sie sind eher für (erwachsene) Menschen gedacht, die des Nachdenkens fähig sind.
Was reizt denn gerade Jugendliche so an diesen doch auch sprachlich ziemlich anspruchsvollen Botschaften? |
| 2014 |
Kiky |
08.11.2009, 12:52 Uhr |
mann mach nit sonen zoff!
wat soll denn dieser vollpanne rechtschreibeterrohr und alles und so? dat flippt mich ungeheuer.
dat iss ja nix wie rolexerei echt wahr!
also ich weis wat wirtschaft iss und bin kein schwippi und dem himbehrpuding echt gewachsen!
Kiky |
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