1.723 Einträge im Gästebuch
| 7410 |
Ewald Friesling aus Hannover |
13.05.2014, 17:18 Uhr |
Guten Abend!
Nach längerer Zeit habe ich heute wieder einmal in diese auffällig sachbezogene Aussprache hineingeschaut.
Leider fand ich keine Antwort auf meine Frage vom 11. Dezember letzten Jahres. Ich schrieb darin mit Bezug auf die Weihe der Welt an eine "Himmels-Königin":
.........Was bezweckt der Papst, der doch ein studierter Theologe ist, mit dieser Handlung? Ich meine: er tut es ja in einer ganz bestimmten Absicht. Genau diese aber kann ich wirklich nicht erkennen, ...........
Noch eine Frage.
.........Warum wählte der Papst aus den vielen Erscheinungen gerade die von Fatima aus? Er selbst kommt doch aus Südamerika und da müßte ihm doch die Erscheinung von Guadeloupe näher liegen..........
Noch einmal möchte ich betonen, daß ich niemanden zu provozieren gedenke! Ich möchte nur verstehen lernen, welche Motivation diesem Handeln letztlich zugrunde liegt.
Mit freundlichem Gruß,
Ewald Frieling |
| Homepage besuchen |
| 7404 |
Dr.med. L. aus Wuppertal |
07.05.2014, 20:21 Uhr |
Sehr geehrter Herr Professor Merk!
Ich beschäftige mich hobbymäßig neben meinem Beruf in der Nachfolge von Jung-Stilling mit der Medizingeschichte des Bergischen.
Was Sie in Ihrer endlich neu erschienenen Biographie Jung-Stilling über die ärztlichen Gegebenheiten zur Zeit um 1770 vortragen, entspricht in allem den Tatsachen und ist auch durch eine Reihe neuerer medizinhistorischer Arbeiten belegt.
Umso mehr verwundert es mich, wenn in der Rezension Ihrer Biographie von Professor Martin Brecht in "Pietismus und Neuzeit" (die mir ein Freund und Theologe vor längerer Zeit in Kopie zusandte) behauptet wird, Sie seien die Erklärung schuldig geblieben, warum Jung-Stilling in Elberfeld als Arzt kaum zahlende Patienten hatte und er immer tiefer in Schulden geriet.
Auch empfinde nicht nur ich den Vorwurf, Sie stünden Jung-Stilling zu nahe, um objektiv seinen Lebensweg zu beschreiben. als unberechtigt.
Das wollte ich Sie doch einmal auf diesem Wege über den Eintrag hier in das Gästebuch wissen lassen!
Ihre Biographie ist in jeder Hinsicht die beste, die bisher über das Leben von Johann Heinrich Jung-Stilling vorgelegt wurde. Lassen Sie sich durch unbegründete Kritik nicht entmutigen! Jedenfalls hoffe ich dem "Umriß" eine weite Verbreitung. |
| 7401 |
Limbeck, Jonas aus Freiburg/Breisgau |
04.05.2014, 11:15 Uhr |
Schönen Sonntag allerseits!
Das über den "Autowahn" Jung-Stilling in den Mund Gelegte trifft leider in allem den Nagel auf den Kopf. Ein Freund sandte es mir letzte Woche zu. Das sollte man auch mal wieder als Broschüre verbreiten!
Jonas Limeck |
| 7397 |
Jürgen Frobe aus Flensburg |
02.05.2014, 20:04 Uhr |
Nur ganz kurz:
Danke für die Neuausgabe der Jung-Stilling-Biographie!
Das geht ein wie Honig!
Habe vieles daraus gelernt. |
| Homepage besuchen |
| 7369 |
katholischer Priester aus Diözese Hildesheim |
30.04.2014, 10:15 Uhr |
Grüß Gott, sehr geehrte Frau Fuchs!
Sie haben vollkommen recht. Die Katholische Kirche ist nicht der Papst und seine Dikasterien.
Die Konstitution «Lumen gentium» des Zweiten Vatikanischen Konzils legte 1964 das neue Selbstverständnis der römisch-katholischen Kirche deutlich genug klar.
~~~Das Konzil definiert Kirche als die Gemeinschaft der Gläubigen, als «Volk Gottes» auf dem Weg durch die Zeit. In dieser ständig zu reformierenden Kirche hat das «gemeinsame Priestertum» Vorrang vor den kirchlichen «Ständen» und Ämtern.~~~
Leider haben das viel in unserer Kirche noch immer nicht begriffen. Andere w o l l e n es wohl nicht begreifen -- und derer sind viele unter den Amtsträgern, und nach meiner Erfahrung noch mehr unter dem Gottesvolk: Frauen sowohl als auch Männer.
Ein jahrhundertelange Tradition wirklt eben prägend, und selbst im politischen Bereich in Deutschland ist ja das alte Obrigkeitsdenken noch nicht ausgestorben: statt Eigeninitiative fordert und erwartet man Handeln von «denen da oben.» Das verschafft den politischen Funktionsträgern zwangsläufig Macht.
Leider befürchte ich, daß es sowohl in unserer Katholischen Kirche als auch im Bereich der Gesellschaft noch lange bei diesem Denken bleiben wird -- zumindest bei den Volksschichten, die Kirche und Staat als Anstalten zu ihrer Bedienung begreifen.
Daß man dem guten Jung-Stilling das Mäntelchen «Freimaurer» umhängt, empfinde auch ich als ausgesprochen gehässig, weil man auf diese Weise ja beabsichtigt, diesen vorbildlichen evangelischen Christen zu diskretitieren. |
| Homepage besuchen |
| 7366 |
Anneliese Fuchs aus Marburg/Lahn |
29.04.2014, 10:17 Uhr |
Liebe Frau Enderlein!
Gerade lese ich Ihren nicht gerade von Toleranz zeugenden Eintrag in Bezug auf die bei uns in Marburg stattgehabte Begegnung von Jung-Stilling mit Herrn Liebmund Kirchentreu.
Ich hatte bereits im März hier mein Gefallen über diesen Text geäußert. Auch in meinem Bekanntenkreis wurde das mit Amüsement und Zustimmung aufgenommen.
Aber zum Kern: "die Kirche" ist auch nach katholischer Auffassung nicht der Papst und sein Behördenapparat in Rom! Auch läßt sich keinerlei Befugnis römischer Stellen herleiten, eine Schrift wie die Mahnung Mariens an ihre wunderlichen Verehrer zu verbieten: ein Buch, dem der zuständige Kölner Bischof und in der französischen Übersetzung der Bischof von Gent ausdrücklich gutgeheißen und empfohlen haben.
Und wenn auch Sie und die Pius-Brüder dazu eine andere Meinung haben: der Inhalt dieser "nachtodlichen Belehrung" ist mit der katholischen Lehre durchaus verträglich! Das haben hier auf dieser Plattform ja auch schon andere festgestellt.
Ein wenig mehr Katholizität täte wohl manchen Gläubigen unserer katholischen Kirche ganz gut!
Und noch eines: ich finde es boshaft, Jung-Stilling als "Freimaurer" zu bezeichnen, und ihn damit negativ abzustempeln.
Aus Marburg grüßt Sie Anneliese Fuchs. |
| Homepage besuchen |
| 7363 |
Dr. Eckehard Krah |
27.04.2014, 10:13 Uhr |
Angeregt durch einen Eintrag im Jung-Stilling-Gästebuch wurde im Auftrag von Herrn Professor Dr. Merk eine Android-Application zum Thema Jung-Stilling programmiert, welche im Google-Play-Store unter dem Suchbegriff “Jung-Stilling” kostenlos zum Download für alle Interessenten bereit steht. Die App beinhaltet alle Jenseitsbelehrungen sowie weitere Texte und Informationen rund um Jung-Stilling. |
| Homepage besuchen |
| 7360 |
Juila Enderlein aus Bayern |
24.04.2014, 16:24 Uhr |
Mit Behagen wird von gewissen Kreisen die angebliche "nachtodliche" Belehrung "Vom reinen Glauben" verbreitet.
Diese Jenseitsbelehrungen des Freimaurers Jung-Stilling sind in sich inkonsequent!
Jede Marien-Erscheinung und auch die von der Kirche anerkannten Erscheinungen werden als Trug hingestellt.
Aber die von der Kirche ausdrücklich verurteilte marianische Pseudo-Offenbarung MONITA SALUTARIA B.M.V. AD CULTORES SUOS INDISCRETOS wird als echt angegeben.
Wie paßt das zusammen? |
| Homepage besuchen |
| 7351 |
Manfred Kiefel aus Niedersachsen |
21.04.2014, 16:33 Uhr |
Sehr geehrter Herr Professor Merk!
Zu meinem Geburtstag vor einem Monat bekam ich das von Ihnen verfaßte und in zweiter Auflage erschienene Buch: "Jung-Stilling. Ein Umriß seines Lebens".
Jetzt über die Feiertage fand ich die lang ersehnte Gelegenheit zur Lektüre.
Ich bin nicht so leicht zu begeistern. Auch schreibe ich ungern in Gästebücher.
Aber diesmal mache ich eine Ausnahme. Es drängt es mich doch, Ihnen ganz herzlich für diesen wirklichen Lese-"Genuß" aus ehrlichem Herzen zu danken!
Sie verstehen es einzigartig, in gefälliger Sprache, in kurzen Sätzen und wohlproportionierten Absätzen den Lebensweg von Jung-Stilling so darzustellen, daß wirklich nie Langeweile aufkommt, und man geradezu gezwungen wird, weiterzulesen.
Auch meine Frau, im Schuldienst stehend, las Ihre Biographie schon vor mir in einem durch.
Mit dünnem Bleistift unterstrich sie dabei Wörter, die sie kaum oder gar nicht kannte, die aber die Sprache meines Erachtens aufwürzen.
Es sind Helvetismen wie "ankehren", gesamthaft", "innert", "allfällig" und andere, die darauf hindeuten, daß Sie offenbar im Alemannischen verwurzelt sind.
Ich bekam im letzten Jahr zum Geburtstag die (sehr teure!) Biographie: "Ein Heimweh muß doch eine Heimat haben": sicher sehr gut gemeint, aber nicht zum Lesen und Aufnehmen des Lebensweges geeignet. Um so mehr hat mich Ihre Biographie begeistert.
Manfred Kiefel |
| Homepage besuchen |
| 7343 |
E. K. aus Nordrhein-Westfalen |
19.04.2014, 10:45 Uhr |
Allen Gästebuch-Besuchern einen herzlichen Gruß!
.
Mein leiblicher Bruder, katholischer Pfarrer in Nordrhein-Westfalen, machte mich letzten Monat auf die "nachtodlichen Belehrungen" von Jung-Stilling (den ich bis dahin nur flüchtig kannte) und besonders auf die Belehrung "Reiner Glaube" aufmerksam.
.
Hierin wird ein heikles Kapitel der katholischen Lehre angeschnitten. Tatsächlich ist es ja so, daß sich nicht nur Glaubensschwestern und Glaubensbrüder der weniger gebildeten Volksschicht eher an Maria als an Gott durch Jesus Christus wenden. Auch studierte Theologen und hohe, ja auch höchste geistliche Würdenträger machen irgendwelchen Marienerscheinung ihre persönliche Aufwartung.
.
Nicht nur ich bin ratlos, warum das so ist. In den Anmerkungen der Belehrung "Reiner Glaube" werden einige katholisch-theologische Werke aus der neueren Zeit genannt, die dieses Phänomen zu erklären suchen.
.
Es scheint auch mir sehr wahrscheinlich, daß viele katholische Christen eben die Güte und Nähe des liebenden Gottes nie erfahren haben. Dafür spricht auch, daß ein zum Weihbischof der Diözese Linz nominierter, in Rom an einer päpstlichen Universität promovierter Theologe in Gott eine Rachegestalt sieht, die in ihrem Zorn beispielsweise eine Überschwemmung und Verwüstung der Stadt New Orleans bewirkt, siehe
.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Wagner_(Priester)
.
Unbillig finde ich es, daß man jetzt auf die doch in jeder Hinsicht gute "nachtodliche Belehrung" einhackt, nur weil dort die Probleme offen genannt und beschrieben werden. Aber unverkennbar geschieht dies auch aus Neid, weil hier bestimmt, sachlich und vernünftig argumentiert wird, und nicht quasi-sybillische Orakel ("ein großes Volk wird sich bekehren", wobei dies dann auf Russland gedeutet wird) oder absurd-vermessene Aussagen ("Gott hat mir den Frieden anvertraut" [vorgebliche Fatima-Aussagen]) vorgetragen werden.
Immerhin finde ich es gut, daß in diesem Gästebuch eine so lebhafte und offene Diskussion stattfindet. |
| 7312 |
Jennifer Resch aus Basel |
16.04.2014, 10:09 Uhr |
Sehr geehrter Herr Professor Merk!
Ich war eine der Ersten, die in diesen Gästebuch geschrieben haben, das war im November 2008, also vor beinahe sechs Jahren.
Damals dankte ich Ihnen für die klar geschriebene Biographie von Jung-Stilling, die ich einige Jahre zuvor zur Konfirmation geschenkt bekam.
Heute nun, nach so vielen Jahren und inzwischen beruflich in Basel tätig, drängt es mich, nochmals in dieses Gästebuch zu schreiben.
Und zwar finde ich es beschämend, wie sich nicht nur hier einige Besserwisser über die "nachtodlichen Belehrungen" hermachen.
Leider sind das gutmeinende Christen, denen die Weite des Denkens und auch der hintersinnige Humor abgeht, der aus den "nachtodlichen Belehrungen" aufleuchtet.
Lassen Sie sich davon nicht abhalten, die Gedanken Jung-Stillings auf diesem Wege zu verbreiten!Denn, wie ja schon das Echo auch in vielen Foren zeigt: das "kommt an!"
Sauertöpfische Prediger haben wir leider bei uns im evangelischen Lager (und - wenn ich das aus Erfahrung sagen darf - im freikirchlichen zumal) leider genug. Und es ist ein ganz gewaltiger Irrtum, wenn diese annehmen, daß nur sie allein alles "ernst nehmen!", von Ihnen aber die biblische Botschaft verulkt werde.
Jedenfalls kann ich Ihnen versichern: sowohl ich als auch einige meiner Bekannten freuen sich über Ihre geistreichen, von tiefem Glauben zeugenden und echte Katholizität atmenten "nachtolichen Belehrungen".
Es grüßt Sie aus dem frühlingshaften Basel,
Jennifer Resch. |
| Homepage besuchen |
| 7310 |
Udo aus Deutschland |
14.04.2014, 18:10 Uhr |
Hallo,
ich bekam von einem Bekannten den Hinweis auf die Darlegung "Reiner Galuben" und habe mir diese downgeloadet.
Nur kurz: ERSTKLASSIG!
Bin zum Mailaustausch darüber bereit!
Danke, Udo |
| 7302 |
Der Loisel aus Bayern |
10.04.2014, 21:17 Uhr |
Wieso kriegt nur der Geistergeselle die Hotelrechnung bezaht?
Und wie isses mit dem Fahrgeld?
Also ich wäre auch mal gern zu den Stillingsfans nach Siegen gekommen! |
| Homepage besuchen |
| 6222 |
Geistergeselle aus stillingheim |
05.04.2014, 18:17 Uhr |
hallllooooo!!!
hier iss abba auch nix mehr los
overlappt, tode hose!
nit mal mehr ne geisterparty iss angesagt.
doooooooffffffffff!!!!! |
| Homepage besuchen |
| 5613 |
Denise aus Karlsruhe |
03.04.2014, 11:37 Uhr |
Hallo Frau Leuscher, Hallo Herr Christoph!
Ich gucke jede Woche in dieses Gästebuch und habe auch im Dezember 2008 schon reingeschrieben.
Ich wollte nur sagen, daß Sie mir aus dem Herzen sprechen.
Warum muß denn alles immer angemeckert werden!
Aber vielleicht ist das auch ein gutes Zeichen! |
|