Gästebuch zu Jung-Stilling
1.723 Einträge im Gästebuch
7742 Jost Zanken aus Düsseldorf
Hallo!
Habe das originelle Poem über den "Autowahn" gelesen.
Aber wie soll man angesichts des Mobilitätsbedürfnisses der heutigen Menschen verfahren? Vielleicht äußert sich der Herr Hofrat Jung-Stilling dazu auch einmal aus dem Jenseits!
Kommentar:
Thank your for your statement. We shall put a corresponding request into the beyond. Perhaps Aulic Counsellor Jung-Stilling has some specific proposals
7738 Rumpelstilzchen aus bekannter Autoproduktionsstandort
Ihr lieben Jung-Stilling-Fans!

Was Ihr über den Autowahnsinn im Gespräch mit Eurem Meister gedruckt habt, ist ja wirklich in allem genau zutreffend. Da sind wir uns einig.

Aber was ist mit Menschen wie ich, die von der Autoindustrie leben? Bitte, bitte habt Mitleid mit uns! Ich jedenfalls muß zuerst an mich denken. Wer wird auch den Ast absägen, auf dem er sitzt? Haltet Ihr mich für feige?
Kommentar:
Nobody is condemning you. Car deïfication in the first line is a problem of car maniacs, and hence of *demand*. In reversal of the Say's law it can be said: "every demand generates sooner or later an appropriate offer". Automotive industry, therefore, is only a *functional element* of collective auto delusion.
7737 Jan Weerd aus Amsterdam
Daß Jung=Stilling spricht noch zu aus dem Jenseits, das finde ich dankenswert. Das sind alles Gedanken die man heute sehr gut anwenden kann. Danke dafür!

Jan Weerd.
Kommentar:
By the way: the books of Jung-Silling are to find nearly more in Dutch and US libraries than in Teutonic ones.
7735 der mirco aus natürlich hier in hamburg
hey jungstillingleutenz!
in sozialkunde wurde heute aus eurem autowahn von unsrer sozilehrerin vorgelesen.
die message von dem buch finde ich echt unheimlich stark.
dat iss abba nix für die infokultur!
jetzt hab ich mal auf eure hp geguckt.
also echt dat iss mal etwas echt ganz anderes und echt freakisch.
abba euer oberguru jungstilling iss doch schon längst tod.
spricht der aus dem jehnseits zu euch?
7727 Student der Theologie aus Hamburg
Einen herzlichen :lol: Gruß aus dem Norden, Frau Sand!

In unserem christlichen Glauben ist Maria schon etwas Besonderes; denn sie hat den Erlöser geboren. Auch bei uns in der evangelischen Lehre wird sie daher als besondere Frau hervorgehoben, wenn auch nicht fast vergöttlicht wie bei den Katholiken.

Darauf habe ich in meinem Eintrag am 29. September schon hingewiesen.

Aber wenn Sie nun, Frau Sand, Beispiele aus der Religionsgeschichte aufzählen, so trifft das die Sache überhaupt nicht.

Denn wenn mehrere Dinge in gewisser Beziehung übereinstimmen, dann müssen sie sich nicht auch in den übrigen Beziehungen übereinstimmen.

Wenn eine Eiche Wurzel, Stamm und Krone hat, und eine Palme ebenso Wurzel, Stamm und Krone aufweist, dann ist deswegen eine Eiche noch keine Palme und eine Palme keine Eiche.

Ihre Kernaussage: "Alles ist schon einmal dagewesen", ist daher :cry: weder denkrichtig noch schlüssig. Sie mag vielleicht auf der Ebene der :angry: Stammtische und :confused: Fernseh-Talkshows überzeugend wirken.

Aber sie "sticht" (wie Martin Luther sagen würde) nicht.
7724 Holger Langer aus Hessen
"Ohne Autos würde dem Staat einiges an Steuern entgehen. Zumindest bei uns in Österreich ist das so."

Liebe Frau Sand!

Das ist ein gewaltiger Irrtum!

Wenn Sie die direkten und indirekten Kosten des Autoverkehrs zusammenzählen, dann decken die Abgaben auch in Österreich kein Viertel der Aufwendungen!

Auch in Österreich ist ein Gutteil der Gendarmerie damit beschäftigt, den Verkehr zu reglen, Unfälle aufzunehmen, Strafanzeigen zu schreiben usw. und steht zum Schutz der Bevölkerung nicht zur Verfügung.

Auch in den Kliniken und Reha-Anstalten Österreichs machen die Unfallverletzten durch den Straßenverkehr mehr als die Hälfte aus!

Und auch Österreich hat pro Jahr um die 500 Verkehrstote.

Von den psychologischen und sozialen Schäden will ich gar nicht reden. Denn diese sind auch in Österreich so, wie von Jung-Stillng aus dem Jenseits beschrieben.

So long, Holger.
7723 Maria Sand aus Wien
Hallo!

Ich glaube ich muss hier kurz einmal für Unfrieden sorgen. :)

1) Ich freue mich dass es Autos gibt und dass ich eines habe. Dadurch bin ich flexibler. Auch weil ich andere Leute mitnehmen kann die ohne Auto nicht mehr weit kommen würden.

Ohne Autos würde dem Staat einiges an Steuern entgehen. Zumidnest bei uns in Österreich ist das so. Vom Erdöl sollte man aber weg, das wäre schon gut.

2) Die christliche Religion entstammt zwar dem Judentum, wurde aber vom Heidentum adaptiert. Nicht umsonst wurde es eine römische Staatsreligion. Halbgötter waren nichts Ungewöhnliches für die Römer, aber sehr wohl für die Juden. Nicht umsonst wurden Jesus auch Worte in den Mund gelegt, die ursprünglich von griechischen Göttern gesagt wurden. Nicht umsonst ist Maria "die Mutter Gottes", die "Himmelskönigin". Statuen die der von Maria mit dem Kind gleichen, sind viel älter als das Christentum. Einsiedler gab es bei den Kelten auch schon viel früher.

Maria ist sicher älter als Jesus, daher hat sie auch die (älteren) größeren Rechte. ;)

Die Moslems haben ähnliches mit ihren alten Göttern gemacht.
7721 Holger Langer aus Hessen
Guten Abend!

Ich finde das Gemecker über den "Autowahn" abstrus.
Schlielich heißt es doch im Titel ausdrücklich, daß es da um den Autoverkehr geht.
Was sollen denn da die Vorhaltungen, der Flugverkehr und der Schiffsverkehr seien nicht behandelt?
Wenn ich ein Buch kaufe über "Frankfurt", dann erwarte ich ja auch nicht, daß da über Deutschland, Europa und die ganze Welt geschrieben wird.
Aber manche brauchen eben einen Aufhänger, um etwas zu vermiesen!

So long, Holger.
7718 Geistergeselle aus Stillingheim
hi lea!

wo genau issen der jungstilligkafeenachmittag?
ich komme!!!! samstags iss keine schule!
am liebsten esse ich käskuchen.
und stadt kafee lieber cola.
wer kommt noch???
7717 Lea Ardesch aus Rheinland-Pfalz
Eintrag hier vom 30. September 2014
Stillingsfreundin aus Nordrheinwestfalen
..........................................................................................

Hallo Stilligsfreundin!

Mein Vorschlag zu Ihrem :cry: Geschimpfe auf die doch :lol: lustige Frau Josefine:

Laden doch Sie einmal zu einem Stillingskaffee- und Kuchen ein!
Möglichst an einem Samstag. Da hätte ich auch Zeit und komme dazu.

Tschau, :smile: Lea.
7715 Adrian Wills aus Schleswig-Holstein
Sehr geehrter Herr Veldman,

Sie sprechen mir aus dem Herzen!
Ja, der Flugverkehr trägt viel mehr zur Umweltbelastung bei als der Autoverkehr.

Und auch die Luxusschipperei belastet unsere Meere und die Luft genau so wie Autos.

Aber demungeachtet: den "Auto-Wahn" finde ich in allem gelungen.
Auch meinerseits Dank an die Jungstilling-Gesellschaft für diese mutige und den Zeitgeist entlarvende Publikation!

Adrian Wills.
7712 J. Veldman aus Bremen
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Merk,
der von Ihnen unter dem Pseudonym "Freimund Biederwacker" verfaßte "Autowahn" ist sicher in allem treffend und sehr gut dargeboten. Auch die nebensächlichen Beobachtungen wie etwa betreffend die iPodderei und den verrückte Fitnesswahn treffen den Nagel auf den Kopf.
Allerdings vermisse ich, daß Sie auf den vielleicht noch schlimmeren Flugwahn und die Luxusschiffsreiserei mit keiner Zeile eingehen. Müßte es nicht "Mobilitätswahn" statt "Autowahn" heißen?
Selbst die Umweltmanager der Gemeinden, Städte, Länder und der tausenden von Firmen sind doch fast die Hälfte des Jahres zum internationalen "Erfahrungsaustausch" unterwegs. Hier zeigt sich doch die Absurdität des Ganzen!
Bitte sprechen Sie doch den Herrn Geheimrat Jung-Stilling auf diese Erscheinungen an, wenn Sie ihm wieder begegenen.
Mit freundlichem Gruß,
J. Veldman
7710 Wirtschaftswissenschaftler aus Niedersachsen
Herzstück richtiger Wirtschaftslehre
============================

Wissenschaftstheoretisch eine beherzigenswerte Anfrage an die Nationalökonomie, ob in ihr Lehrgebäude alle einzelnen Volkswirtschaften hineinpassen. Das sollten alle lesen, die aus hochindustrialisierten Volkswirtschaften gewonnene Erkenntnisse mir nichts, dir nichts auf Entwicklungsländer übertragen. Die vorgetragenen Beispiele sprechen für sich!

Überzeugend die Kritik an der Berechnung des Sozialprodukts. Sehr gute Beispiele!

Am Rande viele treffende Beobachtungen auch zu anderen "Errungenschaften" unserer Zeit, wie etwa das Starren auf iPods, inzwischen nicht nur bei Studierenden, sondern auch bei Kollegen.

Etwas störend ist für meine Begriffe der penetrante christlich-missionarische Unterton. Aber der ist ja auch Johann Heinrich Jung-Stilling eigen. Und da er durch Frommherz Siegmann spricht, muß man das eben hinnehmen.

Alles in allem: Danke! Hier manifestiert sich ein ungemein breit denkender, auch musisch hochbegabter Geist und scharfsinniger Verstand, eben Jung-Stilling aus dem Jenseits. Ich gewann einige neue Einsichten und wurde in anderen Erkenntnissen bestärkt.
Kommentar:
To your remark: "obstrusive missionary tenor".
The author has not the intend to missionise you. But let him be permitted to express his inner conviction. Thank you for your understanding.
7708 Klaus Hartmann aus Zweibrücken
Herrn Alfons J. Brauner

Auch ich finde die Abhandlung "Vom Nutzen des Zölibats" doch in allem sachlich und dazu auch ohne Werturteile.

Daß die Einleitung ein bißchen blumig-überschwenglich ist und natürlich auf die Stadt Rom schließen lassen soll, habe *ich* mit einem Grinsen aufgenommen. Aber auch "Rom an der Rhone" hat eben seine Geschichte!]
7706 Rudolf Lehmen aus Brsegenz (Voralberg)
Guten Tag!

Ein "Dankeschön" in das ferne Siegen für den in jeder Hinsicht exzellenten "Auto-Wahn". Alles ist sehr exakt beobachtet und auf die treibenden Motive zurückgeführt. Ein Spiegel, den jeder Autofahrer hineinsehen sollte. Ewig schade, dass diese "nachtodliche Belehrung" nicht diskutiert, sondern totgeschwiegen wird. Denn dafür wird die global omnipotente Autolobby sorgen.

R. Lehmen.

Modernisierte Technik im originalen MGB-Stil
Administration