1.723 Einträge im Gästebuch
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Regelstudent aus Siegen |
28.01.2015, 16:58 Uhr |
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Gott sei Dank :lol: gibt es solche giftige Professoren heute nicht mehr!
Jedenfalls nicht :biggrin: in Siegen (Westfalen) in der berühmten Fakultät III.
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Lea Grenzer aus Süddeutschland |
21.01.2015, 17:40 Uhr |
Guten Tag!
Ich schaue von Zeit zu Zeit immer wieder in diese Jung-Stilling gewidmete Aussprache-Plattform und habe zuletzt auch im Oktober letzten Jahres selbst mich geäußert.
Den letzten Eintrag mit der Beurtelung von Jung-Silling durch Schlosser hat mich erschüttert.
So viel Unkenntnis, Gehässigkeit, Neid und Bosheit kann nur aus der Feder einer innerlich gestörten Persönlichkeit kommen.
Es zeigt zugleich, dass man auf das Urteil von Universitätsprofessoren, und mögen sie auch noch so "berühmt" sein, nicht vertrauen sollte.
Aber sicher erübrigt es sich, die haartsräubenden Sachurteile richtigzustellen --- von den schon Haß und Verachtung zum Ausdruck bringenden Werturteilen ganz zu schweigen.
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J. Richter aus Tübingen |
16.01.2015, 11:20 Uhr |
Hallo Jung-Stilling-Leute alle!
Der berühmte Heidelberger Geschichtsprofessor Friedrich Christoph Schlosser (1776-1861) widmet sich in seiner auch ins Englische übersetzten "Geschichte des achtzehnten Jahrhunderts und des neunzehnten bis zum Sturz des französischen Kaiserreichs mit besonderer Rücksicht auf geistige Bildung" (Heidelberg, Verlag Mohr 1843) in Bd. 1, S. 226 auch Jung-Stilling! Er schreibt (ich habe das von dem Digitalisat reproduziert, das frei verfügbar ist):
„Einen mächtigen Gehülfen erhielten die Schweizer Theologen an einem Schneidergesellen, der sich hernach mit Augenquacksalberei abgab, bis er endlich Staatsökonom wurde. Diesem war die Art, wie Lavater Gott und seine Vorsehung handgreiflich machte, viel natürlicher als dem Schweizer Theologen. Jung Stilling nämlich ward durch Göthe, Herder, Lavater, also von ganz verschiedenen Geistern zu einer Bedeutung unter unserer Nation gebracht, die mehr auf seinen sonderbaren Schicksalen und auf der in ihm personificirten und später im idyllischen und sentimentalen Styl seiner Zeit vorgetragenen Denkart und Lebensweise einer gewissen Classe unseres geringen Volks, als auf irgend einer ausgezeichneten Geisteseigenschaft beruhte. Die Menschenclasse, welche Jung Stilling repräsentirt, abgetrennt von allen andern Menschen, ist blos in Westphalen aus der Bibel, die sie gerade so versteht, wie das Wort lautet, belehrt und gebildet, sie hat Theil an jenem Geiste der Betrachtung, der in Westphalen seit dem Ende des fünfzehnten Jahrhunderts fortlebt, und noch jetzt im Wupperthale seine Metropole hat....."
Was meint Ihr dazu? |
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Jeckel, Albert aus Sachsen |
10.01.2015, 10:12 Uhr |
Zum Eintrag Germanistikprofessor München
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Wir fragen uns auch häufig, wieso gerade Johann Heinrich Jung-Stilling heute ein solch bemerkenswertes Revival erfährt.
Sicher aber ist die Grundlinie seines Denkens, Meinens und Interpretierens fortdauernd gültig. Daher lassen sich daraus selbst Phänomene wie der alle Welt belastende Verkehr durch immer noch mehr und noch mehr Verbrennungsmotoren bewerten.
Übrigens: diese den Autokult karikierende jambische "nachtodliche Lektion" legt den ganzen Komplex schonungslos offen. Das aber kommt in unserer automobilen Gesellschaft bestimmt extrem schlecht an. Denn wie schon andere hier sagten: das Auto ist der Menschen liebstes Kind, auf das sie nicht zu verzichten können glauben. Aber offensichtlich kann man im Namen von Jung-Stilling selbst die Konvention entriegeln, über die Negativseiten des Motorwahns kollektives Stillschweigen zu bewahren.
Albert Jeckel
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Germanist aus Bayern |
01.01.2015, 16:10 Uhr |
Gute Wünsche an die Jung-Stilling-Forschung vorab!
Als Literaturhistoriker mit dem Spezialgebiet "Deutsche Literatur im 18. Jahrhundert" bin ich mit dem bezüglichen Schrifttum einigermaßen vertraut. Dabei fällt sofort auf, daß Johann Heinrich Jung-Stilling auf allen Gebieten (Medizin, Ophthalmologie, Forstwissenschaft, Landwirtschaftslehre, Literatur, Diplomatik, Ökonomik, Theologie, Esoterik) durch Neuausgaben und Auswahlbände zumeist seitens der Jung-Stilling-Gesellschaft in Siegen bestens aufgestellt ist.
Zwar sind auch die Werke anderer Zeitgenossen von Jung-Stilling eingescannt und als Digitalisat (zumeist sogar gratis) verfügbar. Fast unübersehbar selbst für den Fachmann ist inzwischen auch die Anzahl der Reprints von Schriftgut aus dieser Zeit (übrigens auch der Werke von Jung-Stilling).
Das Problem aber ist, daß außerhalb unserer Zunft heute so gut wie gar niemand mehr die Frakturschriften lesen kann und (soweit es diesen Personen noch mühevoll möglich ist) nicht mag.
Wie mir auch Kollegen bestätigten, gibt es kaum einen Autor des 18. Jahrhunderts, der so breit in die Antiquaschrift übersetzt wurde (denn von einer Übersetzung muß man wohl dann sprechen, wenn ein gegebener Text im Original in einer gegebenen Zeit nicht mehr lesbar ist) wie Jung-Stilling.
Zu wünschen wäre, daß auch andere Geistesgrößen des 18. Jahrhunderts eine solch emsige Lobby hätten wie Jung-Stilling!
Aber immerhin: Respekt vor dieser Leistung! Das wollte ich Ihnen allen doch einmal (zugegeben: nicht ganz neidlos) sagen.
Germanist.
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Erika Franz aus Hamburg |
31.12.2014, 19:48 Uhr |
Hallo!
Sagt mal, Jung-Stilling-Forscher: wer bezahlt denn das alles?
Auch wenn die Leute ehrenamtlich arbeiten: es entstehen doch auch Sachosten.
Und wie mir meine Buchhändlerin hier in Hamburg sagte, sind die ganze Bücher subventioniert.
Wie bekommt Ihr dass hin?
Viel Erfolg im neuen Jahr,
Erika Franz
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Niklas Lederer aus Deutschland |
30.12.2014, 11:57 Uhr |
Antwort an Frau Maria Engel in Österreich vom 25. Dezember 2014
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Grundsätzlich:
Von Auto-"Wahn" zu sprechen halte ich schon für unerhört!
Das Auto ist doch heute ein unersetzliches Fortbewegungsmittel für alle geworden.
In der "Nachtodbelehrung" wird immer nur das am Rande liegende Schlechte thematisiert. Alles aber hat auch schlechte Seiten!
Zum ÖPNV:
Sowohl ich als auch Bekannte sind schon im Linienbus beklaut worden!
Bekanntlich fahren hier auch Leute den ganzen Tag herum, die vom Sozialamt ein Freiticket für alle Linien bekommen.
Und die sind doch nur darauf aus, andere, die hart arbeiten, zu fleddern.
Ich bleibe dabei, diese "Gesocks" zu nennen.
Denn einen nützlichen Beitrag für das Leben und Zusammenleben leisten diese doch nicht.
Im übrigen:
Wer bezahlt denn diese Anti-Auto-Reklame? Jung-Stilling aus dem Himmel bestimmt nicht!
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Josefine aus Fezheim |
29.12.2014, 09:00 Uhr |
Hallo!
Ich wollte nur allen ein gutes neues Jahr wünschen.
Es tut mir leid, daß ich hier nicht mehr willkommen bin.
Was da die Stillingsfreundin am 30. September 2014 über mich hier geschrieben hat, ist ja ehrenrührig!
Klickt mal auf mein Bild.
Bin ich wirklich so häßlich?
Eure Josefine.
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| 7872 |
Dr. L. O. aus Baden-Württemberg |
28.12.2014, 10:49 Uhr |
Guten Tag, Jung-Stilling-Gemeinde!
Das über "Das Herzstück richtiger Wirtschaftslehre" ist clever aufgezogen und sprachlich meisterhaft aufgetischt: das sei Euch zugestanden!
Aber glaubt Ihr denn allen Ernstes, damit die verblasene Modellschreinerei der Vwl aufhalten zu können? Euer Jung-Stilling kannte das ökonomische Geschehen von der Pike auf, war deshalb urteilssicher und seine Ratschläge wurden auch anerkannt.
Die heutigen akademischen Lehrer der Vwl (ich habe diese genossen und weiß, worüber ich rede!) haben jedoch in der Mehrzahl keine Ahnung davon, wie es vor Ort zugeht und verlieren sich deshalb in teilweise wirklich irrsinnige Theorien. Um genauer zu sein: sie sind zwar Meister in Bezug auf das Erkenntnisobjekt, aber Unwissende in Bezug auf das Erfahrungsobjekt Wirtschaft.
Zurück zum "Das Herzstück richtiger Wirtschaftslehre". Ja, das ist sehr richtig herausgestellt: Schlüsse und daraus abgeleitete Empfehlungen in Bezug auf eine Volkswirtschaft dürfen nicht verallgemeinert und ohne weiteres auf andere Volkswirtschaften mit unterschiedlichem Rahmenwerk übertragen werden. Aber die akademischen Lehrer der Vwl kennen sich eben in den Verhaltenswissenschaften nicht aus und haben auch nicht den blassesten Schimmer vom tatsächlichen Ablauf vor Ort -- womit wir wieder am Anfang wären.
Aber gut, daß Ihr das mit der Autorität von Jung-Stilling wieder einmal präsentiert habt. Ich wünsche der hoffnungsvoll orangefarben gebundenen "nachtodlichen aufklärenden Unterweisung" Aufmerksamkeit in den Kreisen, die es nötig hätten, etwas dazuzulernen.
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Wehrli, Retro aus Schweiz |
26.12.2014, 16:04 Uhr |
Hallo!
Wenn man nur :surprised: leise Kritik an Eurem Jung-Stilling anbringt wird man gleich :rolleyes: von allen Seiten geschurigelt. Na gut, dass er Blinde bei uns operiert hatte wusste ich nicht. Aber seine :confused: Geisterbücher wurden damals auch in der Schweiz verboten. |
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Maria Engel aus Österreich |
25.12.2014, 13:31 Uhr |
Anmerkung zum Eintrag von Herrn Lederer vom 23. Dezember
Geschätzter Herr Lederer!
Wenn Sie die vielen Berufstätigen, die mit Bahn und Bus zur Arbeit und dann wieder nach Hause fahren, als diebisches "Gesocks" bezeichnen, dann kennzeichnet dies deutlich genug Ihre soziale Gesinnung.
Im übrigen beschreibt Freimund Biederwacker ja (in meiner Einschätzung durchaus treffend), wie durch Autofahrer und Nichtautofahrer eine Scheidung der Gesellschaft stattfindet.
Und wenn Sie die Luftverschmutzung ansprechen, die Sie davon abhält, auf den Straßen zu gehen: wer denn verursacht diese Atembelästigung? Doch ganz eindeutig Autofahrer wie Sie!
Sie stimmen "Stillingsfeind" zu, der die Darlegungen zum Autowahn als reine "Miesmacherei" abqualifiziert. Hier rate ich Ihnen, dies doch einmal den Hunderttausenden verständlich zu machen, die Autofahrer wie Sie zu Krüppel für ihr Leben gemacht haben.
Nicht als "Miesmacherei", sondern als durch und durch realistische Darstellung der Wirklichkeit -- und zwar hinter der allgegenwärtigen und meinungsbildenden Autoreklame -- beurteile ich den Jung-Stilling in den Mund gelegten "Autowahn".
Ein weihnachtlicher Gruß aus Österreich, Maria Engel.
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J. Gildemeister aus Schleswig-Holstein |
25.12.2014, 10:47 Uhr |
Ein "Dankeschön" nach Siegen für die Pflege des Erbes von Jung-Stilling.
Mehr als Tausende anderer hat er es verdient, mit seinen Schriften auch in diesen Zeiten gegenwärtig zu sein.
Und besonderen Dank auch für die "nachtodlichen Belehrungen", die Jung-Stillings Denken so originell und mit Augenzwinkern verlebendigen. Lassen Sie sich nicht von manchen boshaften Zuschriften dazu entmutigen.
Mit freundlichem Gruß, J. Gildemeister.
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Niklas Lederer aus Deutschland |
23.12.2014, 14:43 Uhr |
Hallo rundum!
Also wenn ich das mit dem "Auto-Wahn" richtig verstanden habe, dann sollten nur noch die Feuerwehr, Polizei und die Sanitätsdienste autofahren dürfen.
Alle anderen sollten die öffentlichen Verkehrsangebote nutzen.
Für mich würde das heißen, mich morgens mit allerhand Gesocks in eine S-Bahn oder einen Bus zu quetschen und mir Geldbeutel, Brieftasche und Uhr klauen zu lassen.
Es würde weiter bedeuten, daß ich keine Freizeitangebote mehr wahrnehmen könnte. Denn die erreiche ich nur mit meinem Wagen.
Und überhaupt: wer will denn heute bei der Luftverschmutzung lange im Freien herumlaufen?
Ich stimme Frau oder Herrn Stillingsfeind im Grunde zu!
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Felix Prager aus Deutschland |
21.12.2014, 11:53 Uhr |
"Vom folgeschweren Autowahn"
Ich wollte nur einmal hier hereinschreiben, daß ich die von Freimund Biederwacker (nach WorldCat = Prof. Merk) vorgetragene Argumentationskette für in jeder Hinsicht hervorragend halte. Wenn ein Herr (oder Frau?) "Stillingsfeind" das als "Reine Miesmacherei" abqualifiziert, so ist das boshaft und gehässig.
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Mr. Duke aus Las Vegas |
14.12.2014, 12:09 Uhr |
Kann mich jemand anrufen, wenn die nächste Jung Stilling Party steigt? Es ist jedoch fraglich, ob mir der Buttler das Telefon noch einmal bringt :( |
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