1.723 Einträge im Gästebuch
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philipp aus germany |
26.04.2015, 08:05 Uhr |
hallo leute
ihr habt sie :doubt: doch nicht mehr alle!
wie kann man so nen :angry: quatsch verkaufen.
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Lars aus Deutschland |
25.04.2015, 11:46 Uhr |
Hallo!
Man muß da auch ein wenig Verständnis für die katholischen Priester haben!
Einen persönlichen Bezug zu Jesus Christus haben die Meisten nicht.
Im Studium bekamen sie nur die Kirchenlehre eingeimpft.
An Frauen dürfen sie sich auch nicht erfreuen
Was Wunder, wenn sie sich dann auf Maria verlegen?
Und nebenbei finde ich es richtig (zuerst habe ich mich allerdings daran gestoßen), wenn Glaubrecht Andersieg deutlich genug hervorhebt, daß der "reine Glaube" allein kein Freifahrtschein zum ewigen Leben mit und in Gott ist.
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Pastoralassistentin aus Österreich |
23.04.2015, 15:57 Uhr |
Guten Tag!
Im Internet wird ja fast schon so viel auf die Nachtodbelehrung des deutschen Herrn Geheimrats Jung-Stilling zu den Marien-Erscheinungen hingewiesen wie auf diese selbst!
Um es ganz kurz zu machen.
Ja, richtig: die Erscheinungen, das "Ave Marie" und der Rosenkranz kamen erst nach 1200 auf.
Daraus ist aber nicht zu folgern, daß das alles abwegig sei!
Und wenn gesagt wird, daß die meisten Katholiken den sakramentalen Jesus in der Eucharistie weniger vertrauen als der Himmelskönigin, dann ist das nur bedingt richtig.
Unser Kardinal Schönborn zum Beispiel holt sich Kraft und Stärke für sein bestimmt anstrengendes Amt bei der Himmelsmutter von Medjugorje. Und daß der Papst ja die Figur der Himmelsmutter von Fatima kommen ließ und verehrte, wird in der Nachtodbelehrung völlig falsch interpretiert.
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katholischer Priester aus Diözese Hildesheim |
23.04.2015, 10:22 Uhr |
Grüß Gott, Frau Cremer!
Sie schreiben: "Denn der Heilige Papst Johannes Paul II hat unfehlbar festgestellt, daß Frauen für immer unfähig sind, in der Seelsorge zu wirken."
Ich nehme doch an, daß Sie das ironisch meinen.
Denn "unfehlbar" hat sich der Papst ganz bestimmt dazu nicht geäußert!
Und Tatsache ist, daß nach statistischen Erhebungen des Deutschen Pastoralinstituts im Jahr 2013 gut 70 Prozent der seelsorgerlichen Handlungen in Frauenhand (Ordensschwestern, Pastoralreferentinnen, Pastoralassistentinnen, Seelsorgehelferinnen, Familienmütter bei der Kommunion- und Firmvorbereitung) lag; in einigen Bereichen wie der Krankenhausseelsorge sind es sogar an die 90 Prozent. Diese Anteile dürfte jetzt, im Jahr 2015, noch zugenommen haben.
Allerdings haben diese Frauen im kirchlichen Dienst keine sakramentale Weihe, wie wir Priester. In einigen Diözesen haben sich aber unter der Hand besondere Ausgestaltungen der Einsegnung der im Pastoraldienst wirkenden Frauen herausgebildet, die sicher als Vorform einer Weihe zu deuten sind.
Im übrigen ist daran zu erinnern, daß es auch bei den Altkatholiken und selbst in vielen deutschen evangelischen Landeskirchen erst seit 50 Jahren Pfarrerinnen gibt. Manches geht eben in der Katholischen Kirche langsamer.
Und wenn ich mich recht erinnere, so klagt auch Jung-Stilling über die starkwirkenden Beharrungskäfte in der reformierten Kirche seiner Zeit. |
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Jochen Blüm aus Karlsruhe |
22.04.2015, 11:02 Uhr |
Betreffend "Jung-Stilling. Ein Umriß seines Lebens"
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Schon länger wollte ich Euch sagen, daß ich das in einem Zug gelesen habe. Diese direkte Schreibe von einem Universitätsprofessor! Wirklich eine Ausnahme (ich kenne leider den akademischen Stil zu gut!).
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Corinna Cremer aus Deutschland |
17.04.2015, 18:50 Uhr |
Guten Abend!
Das über Priestertum (bei Nachtod-Belehrungen zur Theologie) ist aus katholischer Sicht irrlehrerisch.
Denn der Heilige Papst Johannes Paul II hat unfehlbar festgestellt, daß Frauen für immer unfähig sind, in der Seelsorge zu wirken.
Das sollte doch gesagt werden!
Corinna Cremer.
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| 8136 |
Stenzel, Holger aus Österreich |
14.04.2015, 10:54 Uhr |
Hallo!
Danke für die "nachtodlichen Belehrungen"!
Mir gefällt diese Art der Verbindung von Glaube und Vernunft.
Lassen Sie sich durch den Verriß, den diese in einigen Medien erfahren haben, nicht entmutigen!
Da ist viel Neid und Mißgunst im Spiel.
Und weder mit "Bibelgläubigen" noch mit "Marienkindern" ist eine ein sachliches Gespräch möglich.
Holger Stenzel |
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| 8131 |
katholischer Priester aus Diözese Hildesheim |
10.04.2015, 11:51 Uhr |
Grüß Gott
und heute nur kurz zu der Stellungnahme von Herrn Rechtgläubiger.
Es ist nicht so, daß Alfons Maria von Ligouri der einzige Kirchenlehrer sei, wie man vielleicht aus der Zuschrift zunächst meinen könnte!
Es gibt Dutzende von Kirchenlehrern:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Kirchenlehrer
in unserer Kirche, und es ist nicht gesagt, daß alles, was diese gesagt und geschrieben haben, auch allgemeingültige Lehre sei.
Zudem ist die Erhebung einer Person zum Kirchenlehrer nicht eine "unfehlbare Entscheidung" des Papstes, wie behauptet wird! Auch hier ist Irrtum möglich. Ich selbst glaube nicht, daß eine Persönlichkeit wie Alfons von Ligouri zu unserer Zeit in die Liste der Kirchenlehrer eingereiht werden würde.
Überdies zeigt doch Liebmund Kirchentreu, wenngleich er die Marienverehrung begründet ablehnt, doch großes Verständnis für die Marienfrommen. "Aufhetzer" finde ich daher unpassend.
katholischer Priester
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| 8116 |
Rechtgläubiger aus Deutschland |
09.04.2015, 17:44 Uhr |
Wenn Gott irgend jemanden eine Gnade zukommen läßt, dann geschieht dies ausschließlich über Maria.
So jedenfalls lehrt der Heilige Alfons von Ligouri.
Und den hat der Papst unfehlbar zum Kirchenlehrer erhoben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alfonso_Maria_de_Liguori
Johann Heinrich Jung-Stilling ist gegen diesen großen Mann ein Würstchen!
Und Liebmund Kirchentreu (schon der Name ist eine Verhöhnung) ist ein Aufhetzer und kapiert gar nicht, was er schreibt. |
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Akademikerin aus Baden-Württemberg |
06.04.2015, 10:42 Uhr |
Hallo!
Ab und zu schaue ich in dieses anregende Forum. Heute scrollte ich auch einmal ältere Einträge und stieß dabei auf die Zuschrift der Frau Pframhuber vom 27. November letzten Jahres. Als ich auf den Link (der auch bei der HP von Frau Pframhuber unterlegt ist) klickte, rieb ich mir die Augen.
Ich hätte nicht gedacht, daß es so etwas heute noch gibt!
Aber ich will mich eines persönlichen Kommentars enthalten, zumal hier ja viele (und zumeist sehr gute) Ausführungen dazu geschrieben wurden, und ich ehrlich gesagt auch keine neuen Argumente darüber hinaus vorbringen kann, die nicht auch schon in der Jung-Stilling-Belehrung "Reiner Glaube" auftauchen.
Aber ob damit alles gesagt ist?
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| 8100 |
Pfarrer aus Österreich |
04.04.2015, 12:36 Uhr |
Zu der Nachtodbelehrung vom "reinen" Glauben
Ich finde es wohltuend, daß Herr "Liebmund Kirchentreu" (lt. Goggle = Professor Dr. Gerhard Merk in Siegen) Verständnis auch für jene einfältigen, gutgläubigen Menschen zeigt, die zu einer der Tausenden von Maria-Gnadenstätten (allein bei uns in Österreich -- hat etwas übertrieben gesagt -- jeder Kirchenbezirk ein sog. wunderwirkendes "Gnadenbild" ) pilgern.
Anzuklagen sind vielmehr die Seelenhirten, die es (warum?) nicht fertigbringen, ihren Gläubigen die unendliche Liebe Gottes nahezubringen.
Danke, Herr katholischer Amtsbruder aus der deutschen Diözese Hildesheim für Ihre klaren Worte vom 27. März hier in diesem Forum. Hierzulande dürften Sie mit einer solchen Ansicht bald amtsenthoben werden.
Daß rechte Einsicht und Toleranz alle Christen verbinde, wünscht sich
Pfarrer aus Österreich |
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| 8096 |
Marketer aus Deutschland |
31.03.2015, 10:14 Uhr |
Hallo Jungstilling-Leute!
Über ein Forum kam ich auf die "nachtodlichen Belehrungen" von Jungstilling.
Wenn ich Euch als Marketingfachmann einen Rat geben darf:
Laßt den Jungstilling nicht so nüchtern-folgerichtig argumentieren!
Guckt Euch bei den Marienerscheinungen etwas ab und bringt nur verschiedenartige mehrdeutige Sätze sowie einige "Geheimnisse".
Und noch ein Rat: Jungstilling war ja Arzt.
Veranstaltet doch einmal eine Wallfahrt für Kranke zum Jungstilling-Denkmal (das gibt es doch irgendwo im Siegerland) und stellt (unverbindlich natürlich) in Aussicht, daß Jungstilling dort aus dem Himmel wirken und heilen wird.
Das wirkt doch tausendmal mehr als kluge Darlegungen, die eh kaum einer liest. |
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| 8092 |
katholischer Priester aus Diözese Hildesheim |
27.03.2015, 14:29 Uhr |
Grüß Gott!
Mehrmals schon hatte ich mich auf dieser Plattform zu Wort gemeldet, und zwar immer mit im Grunde der gleichen Darlegung, die ich auch heute aus Anlaß der letzten Einträge nochmals wiederholen möchte.
Trotz manchmal anderem äußeren Anschein steht auch in der Katholischen Kirche allein Jesus Christus der Herr im Mittelpunkt des Glaubens und der Liturgie.
Weder Engeln, noch Maria noch sonst einem Heiligen schreibt die schulgerechte katholische Theologie ein eigenständiges Wirken zu.
Wie bei Jung-Stilling ja auch, so hält man es für möglich, daß Gott auf Menschen unter Umständen durch Engel und Heilige wirkt. Dazu gibt es ja im Neuen Testament auch viele Zeugnisse, wie etwa die Verkündigung Mariens durch den Engel Gabriel oder die Befreiung des Paulus aus dem Gefängnis durch einen Engel.
Daß sich um manche Heilige und besonders um Maria ein für Außenstehende oft verwirrender eigener Kult herausgeprägt hat, ist eine Erscheinung, die zwar geduldet wird, aber mit dem zentralen Glauben der Kirche an die Liebe Gottes durch Jesus Christus nichts zu tun hat.
Und um es nochmals zu betonen: kein Katholik ist verpflichtet, an irgend eine Marienerscheinung zu glauben, und auch nicht, irgend einen Engel, Heiligen oder Maria um Vermittlung bei Gott anzuflehen.
Es ist aber andererseits auch aus vielen Gründen (auch lokalwirtschaftlichen!) sehr schwer, ja nahezu unmöglich, lange eingefahrene Nebenwege zu versperren, zumal sich auch in jeder Generation weltweit immer wieder Menschen finden, die an den Seitenwegen besonderes Gefallen finden.
Allen Besuchern dieser Plattform wünscht Einsicht und Gottes Segen
katholischer Priester.
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| 7973 |
Schulmann aus Lahr |
26.03.2015, 15:43 Uhr |
Jung-Stilling "nachtodlich" hier in Lahr
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Hallo!
Auch ich kannte Jung-Stilling bisher nur dem Namen nach und wurde erst durch eine Zuschrift darauf aufmerksam, daß er ja auch heute noch zu aktuellen Problemen Stellung bezieht.
Ich muß sagen: das sprüht vor Esprit! Der hintergründige Humor, das implizierte Wissen und der meisterhafte Sprachgebrauch deuten auf einen Geist hin, der Jung-Stilling in vielem sicher ebenbürtig sein dürfte.
Danke: ein Genuß!
Zur inhaltlich-theologischen Seite kann ich wenig sagen, da ich hier nicht fachkundig bin.
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| 7971 |
Thomas Brenner aus Hamburg |
24.03.2015, 23:16 Uhr |
Der Themenkreis fasziniert mich, doch ich werde noch einiges an Zeit brauchen um mir eine Meinung dazu bilden zu können! |
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