Kommentare, Anregungen und Meinungen zu Jung-Stilling
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1660 » Hermine Breistätter aus BaWü

Ich hatte mir die Zuschrift von Herrn Theo Lunke (!!!) vom 15. Oktober 2018 hier auf dieser Plattform in meine Ablage gespeichert und vorhin noch einmal gelesen.

Das sollte vielleicht doch noch einmal aufgegriffen und diskutiert werden!
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Kommentar: Thank you for your kind advice. ~~~ We will have to give some thought on it.

1659 » A. Keilhauer aus NRW

Betr.: Gästebucheintrag vom Herrn Horn, 2. Januar 2020

Im Grunde sehe ich das genau so wie Sie.
Völlig schließe ich mich der Meinung der Jenseits-Botschaft "Maria, Mutter Jesu" an, wonach die vielen erschienenen Marias für das Vertrauen in die Fürsorge und Liebe Gottes gegenüber jedem einzelnen Menschen abträglich sind.

Welches Gottesbild hat sich wohl in den Köpfen der Menschen festgesetzt, die um großer oder kleiner Dinge wegen zu einem "Gnadenort" pilgern?

Aber trotz diesem allen: es steht uns nicht an, diejenigen zu richten, die auf die Pacha-Mama, die Jungfrau von Guadeloupe oder die Himmelsmutter von Lourdes vertrauen.

Sie haben es nicht anders gelernt. Die frohe Botschaft Jesu ist ihnen letztlich fremd geblieben.
Und vielleicht ist das auch unsere Schuld?
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1658 » Bibelchrist aus Deutschland
Sehr geehrter Herr Smed,

da sind wir ja wohl einer Meinung.
Die "nachtodlichen Belehrungen" strömen prinzipiell den Atem der Vernunfttheologie aus. Leider war ja Jungsstilling damit auch infiziert. Für mich gilt der Grundsatz: "sola scriptura."
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1657 » Gerrit Smed aus Hannover

Guten Tag!

Wie ich vorhin gelegentlich eines Downloads sah, ist die Datei "Vom rechten Verständnis der Bibel" umgearbeitet, umformatiert und neu eingestellt worden.

Vor zweieinhalb Jahren, im November 2017, hatte ich schon einmal meine Anerkennung für diese in jeder Hinsicht exzellente Arbeit zum Ausdruck gebracht.

Heute will ich das wiederholen.
Mir will es nicht in den Kopf, warum sich hier auf dieser Plattform einige Zuschreiber darüber ärgern. Wie schon der Herr Pastor aus der Nordkirche hier schrieb: es ist doch nun wirklich nichts Neues!

Und was die hier zuletzt gerügte Aufschrift betrifft: mich bringt das zum Schmunzeln. Diese Phrasen sind doch exakt die Melodie, die von der aufklärerischen Theologie zurzeit von Jungstilling permanent verbreitet wurde.

Muß man denn gerade als "Bibelchrist" alles immer so kritisch-negierend sehen?
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1656 » Schulpfarrer aus Baden-Württemberg

"Entstehung des Weltalls"

Danke für viele unterrichtlich brauchbare Argumente und für Hinweise in den gelehrten Anmerkungen.

Was mich ein wenig stört: das Ganze basiert doch neben dem auch in Kopie gezeigten Buch von Jung-Stilling über die Evolution ["Naturweisheit"] weithin ebenso auf dem Weltbild des Teilhardismus.

Das hätte man meines Erachtens angeben müssen.

Sonst aber alles sehr gut verwoben. Danke!
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Kommentar: Pierre Teilhard de Chardin is expressly mentioned and explicitly recommended as additional reading in note 9. ~~ Could it be possible that you have passed over this important footnote?

1655 » Amelie aus Ruhrbistum Essen

@ Kirchgänger aus Westfalen

Heute erst finde ich die Zeit, auf Ihre an mich gerichtete Bemerkung einzugehen.

Ich stimme Ihnen vollkommen zu!

Aber es klafft eben noch immer ein -- oft sogar himmelweiter -- Unterschied zwischen der universitären Dogmatik und der Seelsorgepraxis.

Die Mehrheit der "Kirchentreuen" glaubt eben, der Weg zu Gott und letztlich zur Erfüllung ihres Lebens führt nur über die Institution Kirche und im Besonderen über zölibatär lebende Priester, also nicht über uns "Pastoraltanten".

Der aus dem Jenseits sprechende Jung-Stilling spricht das ja auch deutlich an.

Dazu wird diese Form des "Klerikalismus" derzeit auch in Frankfurt beim Suchen des "synodalen Weges" kontrovers diskutiert.
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1654 » Bibelchrist aus Deutschland

Herrn Pfarrer aus der Nordkirche, 26. Januar 2020

Da kann man verschiedener Meinung sein!

Wenn aber auf dem Titelblatt schon steht:


////"Aus aufhabendem Bedacht um das Einwurzeln lichtvoller Einsichten und dienlicher Mehrung nutzbringenden Geistesganges ins Internet gestellt",////

dann weiß man ja, aus welcher Richtung der Wind weht.


Mehr zu sagen, erübrigt sich wohl.
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1653 » Kirchgänger aus Westfalen

^Zum Eintrag von Frau Amelie aus dem Bistum Essen vom 03. November 2019^

gestatte ich mir die kurze Bemerkung, daß auch nach der katholischen Dogmatik das Wirken Gottes nicht unbedingt und ausschließlich an die sieben Sakramente der Kirche gebunden ist.
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1652 » Pfarrer aus Hoher Norden

Zur Kritik von "Bibelchrist" 19. Januar
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Was in "Vom rechten Verständnis der Bibel" gerade auch in Bezug auf die sog. "Enthistorisierung" gesagt wird, ist in der protestantischen Theologie schon seit fast 200 Jahren Gemeingut.

Man darf Sätze aus einem Dokument nicht geradeso herauspicken und für heute gültig hinstellen: Sätze, die in einem ganz gewissen geschichtlichen und gesellschaftlichen Milieu geschrieben wurden. Tempora mutantur!

Hier gilt es in jedem Fall, das letztlich Gemeinte, die Kernaussage von den Hintergründen des vergangenen Umfelds herauszuschälen. Das aber ist Aufgabe der wissenschaftlichen Theologie [und nicht irgendwelcher "Bibelschulen"], die dazu auch das nötige Rüstzeug hat.

"Vom rechten Verständnis der Bibel" erklärt begründend (und in der in der Reihe "nachtodlicher Belehrungen" vorherrschenden besonderer Form) sehr gut das, was die Geschichtswissenschaft und die Theologie an Forschungsergebnissen geleistet haben.

Meinerseits einen Dank dafür nach "Salen"!

1651 » Florentin von Fahlendorn aus Weitweg

Hallo Jung-Stilling-Team in Salen!

Euch allen von ganz weitweg viele Grüße von mir.

Theodore von der Linden und Philipp von Morgenthau schließen sich meinen Grüßen an Euch an.
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Kommentar: It is positive and encouraging to learn that novel characters of Jung-Stilling are "far away" transformed and modified to real persons. Whatever the case: warmest greetings and blessings should be returned to you all.

1650 » Katholischer Laie aus Erzbistum Freiburg

Zur Stellungnahme von Pfarrer aus Bistum Hildesheim vom 10.01.2020
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Sehr geehrter Herr Pfarrer,

ich stimme Ihnen voll zu!

Aber es ist doch nicht zu übersehen, daß in den breiten katholischen Volksschichten die "schrecklichen Geheimnisse" der Erscheinung von Fatima eine große Rolle spielen.

Und selbst Päpste sowie Bischöfe zu Hauf pilgern nach Fatima – auch wenn katholische Theologieprofessoren darüber den Kopf schütteln.

Was in der Erscheinung von Johann Heinrich Jung-Stilling in Genf dazu gesagt wird, finde ich in allem zutreffend. Leider ist dort vieles Wichtige und Richtige in den Anmerkungen untergebracht. Aber wen dieses Thema interessiert, findet dort leicht wertvolle Anregungen.
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1649 » Bibelchrist aus Deutschland


Ich habe es vor langer Zeit schon mal hier reingeschrieben und schreibe es heute nochmal, auch wenn es wahrscheinlich nicht freigeschaltet wird:

Was da bei "nachtodliche Belehrungen zur Theologie" unter dem Titel "Bibelchristen" eingestellt wurde, ist der moderne theologische Aufwasch in Reinkultur.

"Entmythologisierung" ist doch schon längst widerlegt.

Und wenn mit Bezug auf die heutige Geltung der Aussagen der Bibel von unzulässiger "Enthistorisierung" gesprochen wird, dann zeigt dies, dass die Inspiration der Heiligen Schrift geleugnet wird.

Ach, und noch etwas: der Heilige Geist weiß nichts von "Assoziationskomplexen"!
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Kommentar: Dear Biblechristian: as to your last remark: the globe has no knowledge about longitude and latitude coordinates.

1648 » Anselm Fischer aus Magdeburg


Über das Medienmagazin Pro kam ich gestern auf die niveauvollen theologischen Unterredungen mit dem verstorbenen Arzt und Augenchirurg Dr.med Johann Heinrich Jung-Stilling.

Das ist wirklich etwas Seltenes und in allem lehrreich und anregend. Danke für die Möglichkeit zum Download!

Anselm Fischer

1647 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim
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Eben sah ich mir die letzten Einträge auf dieser Plattform durch und wurde erst der Entgegnung von Herrn Leucones auf meine Anmerkung vom 13. Dezember gewahr.

Ja, Sie haben recht: es gibt solche "marianische Gemeinschaften". Aber zahlenmäßig sind das kleine Gruppen und Grüppchen. Daß diese sich gerade auch in den Medien besonders vernehmbar machen, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie aufs Ganze gesehen unbedeutend sind.

Um mich zu wiederholen: im Mittelpunkt der Gottesverehrung in der Katholischen Kirche steht die Messfeier als die allgemeingültige Form des Gottesdienstes.

Alles andere sind Randerscheinungen, wie diese wohl auch in jeder größeren Gesellschaftsgruppe gleichsam zwangsläufig entstehen.
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1646 » T. Pfleiderer aus Landeshauptstadt Stuttgart


Hallöle!

Ich hatte heute mal Zeit und sah die "nachtodlichen Belehrungen flüchtig durch.
Dabei blieb ich bei "Wie entstand das Weltall?" hängen.
Das ist wirklich "saugut" (wie man bei uns im Schwäbischen sagt).
Ich habe es mir downgeloadet von der offenbar noch nicht ganz fertigen Fassung.

Nur wundert es mich daß dies unter "Philosophie" untergebracht ist.
Schade, daß die Jung-Stilling-Jenseitsbotschaften so wenig bekannt sind.

Mit freundlichem Gruß nach Siegen (Westfalen)

T. Pfleiderer
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1645 » Stefan Horn aus Deutschland

Wenn hier geschrieben wurde, die Pacha-Mama habe mit der Himmelsmutter von Guadelupe nichts zu tun, so mag das ja vielleicht für Mexiko teilweise zutreffen.

Die Mama Pacha gilt jedoch bis heute in den zentralamerikanischen Anden-Staaten als der Zwiesprache mit dem Menschen bereite weibliche Gottheit. Sie gebietet über die Erde.

Insofern ist es schon richtig, wenn dem Papst vorgeworfen wurde, er verwische die Mama Pacha mit der Mutter Jesu.
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Kommentar: Please understand that the discussion about the Pachamama on this platform will be closed. ~ It has less to do with the after-death teaching about the Blessed Virgin Mary by Jung-Stilling. ~ Thank you for your understanding.

1644 » Religionswissenschaftler aus Deutschland

Zum Eintrag von N.O. aus Österrreich heute
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Darf ich, ohne schulmeisterlich zu wirken, freundlich darauf hinweisen, daß es richtig Guadelupe, also ohne ein "o" in der dritten Silbe, heißt.

Papst Johannes Paul II führte im Jahr 2002 für die ganze katholische Kirche verbindlich den 12. Dezember zum Festtag "Unserer Lieben Frau von Guadelupe" ein.

Die religionswissenschaftliche Fachwelt sieht in der Himmelsmutter von Guadelupe übrigens keinen Bezug zur Pachamama.

Vieles deutet darauf hin daß es sich bei dem "Gnadenbild" um die christlich umgedeutete aztekische Göttin Omecihuatl handelt.

Immerhin aber ist diese Himmelsmutter freundlich und schreckt die Menschen nicht durch "furchtbare Geheimnisse", wie die Himmelsmutter von Fatima.
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1643 » N. O. aus Österreich


Zu Pacha-Mama und Himmelsmutter von Guadeloupe
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Freundlich hinweisen möchte ich, daß unser Heiliger Vater Die Himmelsmutter von Fatima verehrt, und nicht die Mutter von Guadeloupe.

Ich zitiere aus "Maria, Mutter Jesu", Seite 59:


"Papst Franziskus I hat im März 2013 sein Pontifikat unter den Schutz einer "Himmelsmutter von Fátima" gestellt. Dies löste selbst in treu-katholischen Kreisen zumindest Befremden aus; und es wurde weithin als Zeichen einer Re-Marianisierung der Katholischen Kirche gedeutet.

Bestürzung und – vor allem in evangelischen Kreisen Deutschlands – blankes Entsetzen entstand nach der Weihe der ganzen Welt an eine Statue der "schreckliche Geheimnisse" verkündenden Maria von Fátima durch Papst Franziskus am 13. Oktober 2013 zu Rom. Die Holzfigur wurde zu diesem Zweck eigens von Fátima eingeflogen.

Der Papst kniete sich öffentlich, bei laufenden Fernseh-Kameras vor dem Bildwerk nieder und beweihräucherte dieses. Die Frage wurde gestellt, welche Beziehung das katholische Kirchenoberhaupt letztlich zu Jesus Christus dem Herrn hat. Erinnert wurde auch daran, wie viele frühe Christen den Märtyrertod erlitten, weil sie die Beweihräucherung einer Götterstatue verweigerten."
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1642 » Pfarrer aus Hoher Norden

Angesichts der letzten Beiträge zur Thematik "Pacha-Mama und Himmelsmutter von Guadeloupe" gestatte ich mir, nochmal auf meinen Eintrag vom 9. Dezember 2019 freundlich hinzuweisen.

Den Betreibern und allen Besuchern dieser Plattform wünsche ich Gottes reichen Segen im Jahr 2020.
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1641 » evangelischer Pfarrer aus Rheinland


Grüß Gott allerseits!

Mir liegt es fern, mich in die innerkatholische Diskussion um die Pachamama einzumischen.

Aber wie das ja in der Nachtodbelehrung von Jung-Stilling auch zum Ausdruck kommt: die urtümliche Himmelsmutter hat tausenderlei Namen.

Und wie in den letzten Beiträgen hier bereits festgestellt: der Papst handelt sicher klug, wenn er das Vertrauen der Ureinwohner Südamerikas in ihre Pachamama vorsichtig auf die Himmelsmutter von Guadeloupe leitet.

Hat diese doch einen Anstrich von Christlichem.
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1640 » Leutepriester aus Erzdiözese München-Freising

@ Kirchgänger aus Westfalen, Eintrag vom 08.12.2019
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Da bin ich offenbar mißverstanden worden!
Keinesfalls wollte ich Maria mit der Pacha-Mama auf eine Stufe stellen.

Mein Anliegen in der Zuschrift war es, den Papst gegen die Kritik aus den eigenen Reihen zu verteidigen.
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1639 » Ulrich Aberle aus Württemberg


Guten Abend nach Siegen!

Ich bekam einen Hinweis auf die vielen angebotenen Downloads und auch Bücher von Jung-Stilling

Als Goethefan kannte ich Jung-Stilling bisher nur aus "Dichtung und Wahrheit".

Mein Kompliment! Danke! In allem sehr anregend!

Mich erinnert das an das Motto aus Faust II, das Deutobold Symbolizetti Allegorowitsch Mystifizinsky für den Faust III vorangestellt hat:

..........................."Und allegorisch wie die Lumpen sind
...........................Sie werden nur um desto mehr behagen."

Aber das ist nicht bös gemeint, sondern soll ein Kompliment sein.
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Kommentar: The author of the parody "Faust: a third part" is the son of Christian Friedrich Benjamin Vischer (1768-1814) who publised in 1809 an inflammatory brochure against Stilling.

1638 » K. aus Freistaat Bayern


Zumindest der deutsche Zweig der "Gemeinschaft der Seligpreisungen" ist sehr wohl auf die Gospa von Medjugorje fixiert und gleicht wohl eher einem Haufen von Schwarmgeistern:

http://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/gemeinschaft-de r-seligpreisungen/

In anderen Beiträgen in diesem konservativ-katholischen Forum auch Berichte über andere unschöne Zustände in dieser "erscheinungsmarianischen Kommunität" (so wörtlich dort im Forum!).

Wenn der Artikel nicht erscheint, dann bitte dort im Suchfeld des Forums "Gemeinschaft der Seligpreisungen" eingeben.
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Kommentar: This platform is establised to dicuss matters of Jung-Stilling. Inner Catholic controversial questions and issues should be discussed in appropriate forums. Please understand that.

1637 » Leucones aus Deutschland


@ Kirchgänger aus Westfalen
........................................

Die "Gemeinschaft der Seligpreisungen" stellt sich auf ihrer HP (http://beatitudes.org/de/) selbst so vor:
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Die Gemeinschaft gehört der Jungfrau Maria. ... Maria enthüllt uns in ihrer Person das Geheimnis der schon verklärten Menschheit und hält Fürbitte für uns, damit der Mensch endlich begreift, dass er aus Liebe und für die Liebe geschaffen wurde. Sie ist für uns ein Vorbild von der intimen Beziehung des Geschöpfes mit dem Schöpfer. ... Wir wollen eine gemeinschaftliche und persönliche Beziehung zu ihr eingehen und sie zur Hüterin und Königin unserer Gemeinschaft machen ... beginnen wir jeden Tag mit unserer Weihe an die Jungfrau Maria. Unsere marianische Verehrung kommt auch im täglichen Gebet des Rosenkranzes und anderen Übungen der Frömmigkeit zum Ausdruck."
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Das tönt zwar nicht direkt nach Medjugorje.
Aber es hat auch kaum einen Bezug zum christlichen Glauben.
Oder sehe ich das falsch?
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1636 » Alfred Ehrmann aus NRW

Zum schwefeligen "Dunstkreis" der wortreichen und weitschweifigen Frau Gospa von Medjugorje gehören neben der "Oase des Friedens" auch die Gemeinschaft "Totus Tuus".

Die Letztere wird als Scientology-ähnlich beurteilt.

Siehe mehr bei:
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http://www.deutschlandfunk.de/geistliche-gemeinschaft-totus-tuus-totale-hingabe-als.886.de.html?dram:article_id=459079
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1635 » Kirchgänger aus Westfalen


Herrn Leucones, Posting 13. Dezember
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Die "Gemeinschaft der Seligpreisungen" hat mit Medjugorje grundsätzlich nichts zu tun!

Siehe
http://beatitudes.org/de/
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1634 » Leucones aus Deutschland


Betr. Neue Gemeinschaften in der Katholischen Kirche

Lieber Herr Pfarrer aus dem Bistum Hildesheim,

danke für Ihre stets zu Klarsicht und Vernunft mahnenden Einträge auf dieser Plattform.

In Ihrem Beitrag heute haben Sie etwas übersehen.

Sehr wohl sind neue "marianische" Gemeinschaften entstanden, auch wenn diese im Norden Deutschlands noch nicht oder kaum tätig sind.

Es handelt sich um die "Gemeinschaft der Seligpreisungen" und "Oase des Friedens". Beide sprossen aus dem Dunstkreis von Medjugorje hervor.
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1633 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Leider trifft es zu, daß es in unserer Katholischen Kirche Gläubige gibt, die ihr Vertrauen eher auf Maria denn auf Jesus Christus setzen.

Darüber wurde hier auf dieser Plattform ja im Anschluß an die "nachtodliche Belehrung" über "Maria, Mutter Jesu" in zahlreichen Zuschriften referiert.

Sicher trifft es auch zu, daß in die Marienverehrung so manches von alten weiblichen Gottheiten (wie der in den letzten Beiträgen erwähnten Pachamama) einfloß. Und wahrscheinlich überlagert sich in der Verehrung der Gottesmutter von Guadeloupe in Mexiko der Kult der Pachamama.

Aber man sollte doch bitte nicht immer auf die Schale, sondern auf den Kern schauen. Im Mittelpunkt der katholischen Liturgie steht die auf Jesus Christus zentrierte Meßfeier. Sie ist die alleinige gottesdienstliche Handlung der Kirche.

In den letzten 50 Jahren sind innerhalb der Katholischen Kirche eine Reihe neuer geistlicher Gemeinschaften emporgewachsen. Keine einzige dieser Bewegungen hat sich "durch Maria zu Christus" auf die Fahne geschrieben.

Wie überall im Leben, so genießen Minoritäten mehr Aufmerksamkeit als das Übliche. So ist es auch bei der Marienverehrung. Dadurch gewinnen Außenstehende den Eindruck, daß sich die Begegnung eines Menschen mit der Ewigkeit in Lourdes, Fatimá usw. ereigne --- und nicht im "normalen" Gottesdienst und in den Sakramenten.
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1632 » Pfarrer aus Hoher Norden


Als regelmäßiger Besucher und Diskutant in diesem Forum möchte auch ich an der Kritik am Papst in Sachen der Pacha-Mama (so wohl richtig, also ohne "r" daziwschen) etwas beitragen.

Ob Pacha-Mama oder Himmelskönigin: in beiden Fällen setzen die Menschen ihr Vertrauen und ihre Hoffnung nicht auf Jesus Christus.

Dieser aber ist allein unser Herr; und er ist alle Tage in Liebe bei uns.

Daher: Soli Deo Gloria = allein Gott Ehre und Anbetung.
Diese Worte schrieb übrigens Johann Sebastian Bach unter jedes seiner Kompositionen.
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1631 » Franz-Anton Penger aus Vorarlberg


Daß hier über so manches, was in rein evangelischen oder rein katholischen Foren nicht gesagt werden darf, in Form von "Jenseitsbotschaften" offen angesprochen wird, ist erfreulich und bringt diesem Forum wohl auch die vielen Zuschriften.

Wenn nun aber der Kult der heidnischen Parchamama mit der Verehrung der Gottesmutter Maria auf eine Linie gestellt wird, dann geht das entschieden zu weit.

Ich stimme dem Herrn "Kirchgänger" völlig zu!
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1630 » Kirchgänger aus Westfalen

Zum Eintrag des Herrn Leutepriesters vom 2. Dezember
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Ihre Ansicht wurde in den letzten Tagen leider häufig geäussert.
Sie zeugt meines Erachtens von einer grundlegenden Verkennung der Tatsachen.

Es ist doch ein himmelweiter Unterschied zwischen der Pacha-Mama und der verehrungswürdigen Mutter unseres Herrn Jesu.

Als katholischer Theologe sollten Sie das doch wissen.

Bedauerlich ist, daß der Heilige Vater durch seine sicher gut gemeinte Toleranz die katholische Marienverehrung ins Zwielicht brachte.


1629 » Traditionsverpflichteter aus 

Richtigstellung der Richtigstellung

Papst Pius XII hat 1954 das Fest "Maria Königin" für die katholische Kirche in aller Welt liturgisch auf einen bestimmten Tag festgesetzt.

Es kann also nicht davon die Rede sein, daß er Maria zur Königin ernannt habe!

Auf den bezüglichen Wikipedia-Artikel und auch auf meine Zuschrift hier auf dieser Palttform vom 6. Juni d.J. möchte ich höflichst hinweisen.
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1628 » Franz K. aus NRW

Zur Richtigstellung

Die Pacha-Mama ist eine der vielen heidnischen Himmelsköniginnen. Als solche verehrte man in Europa in weiten Gegenden des Römischen Reiches die Göttin Tanit. Ihre Verehrung drang aus dem arabisch-kanaanäischen Raum ein.

Am weitesten verbreitet war wohl der Kult der ägyptischen Göttin Isis, die man als "Regina Caeli" anrief. Diese Stellung schrieb man daneben auch der Göttin Juno zu.

Diesen Göttinnen gegenüber ist die Verehrung Mariens mit der Mutterschaft des Erlösers Jesus Christus zu sehen. In seiner Enzyklika "Ad caeli reginam" hat Papst Pius XII 1954 Maria dann verbindlich zur Königin des Himmels erhoben.

Was in dem hier vielfach zitierten Jung-Stilling unterschobenen Gespräch anklingt, nämlich daß die Verehrung Mariens vor allem durch die Unzahl von Erscheinungen ein bedenkliches Maß an Aberglauben einschließt, ist wohl bedauerlicherweise zutreffend.


1627 » Leutepriester aus Erzdiözese München-Freising


"Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?"

An dieses Jesus-Wort in Mt 7, 3 werde ich erinnert, wenn ich hier die Kritik an dem in Form einer Begegnung mit Jung-Stilling und im gesamten doch ausgewogenen, irenischen Lehrstück "Maria, Mutter des Herrn" lese.

Angestrichen habe ich mir:

.........."Am meisten aber stört es mich,
..........Dass Gott man vorschreibt anmasslich,
..........Wen anzunehmen er ermächtigt
..........Und wem zu zürnen er berechtigt."

Genau diese Anmaßlichkeit zeigt sich ja in den letzten Wochen in der Kritik gegenüber Papst Franziskus, weil er auch die Menschen achtet, die auf die Pacha-Mama vertrauen.

Wenn Millionen ihre Hoffnung auf die Himmelskönigin Maria setzen (Balken), warum dürfen dann nicht ein paar Tausend Amazonas-Ureinwohner ihre Pacha-Mama (Splitter) verehren?
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1626 » Schulmann D/G/R aus Deutschland


Es gibt immer wieder Grund zur Verwunderung!
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Am gestrigen Mittwoch diskutierten wir in einem engeren Kreis die nun selbst auch in die Medien übergeschwappte Okkultismus-Welle.

Im Fernsehen erreichen entsprechende Darbietungen inzwischen ja schon Einschaltquoten, die im oberen Viertel liegen.

Es herrschte Einigkeit darin, daß dies dem Glaubensverlust und der dadurch bewirkten Leichtgläubigkeit zuzuschreiben sei.

Als nun ein lieber Freund aus dem Kreis die "Botschaften aus dem Jenseits" von Jung-Stilling ansprach, die sich zudringlich beworben und massenweise verbreitet finden, löste dies eine heftige Kontroverse aus.

Es scheint offenbar vernünftige Menschen zu geben, die dies tatsächlich für "Botschaften aus dem Jenseits" halten.

Ich wollte dies doch einmal in dieses Forum einbringen.
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Kommentar: "Promoted importunately": this allegation is a tarradiddle. ~~ "In shoals disseminated": how nice it would be!

1625 » Pfarrer aus Hoher Norden
Lieber Herr Bibeltreuer aus dem von mir auch als Urlaubsziel so geschätzten Schwabenland,

Herr Haltaus Unverzagt faßt im Großen und Ganzen das Wissen und den Kenntnisstand der akademischen, universitären Bibelwissenschaft allgemeinverständlich zusammen.

Ich möchte aber betonen: "akademisch, universitär", also nicht solcherart Lehren, die an wie Unkraut wuchernden Bibelschulen und "freien" (in Wirklichkeit hier: streng auf "Bibeltreue" = Verbalinspiration ausgerichteten) Theologischen Hochschulen vorgetragen werden.

Was hier das NT anbelangt, so herrscht heute sogar zwischen evangelischen und katholischen Exegeten Konsens darin, daß die Gesamtheit der im heutigen Kanon verzeichneten Schriften jene Wahrheit lehren, die Gott uns mitzuteilen gewürdigt hat. Irrtumslosigkeit besteht dabei jeweils nur, insoweit es der Dienst am Heilswort erfordert.

Inerranz kann aber nicht jeder Schrift des NT zugeschrieben werden. Ich habe den Eindruck, daß dies in der "nachtodlichen Belehrung" deutlich zum Ausdruck kommt.

Wenn Jung-Stilling heute leben würde, dann sähe er das sicher genauso.


1624 » Bibeltreuer aus Schwabenland

Zufällig stieß ich gestern auf einen Eintrag in einem theologischen Forum, in dem die angebliche "nachtodliche Belehrung" von Jung-Stilling "Vom rechten Verständnis der Bibel" über den Klee gelobt wird.

Bereits in meinem Eintrag vom 29. August des Jahres hier auf dieser Plattform gab ich zu bedenken, wohin es führt, wenn wir die Autorität der Bibel relativieren. Das führt dann (wie im Tenor der "nachtodlichen Belehrung" ja auch deutlich genug erkennbar) zur Reduzierung des Glaubens auf gerade einmal das, was die "Vernunft" großzügigerweise gestattet.

Abermals frage ich: ist das im Sinne von Johann Heinrich Jung-Stilling?
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1623 » Geistergeselle aus Nebelheim
hallo jungstilling-gesellschafter!

eure schriftenliste ist ja geil!
bei euch erscheint euer geheimrat ja mehr als die mama maria bei den katholen.

wollt ihr nicht mal auch busreisen zum grab in karlsruhe durchführen?
dat wäre doch voll imba!
ich fahre mit!!!!
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Kommentar: Dear journeyman from the realm of spirits. Pilgrimage to the tomb of Jung-Stilling: this is a good proposal. But for this, we need a reliable bus driver. Could you take over this job? Of course without payment.

1622 » Jung-Stilling-Gesellschaft aus Siegen

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.......................Auswahl lieferbarer Bücher aus dem Verlag der Jung-Stilling-Gesellschaft, Siegen.......................

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Gerhard E. Merk: Jung-Stilling. Een synopsis van zijn levensloop. Uit de vijfde editie vartaald door Seetha Inger Nagtegaal. 2020, 212 Seiten, Hardcover, Register, ISBN 978-3-928984-49-2


Achtnicht Ihrenhohn: Spass und Genuss! Über diese beiden Grund-Säulen der Lebensgestaltung heut zu Tage auch in der löblichen Teutonie sowie über einige damit in Beziehung stehenden Unzukömmlichkeiten äussert sich gelegentlich eines nachtodlichen Treffens zu Düsseldorf in äusserster Gemüts-Bestürzung, höchlicher Bekümmernis wie auch zuinnerster Wehmut der kenntnisreiche, lebenserfahrene und unvergessene Herr Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817). 2019, 128 Seiten, Hardcover, Register, ISBN 978-3-928984-47-8


Blickfest Aufdasziel: Höchst abergläubisches Treiben und erstaunlicherweise dessen Gutheissung durch den talentvollen, hochgelehrten, gOttbegnadeten, lebenserfahrenen und bis anhin unvergessenen Herrn Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817). 2019, 98 Seiten, Register, Hardcover


Tubrav Immergern: Steht die Theorie über der Praxis? Diese grundsätzliche und immer wieder von neuem diskutierte Frage der Wissenschaftstheorie erörtert in einem belehrenden nachtodlichen Gespräch mit dem hochgelehrten, lebenserfahrenen und bis anhin unvergessenen Herrn Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817). 2019, 67 Seiten, Hardcover, Register, ISBN 987-3-928984-48-5


Liebmund Kirchentreu: Maria, Mutter Jesu. Bericht über eine nachtodliche Begegnung zu Marburg/Lahn an einem 15. August mit dem hochgebildeten, lebenserfahrenen, glaubensstarken und bis anhin unvergessenen Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817). 2019, 96 Seiten, Hardcover, Register


Glaubrecht Andersieg: Vom Nutzen des Zölibats. Bericht über ein nachtodliches belehrendes Gespräch in Mitten der Heiligen Stadt mit dem hochgelehrten, lebenserfahrenen und bis anhin unvergessenen Herrn Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817). 2019, 77 Seiten, Hardcover, Register


Freimund Biederwacker: Vom folgenschweren Autowahn. Protokoll einer nachtodlichen Belehrung durch den hochgelehrten, lebenserfahrenen und bis anhin unvergessenen Herrn Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817), 3. Auflage 2018, 145 Seiten, Hardcover Register, ISBN 978-3-928984-45-4


Ursula Broicher: Die Übersetzungen der Werke von Johann Heinrich Jung-Stilling. Ihre Verlage, Drucker und Übersetzer. 2017, 208 Seiten, Softcover, Register, ISBN 978-3-928984-42-3


Gerhard Merk: Jung-Stilling. Ein Umriß seines Lebens, 5. Auflage 2017, 212 Seiten, Hardcover, Register, ISBN 978-3-928984-43-0

Johann Heinrich Jung-Stilling: Bildungsfehler und Überfeinerung. Sozialer Abstieg von Familien und Staaten, 2. Auflage 2015, 176 Seiten, Softcover, Register, ISBN 978-3-928984-37-9 (Jung-Stilling-Schriften, Band 5)


Johann Heinrich Jung-Stilling: Mehr Wohlstand durch besseres Wirtschaften. Fünf Abhandlungen zur Landesökonomie, 2. Auflage 2015, 207 Seiten, Softcover Register, ISBN 978-3-928984-36-3 (Jung-Stilling-Studien, Band 2)


Johann Heinrich Jung-Stilling: Grundlehre der Regierungswissenschaften, 2015, 272 Seiten, Hardcover, Register, ISBN 978-928984-39-3


Gotthold Untermschloss: Vom misslichen Befinden der Menschen früher. Protokoll einer nachtodlichen Belehrung durch den Herrn Geheimen Hofrat Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817), 2. Auflage 2015, 151 Seiten, Hardcover, Register ISBN 978-3-928984-38-6


Frommherz Siegmann: Das Herzstück richtiger Wirtschaftslehre. Eine nachtodliche aufklärende Unterweisung durch den Herrn Geheimen Hofrat Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817), 2. Auflage 2014, 158 Seiten, Hardcover, Register, ISBN 978-3-928984-34-8
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1621 » Amelie Sturm aus NRW

Guten Morgen!

Ich möchte noch einmal eingehen auf meine Zuschrift vom 10. Februar hier auf dieser Plattform über die Jung-Stilling-Belehrung "Maria, Mutter Jesu".

Die letzte Woche war in den Medien viel berichtet worden über die sog. Pachamama-Figuren. Die meisten Menschen, mit denen ich darüber sprach, halten es für frevelhaft, daß der Papst diese schützt.

In jeder katholischen Kirche stehen Statuen der "Himmelmutter" Maria, die unter vielerlei Titel von den Gläubigen angerufen wird. In der "nachtodliche Belrhung" wird dies ja auch im Einzelnen aufgeführt.

Warum regen sich die Leute denn nicht darüber auf?
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1620 » Josef L, StD.
Grüß Gott!!


Von meinem Neffen erhielt ich eine Kopie aus der neuesten Nummer der Zeitschrift "Theologisches" vom September/Oktober 2019.

Darin wird die Jung-Stilling und seinem Engel Siona unterschobene "nachtodliche Belehrung" betitelt: "Maria, Mutter Jesu" auf vier Spalten besprochen. Das Werk wird in Grund und Boden verdammt, schon weil es maurerisch-spiritistisch daherkommt.

So etwas sollte doch auch hier zur Sprache kommen!
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Kommentar: 
Thank you for having mentioned this book review. The critic did his best. There is nothing more to say about that.

1619 » Kölsches Mädche aus Kölle


Spaß und Genuß
°°°°°°°°°°°°°°°°

ist wirklich großartig!
Genau so isses!

Aber warum dat Düsseldorw und nicht Kölle?
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Kommentar: As to Cologne, please note:
.
http://www.wiwi.uni-siegen.de/merk/stilling/downloads/nachtod_phil_jst/was_ist_die_seele.pdf
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1618 » Pfarrer aus Hoher Norden

Heute nur ganz kurz zu "Swedenborg, Kant und Jung-Stilling".
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die von der Kirche 1771 eingesetzte Kommission, von der in Fußnote 10 die Rede ist, wurde vom Schwager Swedenborgs präsidiert.

Festgestellt wurde nur, daß "nichts gegen" die evangelisch-lutherische Lehre ausgesagt ist.

In keinem Fall schließt das ein, daß Swedenborgs Lehren positiv beurteilt wurden.
Das sollte vielleicht doch erwähnt werden.

1617 » Amelie aus Ruhrbistum Essen

Wir Frauen sind im täglichen Seelsorgebetrieb inzwischen unentbehrlich und auch von der Mehrheit akzeptiert.
Nach meiner Erfahrung sind es fast nur ältere Leute -- und hier wohl eher Frauen als Männer -- die mit "Pastoraltanten" nichts zu tun haben wollen.
Aber Weihen hat auch die Amazonas-Synode den Frauen versagt.
Es wurde dazu im Zusammenhang mit der Jung-Stilling-Belehrung "Vom Priestertum" schon auf einige Gründe hingewiesen.

Zentral geht es aber letztlich wohl um das Verständnis der Sakramente.
In einem der letzten Beiträge hier wurde Eduard Schillebeeckx erwähnt.
Er sieht ja keine unbedingt notwendige Beziehung zwischen der Hinwendung Gottes zu dem Menschen einerseits und Priesterweihe andererseits.
Es wird wohl noch lange Zeit dauern, bis das Lehramt in Rom auf diese Denkschiene übergewechselt ist, und nicht Tradition und kirchliches Gefüge, sondern Gott und seine liebende Zukehrung zum Menschen in den Sakramenten als das Wesentliche erkannt wird.
Dann erst
.
Kommentar: Here as well I felt obliged to cut. ~~ This platform deals with matters which concern Jung-Stilling, and not with RC ecclesio-political developments and issues. ~~ Please understand that and continue your support in this guestbook.

1616 » Goethekenner aus Basel-Land

Zu "Achje Goethe" bei den "nachtodlichen Belehrungen zu Persönlichkeiten"

nur ein einziger Satz aus der Lebensgeschichte von Jungstilling (Ausgabe Benrath 1976, Seite 266):

 "Schade, daß so wenige diesen vortrefflichen Menschen seinem Herzen nach kennen!"

Offenbar auch Herr Achtnicht Ihrenhohn in Lichthausen, Grafschaft Leisenburg.
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1615 » Alois U. aus Fanken

Grüß Gott!

Bei uns hier war vorgestern eine heftige Diskussion um Beschlüsse der Amazon-Synode. Die "viri probati" erhitzen die Gemüter.

Da fiel mir wieder die Jung-Stilling-Belehrungen "Vom Priestertum" ein.
Diese ist zwar (wenn ich das offen sagen darf) nicht gerade das Beste und in der Einleitung nach meinem (allerdings nicht-poetischen) Gefühl viel zu lange hingezogen.

Aber im Kern ist hier der Nagel auf den Kopf getroffen.

Und ähnlich wurde es ja auch von fortschrittlichen katholischen Theologen wie Professor Edward Schillebeeckx und Karl Rahner schon vor 30 Jahren formuliert.
Nun scheint es endlich auch im "Lehramt" zu Rom Aufmerksamkeit gefunden zu haben.

Prompt melden sich jetzt die Bremser zu Wort und wollen die Entwicklung nicht nur aufhalten, sondern gar das Rad zurückdrehen.
Schade. Die meinen es sicher gut. Aber für sie steht "die Kirche" im Mittelpunkt und nicht die Beziehung der Menschen zu dem liebenden Gott.
Entsprechend werden alle überkommenden Einrichtungen und Formen als heilig, unantastbar gesehen und sollen verewigt werden.
.....
....
Kommentar: Please understand that your text was shortened. ~~ This platform has as purpose to discuss John Henry Jung-Stilling and not internals of the RC church. Thank you for your comprehenson. Please remain true to us.

1614 » K. aus Freistaat Bayern

Zum Hinweis von Frau Roswitha, Wien vom 10. d. Mts.
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erlaube ich mir, eine Bemerkung anzubringen.

Die Dame nennt die "nachtodliche Belehrung" über die Marienverehrung eine "hanebüchene Spinnerei". Aber sie fügt auch noch hinzu: "das ist das Freundlichste, was ich über dieses Machwerk sagen kann".

Das läßt darauf schließen, daß die "nachodliche Belehrung" bei der Dame angekommen ist! Ich will damit sagen: es ist doch durchaus ein gutes Zeichen für die "nachtodliche Belehrung" wenn diese bei der Dame auf Ablehnung stößt.
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1613 » Hermine Breistätter aus BaWü

Lieber Herr Pfarrer aus dem Bistum Hildesheim,

als ich in den katholischen Religionsunterricht in der ersten Klasse kam, wurde ich zunächst mit den Kirchengeboten vertraut gemacht. Auch wurde mir beigebracht, daß Gott alles sieht und mich jetzt oder später wegen jeder Sünde bestraft. Und daß es in der Hölle ganz schrecklich zugehe, habe ja die Gottesmutter von Fatima die Seherkinder spüren lassen.

Nicht also der mich liebende Gott wurde vorgestellt, sondern Höllen-Angst wurde eingepflanzt.

Sicher haben Sie recht: der Glaube der Apostel muß weitergegeben werden. Ich frage Sie aber: wurde nicht Nebensächliches zur Kernbotschaft erhoben?

Insofern bin ich ganz der Meinung von Herrn Walter aus Bremen in seiner Zuschrift hier vom 13. Oktober.

Und wenn ich das vielleicht hier noch sagen darf: die "nachtodlichen Belehrungen" könnten auch mehr Freude über das Glück im Jenseits ausstrahlen. Zwar war Jung-Stilling offenbar ein Skrupulant. Aber nach so langer Zeit ....
Kommentar: Scrupulous suggests excessive care prompted by conscience. Unfortunately, this can be said in a certain sense about Jung-Stilling in final phases of his life, but not with respect to his whole lifetime.

1612 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Zum Vorschlag von Herrn B. (Bremen), hier auf dieser Plattform am 13. Oktober
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Dazu nur eine kurze Anmerkung.

Die christlichen Kirchen haben prinzipiell den Auftrag, die Lehre Jesu durch die Generationen weiterzugeben.

Der Lehrgehalt (als das zu bewahrende Glaubensgut) kann und darf daher nicht verändert werden.

Wohl aber ist jede bezügliche Aussage der Interpretation auf dem Hintergrund der jeweiligen Zeit und der gewonnenen Erkenntnisse in den Profanwissenschaften zugänglich.

Dies geschieht auch von jeher in der Theologie.

Die von Ihnen genannten Beispiele wie "zorniger Gott" und "Verdammung der Neugeborenen" werden schon lange nicht mehr in der theologischen Wissenschaft gelehrt – zumindest in deren Mainstream nicht.

Auch entsprechende Ausführungen von Jung-Stilling zu theologischen Fragen sind längst obsolet. Vielleicht sollte man das bei den auch von mir geschätzten "nachtodlichen Belehrungen" deutlicher herausstellen.
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1611 » Kantkenner aus Göttingen


Swedenborg, Kant und Jung-Stilling
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Es ist zwar richtig, daß Kant in seiner anonymen Schrift "Träume eines Geistersehers" aus dem Jahr 1766 Swedenborg perniziös karikiert hat und der Ridikulität des "gelehrten Publikums" zedierte.

Es sollte aber doch zur Sprache kommen, daß Kant in späteren Jahren durchaus die Visionen von Swedenborg nachempfinden, tolerieren und sogar legitimieren konnte.
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Kommentar:  Please read the text carefully, since this fact is set out in the text and could be found in the note 8 on page 80.

1610 » Pfarrer aus Hoher Norden

Maria, Mutter Jesu
.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'


Noch immer nicht ist mir letztlich klar geworden, warum so viele Katholiken mehr Vertrauen in Maria setzen als in unseren Herrn Jesus Christus.

Und daß Herr Liebmund Kirchentreu die marianische Idolatrie auch noch verteidigt (zumindest aber schamverhütend bemäntelt), hatte ich bereits in meinem Eintrag vom 13. Dezember letzten Jahres moniert.

Was die in den letzten Beiträgen genannte katholische Bloggerin anbelangt, so finde ich die Charakterisierung durch die Administration "bad upbringing" (meine Frau wußte sofort, was das ist) vielleicht letztlich das Richtige. Mehr sollte dazu nicht gesagt werden.

Mein katholischer Amtskollege hat sich ja hierzu gleichsinnig geäußert.
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1609 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Jung-Stilling-Gespräch "Maria, die Mutter Jesu"
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Zu der Einschätzung der Bloggerin und der Herabwürdigung des Verfassers der "nachtodlichen Belehrung" möchte ich mich nicht äußern. Das beurteilt sich ja von selbst.

Jedoch wiederhole ich nachdrücklich, was ich bereits mehrere Male auf dieser Plattform hervorgehoben habe: kein Katholik ist verpflichtet, an irgend eine Marienerscheinung zu glauben.

Richtschnur des katholischen Glaubens ist das Apostolische Glaubensbekenntnis, das wir mit anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften teilen.

Im Mittelpunkt der Gottesverehrung der Katholischen Kirche (auch das hatte ich deutlich artikuliert und wiederhole es) steht die Heilige Messe, und nicht die Lichterprozession an einem Erscheinungsort.

Wie ich ebenfalls schon zum Ausdruck brachte, sehe ich in der angezeigten "nachtodlichen Belehrung" keineswegs einen Angriff auf unsere Kirche, sondern eher eine ernsthafte Mahnung, das Wesentliche mehr vom Randständigen zu trennen.

Deutlich genug wird aber doch auch die Verurteilung der katholischen Marienfrömmigkeit seitens gewisser protestantischer Kreise als unbefugt zurückgewiesen, weil Gott allein die Entscheidung über die rechte Frömmigkeit einer Person zusteht.

1608 » Kirchgänger aus NRW

Ich hatte hier schon mehrmals meine Wertschätzung (bei aller inhaltlichen Kritik im einzelnen) für die "nachtodlichen Belehrungen" zum Ausdruck gebracht, und will dies nochmals tun angesichts der Beschimpfung durch die Bloggerin, worauf Frau Roswitha in ihrem Posting aufmerksam macht.

Leider ist dieser überhebliche, hochfahrende, andere herabwürdigende Ton in den Kreisen, denen man die Bloggerin zurechnet, weithin üblich.

Es fehlt diesen lieben Mitmenschen vor allem das, was "Katholizität" letztlich ausmacht.

Kommentar:  It should rather be seen as a sign of bad upbringing. This spiteful style could hardly be identified as typically Catholic.

1607 » Walter K. aus Bremen

Moin,

auch meine Frau und ich sind begeisterte Leser der "nachtodlichen Belehrungen" und finden darin auch immer wieder Grund zum Schmunzeln.

Was sich jedoch durch alle einzelnen "nachtodlichen Belehrungen" zieht, nämlich das Gejammer um die leeren Kirchen, gefällt uns weniger.

Hier vermissen wir den sonst doch aus den Anmerkungen hindurchscheinenden wissenschaftlich-kritischen Geist.

Wenn ich meine Ware als Kaufmann nicht mehr loskriege, dann muß ich sicher zuerst überlegen, ob ich auch die Kunden erreiche und diese von meinem Angebot wissen.

Wenn dann aber noch immer die Kunden den Kopf schütteln und wegbleiben, dann muß ich mir doch vernünftigerweise überlegen, ob das nicht an der Natur meiner Ware liegt, die den Kunden unverträglich ist.

Bei allem Respekt: hier sind die "nachtodlichen Belehrungen" zu seicht. Grundsätzliche Kritik wie an der überkommenen Vorstellung vom zornigen Gott, der Verstoßung jedes Neugeborenen usw. werden nicht thematisiert.

Da die "nachtodlichen Belehrungen" doch eine "akademische" Leserschaft hat (für normale Menschen ist das alles zu hoch, aber bitte nicht als Tadel auffassen!), käme auf dieser Schiene so manches in die Diskussion, was am Ende zu einer realistischeren Sicht der christlichen Botschaft beitrüge. Aus der überkommenen Theologie heraus ist das leider wenig zu erwarten.
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Kommentar:  Ultimately, the main concern of the after-death teachings is to make people reflect on their personal life and on their relationship to God. It is not considered the mission of these teachings to discuss basic problems of theology. For this, there is -- above all -- a lack of scientific expertise. The issues you raised should (and must) be discussed in circles of theological professionals.

1606 » Roswitha aus Wien


Maria, die Mutter Jesu


Guten Abend nach Siegen/Deutschland!

Die Niederschrift des Gepräches zwischen dem Herrn Großherzoglichen Geheimen Hofrat Professor Dr. Dr. Johann Heinrich Jung-Stilling, seinem Engel Siona und dem Herrn Liebmund Kirchentreu wird charakterisiert als "hanebüchene Spinnerei."

So urteilt die bekannte Schriftstellerin, Bloggerin und Fernsehautorin Claudia Spierlich. Ich erhielt vorhin den Hinweis auf

http:////katholischlogisch.blog/2019/10/07/wir-brauchen-nicht-noch-ein-schisma/

und wollte es hier in diesem Forum bekanntmachen.

Aus Wien grüßt alle Stillingstreuen, Roswitha.
Kommentar:  Thank you for this information. Such venom should be ignored here.

1605 » Reinhold H. aus Hessen

Guten Morgen!

Ich wurde von einem ehemaligen Kollegen auf den Download-Text zum Autowahn hingewiesen und habe das mit Zustimmung in allem gelesen.

Genau so ist es! Die skeptische Endbeurteilung trifft die Wirklichkeit. Die Autofahrer sind psychisch mit ihrem Gefährt verwachsen und wechseln auch dann nicht zum ÖPNV, wenn der Bus sie vor der Haustür abholt.

Von mir ein Dankeschön an die Jung-Stilling-Gruppe in Siegen.

1604 » Dr. R. E. aus NRW


Zu "Spaß und Genuß" und den Beobachtungen von Jung-Stilling etwas
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Meine Nichte ist Lehrvikarin in der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Jetzt im vergangenen Sommer ging die Pfarrerfamilie in Urlaub und meine Nichte gestaltete allein den Gottesdienst.

Sie hatte die kurze Predigt (knapp 8 Minuten) nach allen Regeln der Kunst sogar mit der Stoppuhr ausgearbeitet.

Als sie auf der Kanzel stand, bemerkte sie, dass mehrere, jetzt kommt es: *ältere* Gemeindemitglieder auf ihren Smartphones herumtippen, genau so, wie es in "Spaß und Genuß" von Jung-Stilling "mit Bekümmernis" geschildert wird.

Schon zuvor war sie auf einer dienstlichen Fortbildung. Dort hatten auch wohlbestallte Pfarrer(innen) ihr Smartphone auf dem Tisch liegen und sahen immer wieder auf das Display.

Vielleicht erscheint der Herr Geheimrat Jung-Stilling auch einmal in der Evangelischen Kirche und bläst den Smartphonebesessenen den Marsch.

Nebenbei: meine Hochachtung für die beiden Teile von "Spaß und Genuß": den poetischen und den wissenschaftlichen. Beidesmal eine Meisterleistung, auch in sprachlicher Hinsicht.
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1603 » Kirchgänger aus Westfalen


Richtigstellung zum Eintrag von Herrn Josef K. aus Bayern vom 29. 09.
....................................................................................................

Ich erlaube mir, nochmals auf meine Zuschrift in dieses Forum vom 29. März 2019 in Bezug auf "Vom Nutzen des Zölibats" hinzuweisen.

Dort hatte ich geschrieben: Den Herrn großherzoglicher Geheimrat und den Herrn Glaubrecht Andersieg empfehle ich, sich einmal die Homepage eines Pfarrverbands anzusehen.

Gut: oft ist da nur ein Herr mit Priesterweihe.
Aber ein messelesender Herr genügt ja auch.

Denn alle Kasualien übernehmen ja zumeist verheiratete männliche oder weibliche Pastoralreferenten, Pastoralassistenten und Spezialseelsorger (wie im Krankenhaus, in Haftanstalten) sowie haupt- und nebenamtliche Diakone.

Die Besorgung von Taufen, Eheschließungen, Beerdigungen tragen diese ja weithin auch zur Gänze.

Kommunionvorbereitung, Firmvorbereitung usw. liegt in den Händen von noch zur Kirche gehenden Eltern aus der Gemeinde.

Den Religionsunterricht in der Schule leisten fachlich ausgebildete Lehrkräfte.

Das Gerede und Gejammer über "Priestermangel" ist allenfalls insoweit richtig, als Männer mit Priesterweihe knapp sind. Dieser Engpaß wird ja mehr und mehr durch sog. "Importpriester" aus aller Welt aufgebrochen.

Auf dieser Plattform wurde in diesem Zusammenhang ja schon geklagt, wie diese, meist aus frauenfeindlichen Kulturen stammenden Herren mit den "Pastoraltanten" zusammenstoßen.

1602 » Josef. K aus Bayern

Vom Nutzen des Zölibats, Belehrung von Jungstilling in der Heiligen Stadt
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Hierin wird an keiner Stelle erwähnt, daß ja, je weniger Priester es gibt, desto mehr die im Dienst Stehenden leisten müssen.
Mir scheint auch das ein wichtiger Grund dafür, daß junge Männer nicht mehr diesen Beruf ergreifen wollen.

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1601 » Theologe aus Hoher Norden

Keinesfalls möchte ich hier nicht als Besserwisser erscheinen. Aber der Kommentar zum Eintrag von Herrn Womela ist so nicht richtig.

Der Lehrsatz, daß der Tod Jesu nötig gewesen sei, um den Zorn Gottes zu besänftigen, der durch die Tat Adams geschehen sei, wurde nicht erst in neuerer Zeit beanstandet und bezweifelt.

Wie die christliche Dogmengeschichte lehrt, gab es schon seit mindestens um 1300 (wahrscheinlich schon früher) Zweifel an der sog. Satisfaktionslehre.

Hauptkritikpunkt war auch damals schon, daß hierbei ein Gott unterstellt wird, der beherrscht wird durch Ingrimm, Wut, Groll samt allem was damit verbunden ist.

Bei manchen, so auch bei dem Freund und Vorbild von Jung-Stilling, dem Theologen Johann Gottfried Herder, trat auch hinzu, daß die mosaische Erzählung von Adam und Eva als ein Mythos aus anderen, nicht-israelitischen Quellen angesehen wurde.

Richtig ist wohl aber, daß Jung-Stilling (zumindest in seinen Veröffentlichungen) weder die Tatsächlichkeit von Adam und Eva in Zweifel zog, noch die damit logisch verbundene herkömmliche Satisfaktionslehre bestritt.
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1600 » Pfarrer aus Schweiz


Swedenborg und Jung-Stilling in Zürich

Bei allem was recht ist: hier wird aber Emanuel Swedenborg evangelisch-lutherisch zurechtgebürstet.
In praxi liest sich seine Lehre anders.
Das sei hier doch einmal gesagt!
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1599 » Erwin Womela aus Brandenburg


Guten Abend!

Ich melde mich wiederum in Bezug auf das "zwecks Vorschubs förderlicher Aufklärung wie auch zur Mehrung nutzbringenden Geistesganges" ins Internet gestellte Gespräch mit Emanuel Swedenborg.

Allgemein: mein Kompliment an Herrn Dütschzesie! Vor allen in den Fußnoten steckt ja fast so viel wie in einem Lehrbuch der Dogmatik.

Was ich konkret fragen wollte: hatte Jung-Stilling in seinen Veröffentlichungen je Kritik an der anselmischen Satisfaktionslehre zum Ausdruck gebracht?

In den Anmerkungen hier wird von dieser ja indirekt und in Anm. 24 auch (warum im Kleindruck?) direkt abgerückt.
.
Kommentar:  The doctrine of satisfaction formulated especially by Anselm of Canterbury is still a fixed component and inherent part of Christians creeds. Questioned was this interpretation of the death of Christ within the churches just in recent times. Jung-Stilling, of course, was on the traditional understanding.

1598 » Martin Fries aus NRW

Jung-Stilling im evangelischen Heiligenkalender

Bei Durchsicht der Einträge in diesem Forum erfahre ich gerade, daß man sich weigerte, Johann Heinrich Jung Stilling in das evangelische Heiligenlexikon aufzunehmen.

Mir ist das unbegreiflich! Denn der friedliche Jung Stilling hat doch durch sein Wirken unsere evangelische Kirche in allen Richtungen und Verzweigungen wie nur wenige andere gestärkt. Soviel ich weiß, hat er in keiner einzigen Zeile gegen andere Menschen gehetzt oder sonstwie Haß verbreitet.

Der Sachse Valentin Ernst Löscher (1673‒1749) hat sich in üblen Beschimpfungen von Andersdenkenden hervorgetan. Er verfaßte Schriften gegen Pietisten und Katholische und goß kübelweise Gehässigkeiten auf seine Mitmenschen aus. Und ausgerechnet er ist am 12. Februar als Heiliger eingestellt!

Ich schlage vor, daß das "Forschungsvorhaben Jung-Stilling" der Universität Siegen sich hier einmal einschaltet.
Kommentar:  This has already been done. An entry war rejected. Jung-Stilling wanted to be a brother to all Christians and to all people. This non-party and interdenominational principle seems to be undesirable in the viewpoint of the calender makers.

1597 » Lina Sendler aus Bayern


Zum Kommentar der Gästebuch-Administration vom 5. August 2018
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Entschuldigung, daß erst heute nach über einem Jahr ich mich wieder melde.

Der Kommentar trifft in allem zu! Die afrikanischen Importpriester kommen größtenteils aus einem sozialen Umfeld, in dem die Frau nichts zu sagen und dem Mann unbedingt zu gehorchen hat.

Es ist allerdings zu fragen, ob wir in deutschen Diözesen denn wirklich Importpriester aus der ganzen Welt brauchen.

Und wenn man schon uns "Pastoraltanten" als Frauen nicht will: wir haben doch gerade im katholischen Deutschland akademisch ausgebildete Männer genug, die man wenigstens als Diakone weihen kann.

Aus meiner Erfahrung weiß ich aber, daß die im Zölibat lebenden Priester nur ungern verheirateten Diakone um sich herum haben wollen.
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1596 » Seelsorger aus HH

Guten Abend!

Es sind auch schon über drei Jahre her, daß ich meinen Dank für die "nachtodlichen Belehrungen" hier zum Ausdruck brachte.

Heute möchte ich das noch einmal wiederholen.

Sie haben mir viele Anregungen vor allem auch für die Predigten gegeben.

1595 » Steffen Hartmann aus Niedersachsen


Tagchen!

In der Anmerkung 25 bei "Emanuel Swedenborg und Jung-Stilling" heißt es:


(1) Was nicht mit Notwendigkeit existiert und doch innerlich möglich ist, das muss durch irgend eine Macht verwirklicht werden können. Denn sonst entbehrte ja die innere Möglichkeit ihrer notwendigen Ergänzung, und es wäre als Möglichkeit diesfalls etwas wesentlich Unvollständiges. – (2) Es muss also eine Macht geben, die sich so weit erstreckt wie die innere Möglichkeit.

Das kapiere ich nicht! Was ist damit gesagt?
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Kommentar:  Dear Mr. Hartmann: it is said what you can read, not more and not less. ~~ Go ahead and think about what is written.

1594 » Lutz Roth aus Saarland


Zur Kritik von Frau Sendler auf meine Zuschrift vom 10. September
==========================================

Dazu möchte ich verweisen auf den frei downloadbaren Text "Bibelchristen", wo es heißt:

....."Und selbst, wenn das auch viele stört,
.....Auch ihr das bloss unwillig hört:
.....Begnadet wird auch jene Rotte,
.....Die läuft zu einer Schwindelgrotte,
.....Wenn GOtt dem HErrn es so beliebt,
.....Da frei ER SEine Huld vergibt:

.....Weil ER allein kann sich erlauben
.....Zu sehn nicht nur auf 'reinen Glauben',
.....Als vielmehr auf den frommen Sinn,
.....Der wähnt zu dienen IHm darin."

Wie ich schon zum Ausdruck brachte, empfinde ich diese Haltung nicht nur durch den christlichen Gauben geboten, sondern auch heute, da die Zahl der engagiert Gläubigen in allen christlichen Kirchen und Gemeinschaften dahinschmilzt, sachlich notwendig.

Ich bin zwar kein Experte auf diesem Gebiet wie Herr Professor Merk. Aber soviel weiß ich: Jung-Stilling stand zumindest im Alter allen christlichen Gruppierungen äquidistant, nämlich in gleicher Nähe und in gleichem Abstand, freundlich gegenüber.

Im Titel des Jung-Stilling-Buches von Frau Professor Albrecht-Birkner ["...weder Calvinist noch Herrnhuter noch Pietist"] kommt das ja auch sehr klar zum Ausdruck.
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1593 » Lina Sendler aus Bayern

Guten Morgen!
Zuletzt hatte ich mich vor einem Jahr auf dieser Plattform gemeldet. Heute finde ich erneut Anlaß zu einer Zuschrift durch den Beitrag von Lutz Roth.
Übersehen wird hier, daß in der "nachtodlichen Belehrung" über "Maria, Mutter Jesu" die Lauferei zu irgendwelchen Erscheinungsorten heftig kritisiert wird.
Es kann also von keiner Duldung die Rede sein!

1592 » Martin Häßler aus Tübingen

Guten Tag!

Ich bin ein wenig verwirrt.
Es ist bei den Downloads von einer 2020 als "Schriftwerk" veröffentlichte Version "Vom rechten Verständnis der Bibel" die Rede.
Da stimmt doch etwas nicht!

Gruß, Martin.
Kommentar:  You are right: there seems something wrong. But the printed book should not be published before 2020. Until then we offer the plain text in the download area. This version is not necessarily the final form and does not contain illustrations.

1591 » Lutz Roth aus Saarland

Zu den letzten drei Einträgen hier eine persönliche Stellungnahme
=========================================

Ich stimme den Ausführungen in "Vom rechten Verständnis der Bibel" voll zu!

Die Heilige Schrift wurde uns geschenkt, damit wir von den Guttaten Gottes an die Menschen erfahren und daß wir uns an seiner treuen Zusage, uns nahe zu sein, erfreuen.

Auch ich sehe es als Mißbrauch an, wenn man einzelne Dinge herausklaubt, und gar noch zu dem Zweck, um über andere Menschen, wie gleichgeschlechtlich Veranlagte oder Marienwallfahrer, ein Verdammungsurteil zu sprechen.

Das Studium der Bibel soll in Offenheit und Toleranz münden, nicht in Rechthaberei und Fanatismus für die vermeintlich "allein richtige" Sicht auf Gott und die Welt.
.

1590 » Theologe aus Hoher Norden

Als langjähriger Besucher und auch gelegentlicher Schreiber in diesem Forum wundere ich mich über einige der hier vorgebrachten Meinungen zu "Bibelchristen".

Da wird doch nichts mehr gesagt, als die Bibelwissenschaft wohl begründet lehrt.

Wo drückt hier der Schuh wirklich?
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1589 » Annemarie Strecker aus NRW


Kommentar der Administration zum Eintrag von Bibeltreuer aus dem Schwabenland
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Bibel nur auf die "Kernbotschaft" zu reduzieren, öffnet der Willkür Tür und Tor.
Diese Randbemerkung sei doch -- zumindest zum Nachdenken -- eingebracht.
Ähnlich hatte ich mich hier auf dieser Plattform schon im Dezember 2017 geäußert.
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1588 » Bibeltreuer aus Schwabenland

Hallo Herr Pfarrer!

In der Unterhaltung zwischen Jung-Stilling und Herrn Haltaus Unverzagt über das "rechte Verständnis" (!!!) der Bibel kommt doch in allem die vernunfttheologische Ideologie zum Vorschein, der ja auch Jung-Stilling lange huldigte.

Ich bitte Sie, den Anmerkungsteil zu beachten. Ales, was die heutige universitäre Bibelwissenschaft lehrt, wird dort als "rechtes Verständnis" interpretiert.

Das unterhöhlt doch den christlichen Glauben!

Ob das im Sinne des im Alter gereiften Johann Heinrich Jung-Stilling ist?
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Kommentar:  Bible wants to teach us in our understanding who GOd is and what is the relationship between HIM and us. Solely this core message belongs to divine revelation. ~~~ Everything else (and especially what taught Apostles regarding the organisational structure within the early Christian communities – for example with regard to the role of women or sexual deviant persons) – is secondary.

1587 » Katholischer Priester aus Diözese Hildesheim

Zum Eintrag von Frau Lea Unger am 2. August

Sehr geehrte Frau Unger,

als regelmäßiger Gast und Schreiber auf dieser Plattform möchte ich doch (wenn es vom Administrator erlaubt ist) kurz eingehen.

Sie haben insofern recht, als jeder Person in der christlichen Verkündigung – gleich welcher Konfession -- ein Maßstab in die Hand gelegt wurde. Das ist das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus: die freudige Nachricht, daß Gott uns liebt, und daß er uns aufgetragen hat, auch jeden unserer Mitmenschen zu lieben.

Von selbst folgt daraus, daß auch ich als katholischer Priester pflichtgemäß alles offen benennen muß, was diesen Liebesgebot zuwider ist.

Ohne Ihre bitteren Erfahrungen in Frage zu stellen, möchte ich aber doch betonen, daß es gerade die besondere Aufgabe eines Seelsorgers ist, auf die persönlichen Lebensumstände der Menschen einzugehen. Das wurde mir im Studium und auch in der Vikariatszeit richtiggehend eingebläut.

Nach Kräften versuche ich (und übrigens auch mein mir freundschaftlich verbundener evangelischer Kollege), vor Ort auf die individuellen Gegebenheiten einer Person nicht nur oberflächlich einzugehen, sondern auch in die Tiefe aufzugreifen. Dabei weiß ich natürlich, daß mir das nicht immer gelang und auch in Zukunft nicht immer gelingen wird.

Sicher gibt es auch gerade bei uns in der Katholischen Kirche die Unart, von oben herab (bei uns gibt es noch "Hirtenbriefe" und aus Rom Verfügungen) viele Dinge zu reglementieren und den Gläubigen vorzuschreiben. Das aber hat unter dem jetzigen Papst merklich nachgelassen.

Was Sie eingangs von den "Bibeltreuen" sagten, dürfte auch unter den von mir geschilderten Vorbehalt fallen. Im übrigen (und nur am Rande) mein Kompliment an Herrn Haltaus Unverzagt für die Wiedergabe des Gesprächs mit Johann Heinrich Jung-Stilling über das rechte Verständnis der Heiligen Schrift. Leider steckt auch hier wieder das Beste in den Anmerkungen (wenn ich mir diese Kritik erlauben darf).

1586 » Schulmann D/G/Rk aus NRW

@Erwin Womela

Ich schaue regelmäßig auf diese Plattform und sehe gerade Ihren Eintrag.

Die Redensarten auf den Titelblättern sind nicht typisch maurisch. Vielmehr waren diese zwischen 1720 bis zur Französischen Revolution und teilweise noch darüber hinaus (also in der Lebenszeit von Jung Stilling) in der Aufklärungsliteratur üblich.

Sie werden Sprachhülsen wie "zu fruchtbarem Vorschub befördern" auch in der Predigtliteratur dieser Zeit und auch in katholischen Hirtenbriefen überall entdecken können.
.

1585 » Erwin Womela aus Brandenburg
Guten Morgen nach Siegen!

Gestern hatte ich mit Genuß die "lichfreundliche Botschaft" gelesen, die den von mir hochgeschätzten Emanuel Swedenborg zum Inhalt hat.

Dem Titelblatt entnahm ich, daß der Text zwecks "Vorschubs nützlicher Aufklärung" und zur "Mehrung besseren Geistesganges" ins Internet gestellt wurde.

Meine Frage: welcher Loge gehört der Herr "Frohbänich Dütschzesie" an?

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Kommentar: Why do you ask this? Freemasons are a secret society. This means that membership is not disclosed. Hence, your question could not be answered.

1584 » A. Schuhmacher aus Freiburg
Hallo!
Ich kam über das Weblog von Pater Ludin auf diese Seiten.
Jung-Stilling war mir bisher fremd.
Aber nachdem ich jetzt zwei seiner Botschaften aus dem Jenseits gelesen habe, wird er mir sympathisch!
Danke und Gruß nach "Salen"!

1583 » Lea Unger aus Bayreuth

Zum Eintrag des Hauskreisleiters

Was der Marketingprofessor den katholischen Führungsherren empfahl, gilt in gleicher Weise für unsere "Bibeltreuen".

Mit denen ist auch kein Dialog möglich. Sie wähnen sich im Besitz der Wahrheit. So reden sie, wie die katholischen "Hirten", von oben herab nach unten.

Die einzelne Lebenssituation und die persönlichen Erfahrungen mit Gott sind denen allemal völlig schnuppe. Denn sie wissen ja schon alles und brauchen keine zusätzlichen Informationen.
.
Kommentar: Your entry has only vague to do with Jung-Stilling. By way of exception it may be released.

1582 » Hauskreissprecher aus Niedersachsen


Wir hatte letzte Woche in unserem Kreis über die Vorschläge des Marketing-Professors Heribert Meffert in Bezug auf kirchliche Veränderungen gesprochen.

Lange bissen wir uns an der schon in meinem Eintrag hier vom 12. April des Jahres dargelegten Frage fest: ist der wieder anwachsende Marianismus ein Indiz dafür, daß die Menschen nicht mehr an die Kernbotschaft der Kirche glauben, oder (wie das ja auch erklärt wird) ein Zeichen für eine tiefere Spiritualität?

Da wird uns ja vor einigen Monaten mit dem Gespräch: "Maria, Mutter des Herrn" zwischen Johann Heinrich Jung-Stilling und Herrn Liebmund Kirchentreu befaßt hatten, gingen wir dahin nochmals zurück.

Leider ist dort aber eine Antwort auf die oben gestellte Frage direkt nicht zu finden! Der Tenor ist aber wohl: es handelt sich um Pseudo-Spiritualität. Das hatte ich ja auch in meinem Eintrag vom 12. April ähnlich formuliert.

Ist diese Interpretation zutreffend?
.
Kommentar: That is correct: you have rightly interpreted it.

1581 » Walter Höfer aus Freistaat Sachsen

Heute erst kam ich über eine Diskussion um Jung-Stilling im Christlichen Medienmagazin "Pro" auf diese Seite.

Den "Machern" herzlichen Dank!
Ein unbeschreiblich weiter Horizont tut sich hier auf.
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