Gästebuch von Professor Gerhard Merk
462 Einträge im Gästebuch
1246 Arnold Butz
EZB-Sündenfall
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Ich stimme Professor Merk voll zu!
Die EZB ist nach ihrer Satzung nich befugt, als Reparaturanstalt für (halb)bankerotte Staaten zu fungieren.
Die P o l i t i k ist gefragt, nicht die Notenbank!
1247 Hans-Joachim Langer
Betr. Finanzlexikon/Stichwort
"EZB-Sündenfall"

Guten Abend, Herr Professor Merk!

Ich hatte mich schon am 04. 05. 2011 mit meiner Meinung hier zu Wort gemeldet und möchte es heute wieder tun.

Ausdrücklich begrüsse ich Ihre Beurteilung der Aufkäufe der EZB von griechischen Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt.

Denn diese wanderten so von den Banken in den Tresor der EZB.

Bei den Banken aber waren diese Papiere schon mit einem Abschlag von bis zu 50% in der jeweiligen Bilanz ausgewiesen!

Das heißt im Klartext, daß die EZB auf diesem Weg Instituten, die sich leichtsinnig mit griechischen Staatsanleihen (wahrscheinlich billig!) eingedeckt haben, subventioniert.

Das kann und darf aber nicht Aufgabe der EZB sein.

Nun wird die EZB zwar nicht müde, immer wieder zu betonen, für sie sei damit kein Risiko verbunden, weil sie die Papiere bis zur Fälligkeit im Potfolio halte, und diese dann ja zu 100 Prozent bedient werden müssten.

Wie aber, wenn Griechenland die begebenen Staatsanleihen nicht zurückzahlen kann oder (wenn eine Wutbürger-Partei dort die Mehrheit hat --- was nicht auszuschließen ist) nicht will?

Dann steht eine milliardenschwere Nachschußzahlung der Eurostaaten in das Grundkapital der EZB an!
1248 Lars Burger
Bezug: Eintrag Dr. Bernhard / Herr Stehle

Auch meinerseits volle Zustimmung!

Die Kehrseite des Problems sollte aber auch angesprochen werden! Ich meine damit die durchaus realistische Gefahr, daß der Euro stark an Wert verliert.

Der größte Teil der Staatsschulden wurde ja nicht dazu verwendet, um die Prouktionskapazitäten zu erneuern und zu erweítern. Vielmehr floß und fließt noch immer der größte Teil in den Konsum.

Wenn schon 60% des Bundeshaushalts für "Soziales" (sprich: Tabak, Alkohol, Reisen, Abfeiern der Wochenenden) ausgegeben wird, dann ist da die Europäische Zentralbank machtlos.

Sie wird dem Druck der Wutbürger nachgeben müssen und Inflation zulassen.

Keine guten Aussichten für die Zukunft!!!
1249 Simon Kastner
Guten Abend Herr Professor Merk

und nachträglich alles Gute für das vor Ihnen liegende Jahrzehnt.

Wir hatten letzten Herbst ein Widersehenstreffen unseres Semesters. Da wurde viel von Ihnen erzählt!

Ihr Simon Kastner
1250 Rudolf Stehle
Hallo Herr Doktor Bernhard,

v o l l e Z u s t i m m u n g !

Die "Europaverdrossenheit" in der Bevölkerung nimmt zu, wenn man erfährt, daß in Griechenland die Beschäftigten im Durchschnitt nur 60% der Arbeitsstunden leisten wie in Deutschland.

Die Partei "Wahre Finnen" hat letzten Monat auf Anhieb fast ein Viertel der Wählerstimmen im finnischen Parlament erhalten.

Wenn sich die EWU zu einer Transfergemeinschaft mausert, dann hilft nur noch der Austritt!
1251 Dr. Joachim Bernhard
Guten Morgen, Herr Fassler und auch einen Gruß an die vielen, die offenbar hier hineinschauen!

Nach meiner Meinung liegt Professor Merk durchaus richtig.

Geschäftsgrundlage des EU-Vertrags ist der Stabilitäts- und Wachstumspakt nach Artikel 126 AEUV (nach jetziger Nennung und Zählung) und das darauf bezogene Protokoll.

Wer diese Geschäftsgrundlage nicht (mehr) anerkennen will, der sollte aus der Gemeinschaft austreten. Das gilt um so mehr für Staaten, die an der gemeinsamen Währung partizipieren.

Weder die EU noch gar die EWU waren als Transfergemeinschaft gedacht und keinesfalls von den Mandatsträgern in den Parlamenten der immerhin (noch) souveränen Staaten so gewollt!

Daß der Austritt bzw. Ausschluß Griechenlands Europa ein Jahrhundert zurückwerfen würde (wie Sie und Ihre Kollegen meinen), sehe ich überhaupt nicht ein.

Ein Staatsbankrott in diesem Land und in anderen sich nicht an die Spielregelen haltenden Mitglieder wäre nach aller Erfahrung der erste, notwendige Schritt zu einer grundlegenden Sanierung der dortigen Volkswirtschaft.

Indem man aus anderen Ländern Milliarden euro in die taumelnden Mitglieder pumpt, erreicht man bestimmt keine Gesundung der Staatsfinanzen und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit!

Im übrigen entspricht die Meinung von Professor Merk ja auch der des ausgeschiedenen Bundesbankpräsidenten Axel Weber. Er legte sein Amt nieder, weil er die stillschweigende, an den nationalen Parlamenten vorbeigeführte Entwicklung der EU bzw. EWU zu einer Transfergemeinschaft nicht mittragen wollte. ------------

Herr Professor Merk: Ihnen vielen Dank für die "Finanzbegriffe"! Auch ich "oute" mich als deren fleißiger Nutzer. Ihr darin gespeichertes Wissen und Ihre Lebenserfahrung überragen ähnliche, oft recht oberflächlich und sprachlich schlampig dargebotenen Verzeichnisse auch großer Häuser.
1252 Fabian Bar
Lieber Herr Prof. Dr. Merk,

auch wenn ich ein paar Tage zu spät bin, so möchte ich Ihnen hier noch meine aller herzlichsten Glückwünsche zu Ihrem 80. Geburtstag hinterlassen. Ich wünsche Ihnen für nächsten Jahre (es werden hoffentlich noch viele sein!) vorallem Gesundheit und Zufriedenheit.

Im Gegensatz zu manchem Vortexter erinnere ich mich gerne an Ihre Vorlesungen und Übungen und bin froh und dankbar, diese selbst erlebt zu haben!

Herzliche Grüße
Ihr Fabian Bär
1253 Daniel Fassler
Sehr geehrter Herr Professor Merk!

Vor zwei Jahren hatte ich mich schon einmal als Nutzer Ihrer "Finanzbegriffe" und Ihrer "Aufgaben zum Geld" geoutet.

Heute nun hatten wird im engeren Kreis der Kollegen ein wenig den Kopf geschüttelt wegen Ihrer in Frage/Antwort 562 der "Aufgaben zum Geld" geäusserten Meinung zu den jüngsten Rettungspakten.

Im Grunde lehen Sie diese ab und verweisen auf den EU-Vertrag.

Wenn in Staaten wie Griechenland gegen den Sparkurs der Regierung gestreikt wird, und wenn in Portugal die Regierung wegen der Austeritypolitik abgewählt wird, dann (so schreiben Sie), sei das ein Problem der Demokratie.

Sie verweisen (sicher zurecht) darauf, daß man die Steuerzahler in den "reichen" Mitgliedsländern wie Deutschland und die Niederlande nicht endlos mit "Rettungspaketen" für periphere Länder der Union belasten dürfe, weil dies dort europaskeptische Kräfte in die politischen Entscheidungsinstanzen bringt.

Aber bitte (und hier waren und sind wir uns im Kreis der Kollegen einige): wollen Sie einen Zusammenbruch der EWU oder gar der EU riskieren?

Das würde doch Europa um mindestens ein Jahrhundert zurückwerfen!

So sehr auch ich persönlich mit Ihnren sonst gut begründeten und einsichtigen Urteilen übereinstimme: hier sehe ich Sie auf einem gefährlichen Weg.

Villeicht überdenken Sie die Antowrt auf die Frage 562 noch einmal.

Mit freundlichem Gruß aus Luxemburg,

Daniel Fassler.
1254 Mr. P
An "Ehemaliger Student":
Gerecht wäre es gewesen, wenn man Sie nie zum Studium (ob in Siegen oder anderswo) zugelassen hätte.
Gruß
Mr. P
1255 Ehemaliger Student
Gerade lese ich, daß Sie 80 Jahre wurden!
Mein Vater starb schon mit 68 Jahren.
Und Sie werden so alt!
Das finde ich ungerecht!
1256 Mr. P
Lieber Herr Professor Merk,

nachträglich herzlichen Glückwünsch zum Geburtstag!
Ich zehre noch heute von Ihren Seminaren.
Viele Grüße
Mr. P
1257 urs ackermann
Lieber Prof Dr.Merk,
auch von mir - leider mit 1 Tag Verspätung - die besten Wünsche und liebe Grüße aus Berlin.
U. Ackermann
1258 Jens B
Lieber Herr Professor Merk, ich hoffe Sie haben einen schönen gestrigen Tag gehabt und Ihren 80. Geburtstag gut gefeiert. Nachträglich die besten Wünsche!
Viele Grüße
JB
1259 Ulf Schreiber
Guten Abend, Herr Professor Merk!

Noch ist es nicht zu spät, Ihnen am 80. Geburtstag heute zu gratulieren. Dies tue ich umso lieber, als ich von Ihren Lehrveranstaltungen in Siegen sehr viel für Beruf und Leben mitnehmen durfte. Dafür Ihnen auf diesem Wege und anläßlich dieser Gelegenheit herzlichen Dank.
Ulf Schreiber.
1260 Khaled Pirzad
Hallo Hr. Prof. Merk,

alles Gute zum Geburtstag und viel Glück + Gesundheit in Ihrem neuen Jahrzehnt.
Gruß aus Köln
Khaled Pirzad

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