1.723 Einträge im Gästebuch
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Sina Kratochvil |
14.10.2011, 14:23 Uhr |
Sehr geehrte Frau Ecclestiastica!
Ich bin über die "Pfarrer-Initiative" auf die sprachlich wie inhaltlich bemerkenswerten Jenseitsbotschaften von Jung-Stilling (den ich bis dahin noch gar nicht kannte) aufmerksam geworden.
Am 4. Spetember hatte ich mich schon einmal hier zu Wort gemeldet.
Herrn Christoph und Frau Erzmann stimme ich voll zu!
Sie urteilen: "Das ist die Handlungsweise des Lügners und Mörders von Anbeginn, immer nur ein Körnchen Lüge, zusammen mit viel Wahrem vermischt."
Auch ich bitte Sie:
zeigen Sie an einer einzigen Stelle, wo hier Teuflisches vorgetragen wird.
Ich hatte die "nachtodlichen Belehrungen" einem mir bekannten katholischen Theologen, neben dem Seelsorgedienst auch Lehrbeauftragter an der Universität, zukommen lassen.
Auch er war begeistert!
Sicher (und darauf hat ja Frau Erzmann heute schon hingewiesen) ist die Grundauffassung der Verfasser (oder ist es nur ein Einziger, wie in manchen Foren zu lesen ist?) der chrsitliche Galube evangelischer Ausprägung.
Aber mir ist Polemik gegen Katholische in den Gedichten nicht aufgefallen. Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich mich da täusche.
Und die hier von anderen gerügte Belehrung "Reiner Glaube" entspricht auch meinem Denken und auch dem vieler katholischer Mitchristen.
Gott sei Dank ist man auch als Katholikin nicht verpflichtet, den Marienkult mitzumachen.
Im Forum der Pfarrer-Initiative werden Sie dazu viele gleichlautende und ähnliche Zuschriften finden.
Mit vielen Grüßen,
Sina. |
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| 1732 |
Thekla Erzmann |
14.10.2011, 11:41 Uhr |
Sehr geehrte Ecclesiatica!
Jung-Stilling trat 1781 der Loge "Karl August zu den drei flammenden Herzen" in Kaiserlautern bei.
Dies war eine Deputationsloge (Filiale) der Loge "Karl zur Eintracht" in Mannheim, deren Meister vom Stuhl der katholische Kurfürst Karl Theodor (der später nach München übersiedelte) selbst in Person war. Mannheim war damals die Residenzstadt für die gesamte Pfalz, zu der Kaiserslautern gehört.
Nach und nach aber drang um diese Zeit in die Logen von Frankreich her revolutionäres Gedankengut ein, und die Logen bekamen einen anti-christlichen Drall.
Das bewog viele Männer, die Logen zu verlassen. Deswegen zog sich auch Jung-Stilling zurück.
Übrigens war es zu dieser Zeit auch für katholische hohe Geistliche, Wissenschafter und Künstler eine hohe Ehre, von einer Loge aufgenommen zu werden.
Viele bedeutende Zeitgenossen von Jung-Stilling waren Freimaurer, wie etwa Hayden und Mozart, aber beispielsweise auch Fürstbischof Colloredo in Salzburg, der Dienstherr Mozarts.
Logen waren beim Beitritt von Jung-Stilling mit dem Rotariern oder dem Lions Club heute vergleichbar. Jung-Stilling schreibt, daß in seiner Loge aus der Bibel vorgelesen wurde.
Sie dürfen also nicht von der damaligen Zeit auf heute schließen! Es wäre ja auch falsch, Deutschland von 1780 --- ja noch nicht einmal Deutschland von 1935 - mit dem Deutschland von heute zu vergleichen; oder die Katholische Kirche von 1500 mit der Heutigen gleichzusetzen, wie dies ja immer wieder geschieht.
Noch eines zu Ihren Anmerkungen.
Jung-Stilling war reformierter Konfession. In seiner Heimat, dem Siegerland, wurde nach der lutherischen Reformation der Calvinismus eingeführt. Das geht ja auch aus den Anmerkungen bei mehreren der "nachtodlichen Belehrungen" hervor.
Bitte versetzen Sie sich aber auch einmal unbefangen und vorurteilslos in das Selbstverständnis eines Reformierten.
Er sieht sich in direkter, gerader Tradition der Apostel und der alten Kirche, nicht aber die Katholische Kirche.
Es ist doch unbestreitbar, daß die Katholische Kirche ab etwa 1250 sich in vielem in eine andere Richtung bewegt hat. Es liegt mir fern und steht mir auch nicht an, das zu kritisieren! Es ist dies eine reine Feststellung.
Aber das "Ave Maria", der Rosenkranz und die so eingeleitete Marianisierung der Katholischen Kirche bis hin zu Hunderten von angeblichen Maria-Erscheinungen, zu deren Orten Millionen und selbst Bischöfe und Päpste pilgern; oder der Abendmahls-Kult, bei dem das Gebot Jesu "Nehmet hin und esset" zu "Traget es herum und betet es an" umgedeutet wurde samt vieler anderer Entwicklungen sind für einen evangelischen Christen Ausformungen der Jesus-Botschaft, denen er nicht folgen mag.
Wenn sich dies in den "nachtodlichen Belehrungen" ausdrückt (auf meinen Eintrag hier in dieser Plattform vom 11. September möchte ich Sie hinweisen), dann müssen Sie das verstehen.
Falsch ist es jedenfalls, den "nachtodlichen Belehrungen" einen antichristlich-freimaurerischen Tenor zu unterstellen. Mir ist keine einzige Aussage aufgefallen, die das begründen könnte.
Aber vielleicht habe ich etwas übersehen? Denn ehrlich gesagt: alle "nachtodlichen Belehrungen" habe ich nicht gelesen, sondern hauptsächlich die, welche sich mit Religion befassen. Bitte nennen Sie mir daher Stellen, die Ihre Einschätzung belegen. |
| 1688 |
Christoph |
14.10.2011, 11:41 Uhr |
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| 1733 |
Christoph |
14.10.2011, 00:03 Uhr |
Dann sollten Sie doch zur Aufklärung aller beschreiben und auf den Punkt bringen wo genau sich hier der Geist des Irrtums und der hinterlistigen Lüge versteckt. Und weshalb Sie den implizierten Geber dieser Inhalte der Apostasie bezichtigen. Der Gebrauch des Wortes Loge als allfälliges Totschlagargument befreit ja nicht davon sachlich zu argumentiern.
Hier sind ja gottlob keine Mohammedanern, wo vehemend verurteilend rigider Geist gegenüber Verdächtigen des "nicht reinen und wahren Glaubens"herrscht. Bei Christen in Liebe und Ordnung des Herrn sollte eigentlich mit Anstand ohne nebulös verdächtige Anspielungen mit vorurteilsfreiem Geist argumentiert werden. |
| 1734 |
Ecclesiastica |
13.10.2011, 21:11 Uhr |
Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Hier finde ich viel Interessantes, auch und gerade durch die alte Schreibweise. Es ist viel Wahres daran, doch leider- ist es ebenso wahr, dass mich blühendes Freimaurertum anlächelt, welches seit Jahrhunderten bestrebt ist, die Kirche Christi und den Stuhl Petri systematisch abzubauen. Wie es Voltaire in Kürze zusammenfasst bezüglich der heiligen, römischen, katholischen Kirche: "Ecrasez l'Infame". Dieses ist hier mächtig am Werke, zumal der implizierte Geber dieser Inhalte selbst einer Loge angehörte, wie Eingangs stets beschrieben wird! Wo der Herr ist, da herrscht Liebe und Ordnung, wo der Geist des Irrtums und der Lüge lebt, da herrscht Hinterlist gepaart mit Wahrheit- immer nur soviel Lüge hineingegeben, dass es der MENSCH aufnehmen kann, ohne sich groß daran stoßen zu müssen. Das ist die Handlungsweise des Lügners und Mörders von Anbeginn, immer nur ein Körnchen Lüge, zusammen mit viel Wahrem vermsicht, es führt zwangsläufig zur Apostasie- Ihr werdet sein wie Gott! |
| 1735 |
Christoph |
11.10.2011, 11:51 Uhr |
Hallo Herr Philipp Eisele!
Dieses Kompliment gebührt dem Verfasser der die "nachtodlichen Belehrungen" ins Netz gestellt hat. Einsichten und Verständnis über blinden Buchstaben oder Zeremonienglauben hinaus können allerdings bei einigen Mitchristen arge Verunsicherungen hervorrufen. Positiv daran ist, dass dabei eine tiefere Auseinandersetzung mit christlichen Glaubensinhalten stattfindet. Wer sich vorurteilsfrei und objektiv damit beschäftigt wird feststellen, dass es sich dabei weder um "trickreiche Ausgeburten der Hölle" noch sonst wie schräge Esoterik handelt.
Die Fakten stehen nicht im Widerspruch zu biblischen Inhalten. |
| 1736 |
Philipp Eisele |
10.10.2011, 22:35 Uhr |
Hallo Herr Christoph!
Gebe Ihnen 100%ig recht!
Sie haben es auf den Punkt gebracht.
Aber immerhin muß man anerkennen,
daß diese Leute die "nachtodlichen Belehrungen"
als "trickreiche Ausgeburten der Hölle" einstufen.
Das ist doch irgendwie ein Kompliment!
Oder etwa nicht?? |
| 1737 |
Christoph |
09.10.2011, 22:39 Uhr |
Ja die verführerischen "nachtodlichen Belehrungen" sind scheinbar nicht jedermans Sache. Nicht nur bei Kreutznet, sondern auch in Kreisen 100% reformiert bibeltreuer Glaubensfeger regt sich da vehement Mißtrauen. Wo der Verstand kaum von (heiligem) Geist erleuchtet ist, da er sich lieber in den Niederungen bornierter Vorurteile suhlt können schwerlich Jung-Stilling, noch die nachttodlichen Belehrungen verstanden oder irgend zutreffend eingeordnet werden.
Da kann man mit Fug & Recht sagen: Daß Gott sich unser erbarm! |
| 1738 |
siegerlander jong |
09.10.2011, 16:45 Uhr |
hey stillingleutenz!
dat fand ich grad im forum freudenberg
http://117575.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=std_show& amp;entryid=1090052071&USER=user_117575&threadid=2&onsearc h=1
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Daß Gott sich unser erbarm!
Jetzt werden die verführerischen "nachtodlichen Belehrungen" auch hier bei uns in Freudenberg schon genüßlich ergründet! Mein junger Neffe hat einige sogar in einem Ausdruck von seinem Freund dieser Tage bekommen. Aufmerksam darauf wurde er durch dieses Forum!
Ja sagt einmal: Erkennt Ihr denn nicht, daß es sich hinter süßem Schein ersichtlich um gauklerisches Blendwerk handelt? Öffnet doch Eure Augen!
Die Mietlinge im Baalsdienst leiten Euch Leser hinterrücks in die Verdammnis!
Leute, Mitbürger, Mitchristen! Schaut doch auf die Gesundheit Eurer Seelen und laßt Euch weder vom Satan noch vom Beel-zebub in den Aberglauben und damit in futterleere Wüste, in die Irre führen!
Was da an "nachtodlichen Belehrungen" aus dem Munde Jung-Stillings verbreitet wird, enthüllt sich bei näherem Besicht als eine der trickreichen, durchtriebenen Ausgeburten der Hölle: das ist doch augenfällig! |
| 1739 |
Remo Steiner |
29.09.2011, 15:45 Uhr |
Salü Rhy-Gusler!
Toll! Ich wusste noch gar nicht, dass Du auch schreiben gelernt hast!
Ciao, Remo. |
| 1740 |
Rhy-Gusler |
26.09.2011, 13:37 Uhr |
das isch schpanend wie-n-es telifonbuech!
mit däm chasch mi jage!
s isch gips, gaga! |
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| 1741 |
Evelyn Vetter |
25.09.2011, 17:10 Uhr |
Danke für die "nachtodlichen Belehrungen".
Diese sind wirklich etwas Besonderes -- gerade auch in ihrer Mischung. |
| 1742 |
Helmut Baumer |
20.09.2011, 11:48 Uhr |
Hallo!
Was mir --- als im Glauben reformierter Prägung Verwurzelten --- bei den "nachtodlichen Belehrungen zur Theologie" gefällt ist, daß hier ein Geist der Toleranz vorherrscht.
Es wird zwar das Eine oder Andere kritisiert, wie etwa der Marianismus bei den Katholischen oder unser (manchmal??) überzogenes reformiertes Selbstwertgefühl.
In den Zuschriften hier ist davon ja oft geschrieben worden.
Aber immer wird anerkannt, daß es eben verschiedene Wege zu Gott gibt, und jede Verurteilung anderer Wege letztlich überheblich und lieblos ist.
Daran könnten sich viele Eiferer, deren viele wir leider auch in unserem Lager haben, ein Beispiel nehmen!
Jedenfalls ein herzliches Dankeschön an die Verfasser (oder ist es nur einer??)! Das zu lesen ist erfrischend. |
| 1743 |
Bernie Rompf |
16.09.2011, 10:49 Uhr |
hallo allerseits!
wollte nur auch sagen daß ich die sachen mit den erscheinungen von jung-stillng irre toll finde.
super idee jung-stilling so sprechen zu lassen! |
| 1744 |
Philipp Eisele |
12.09.2011, 12:52 Uhr |
Guten Tag Frau Erzmann!
Ihrer Einstellung zu Maria-Erscheinungen stimme ich voll zu!
Im übrigen ist dazu doch auch schon in der Geheimen Offenbarung alles gesagt: Offb 2, 20 ff.
Man sollte aber die Maria-Pilgernden nicht von oben herab verurteilen. Das kommt übrigens auch ganz gut in der nachtodlichen Belehrung "Reiner Glaube" zum Ausdruck. |
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