Gästebuch zu Jung-Stilling
1.723 Einträge im Gästebuch
1670 Schneckenbremser
Also ich verstehe die Aufregung gegen die Jenseitsbelehrungen nicht!
Es wird doch gegen gar niemand etwas gesagt!
Bei vielen spricht da sicher der pure Neid, weil sie sowas selbst nicht hinkriegen.
1671 Beobachter
Irrtumsloses Wort Gottes?

Gott irrt nicht, Menschen sehr wohl!
Darum ist die Bibel niemals das irrtumslose Werk Gottes sondern eine von Menschenhand aufgeschriebene Offenbarung in der Sprache ehemaliger Kultur dem damaligem Verständnis angepasst mit zahlreichen im Laufe der Zeit bewusst und unbewusst eingeschobenen Veränderungen. Gott spricht heute noch genauso wie einst zu Menschen die sich ein reines Herz bewahrt haben.
Ohne wachen Geist der Unterscheidung wird diese Sprache so wie damals auch heute unvernünftig falsch verstanden und ausgelegt.
1672 helma
in den nachtotlichen belehrungen wird die irrtumslosigkeit der schrift geleugnet. jedes jota der bibel ist aber gottes wort. die nachtotlichen belehrungen atmen den geist satans.
1673 Christoph
Wenn nicht die Bibel: was dann?

Vernunft, Verstand, Bibel und Glaube schließen einander nicht aus, nur so kann Bibellektüre bereichernd und fruchtbringend für das Leben gläubiger Christen sein.
Wer die Schrift nicht geistig entsprechend deuten und auf sein eigenes Seelenleben beziehen kann, sondern sie buchstäblich und materiell wörtlich versteht und gezwungenermaßen glaubt leben zu müssen, hat keinen lebendigen Geist, wahrhafte Erkenntnis aus der reinen Liebe zu Gott heraus und er wird letztlich sich und anderen mehr schaden als nützen! Sektierertum gepaart mit dünkelhaftem Hochmut aufgrund des eingebildeten "einzig wahren Glaubens" sind die unschönen Resultate wenn Menschen die von Gott mitgegebene Vernunft außer Acht lassen.
In den nachtodlichen Belehrungen sind alle Elemente enthalten die Essenz christlichen Glaubens deutlich zu machen. Es gehört schon eine große Portion Geistesblindheit dazu solch wertvolle Anregungen zu verteufeln statt freudig zur Stärkung des Glaubens zu nutzen!
1674 Wahrer Christ
Wenn nicht die Bibel: was dann?
1675 Mitchrist
@Heiko Tessitore
http://cms.bibelbund.de/
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Das ist zwar nicht Stilling,
beschreibt aber auch ganz treffend
"bibelchristliche" Irrtumslosigkeit.

Sola Scriptura
Nur die Bibel, nur die Bibel
alles andre ist von Übel
tönt es aus erweckten Kreisen
die das Buch der Bücher preisen.
Manche Kreise sind so klein
dass ein Glaubensheld allein
trotzig bildet dort Substanz
umrankt von stolzem Sonderglanz.

Andre durch der Zahlen Gunst
entwickeln hohe Rechenkunst
vermischen Sprüche
keck mit Psalmen
lassen den Computer qualmen
voll gestopft mit Bibeldaten
in Erwartung frommer Saaten
bis klar Silizium und Eisen
ihr enges Weltbild froh beweisen.

Altväterlich an andrem Ort
im Heilgenscheine fest verbohrt
grübelnd, sinnend, tief gebeugt
hat man sich schon überzeugt,
sieben Tage hat` s gebraucht
dass Gott hat Leben eingehaucht
Mücken, Mäusen, Hunden, Affen
bis dann Adam ward erschaffen.

Solchen Kreisen ist zu eigen
das sie einen Herrgott zeigen
dessen Bild nicht ähnlich ist
unserm Heiland Jesu Christ.

Sie finden in der heil` gen Schrift
was mehr ihr eignes Wesen trifft
Streiten, Tadeln, Herzensenge
wenig Gnade, vielmehr Strenge
Gesetzeswerk zum Sünder richten
LIEBE allerdings mitnichten.

Knabberei am Wortgehäuse
wie am Käse graue Mäuse
lässt nur selten weise werden
Glaubenskrieger hier auf Erden.
1676 Heiko Tessitore
Diese ganzen sogenannten *nachtotlichen Belehrungen* sind doch höllischer Lug, satanischer Trug! Sie stehen einduetig gegen Bibel und Bekenntnis!
1677 Irmild Bienert
Sehr geehrter Herr Kuhn!

Ihren Ausführungen vom 17. April schließe ich mich vollinhaltlich an!
Zudem ist doch die "Jenseitsbelehrung" aus Marburg (Lahn) an Herrn "Liebmund Kirchentreu" in großen und ganzen ausgewogen. Ich verstehe die Aufregung letztlich nicht, zumal ja auch in den beigegebenen Anmerkungen sehr kritische Literatur aus der katholischen Theologie zu den Maria-Erscheinungen" angeführt wird.

Mit freundlichem Gruß,
Irmild Bienert
1678 Leonhard Kuhn
Wenn für die Katholischen die Maria an jeder Ecke erscheint, warum darf dann nicht auch für uns Protestanten Johann Heinrich Jung-Stiling erscheinen?
³
Wenn ich mir ansehe, was einerseits die "Gottesmütter" jeweils von sich gegeben haben und dies andererseits damit vergleiche, was Jung-Stilling aus dem Jenseits verlautet, dann wird wohl jedem klar, was glaubhaft ist und was nicht!
³
Und Sie, liebe Christin, sollten die Darlegungen über den "Reinen Glauben" einmal genau lesen!
³
Sie werden dann erkennen, daß doch die erfundenen "Maria-Erscheinungen" eine Beleidgung der Mutter Jesu sind --- und nicht die Kritik in der "Jenseitsbelehrung" über den "Reinen Glauben"!
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1679 christin
das über den reinen glauben ist ne beleidgung der himmelsmutter!
1680 Helmut Baumer
Ich melde mich wieder einmal zu Wort.

Man kann sagen, was man will:
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die "nachtodlichen Belehrungen" sind tiefgründig, zeugen von breitem Wissen und zeigen sich sprachlich (in unserer Zeit der verschlampten Sprache) als ein Genuß!
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Was sind das nur für Menschen, die alles immer nur negativ sehen und sich bemüßigt fühlen, es besserwisserisch zu verdammen.
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Kein Zehntel der Intelligenz und Orginalität der "nachtodlichen Belehrungen" kommt diesen Kritikastern zu.
1681 Lumatio
Es ist einfach eine Frage seelisch geistiger Reife ob die Gabe der Unterscheidung in mehr oder weniger großem Umfang vorhanden ist. Das größere kann das kleinere aufnehmen, anders herum geht es nicht!
Rein buchstabenmäßiges Schriftverständnis der 100% tigen Bibelchristen a`la Zeugen Jehova hat natürlich Probleme jeglichen inneren Geist hinter den vielen schwarz-weiß gedruckten Worten der heiligen Schrift zu erkennen, geschweige denn sinnvoll auszulegen. Es wird im "erleuchtetem" Kreise geschimpft, verunglimpft und verdächtigt. Egal ob Papst, Mitchrist, Freimaurer oder sonst wer außerhalb des Dunstkreises eigener Ansichten. Darum ist auf solchem Niveau weder Verständnis für Jung- Stilling, nachtodliche Belehrungen oder irgendwelche Geistesgaben besserer Art zu erwarten. Auch Geister wie Meister Eckhard, Jakob Böhme, Swedenborg, Lorber und ähnlich werden selbstverständlich nach schwarz-weiß Manier einfach als teuflisch abgetan ohne zu tiefer zu hinterfragen.
Zu verstehen ist solche Haltung schon.
Der enge Kreis gleichgesinnter gibt eben mehr Sicherheitsgefühl als ein Wagnis sich wahrhaftig lebendig auf Jesus Christus im eigenen Herzen einzulassen und der Stimme des ureigenen Gewissens zu vertrauen. Man fürchtet den Boden unter den Füßen zu verlieren. Doch nur so und nicht anders lässt es sich ein wenig hinter die Kulissen des oberflächlichen schauen.
Das werden auch die verbohrtesten Bibelchristen noch lernen müssen, ob hier oder später jenseits!
1682 Smon Pedot
Guten Abend!

Erstaunt bin ich, wie diese angeblichen Botschaften aus dem Jenseits auch dort, wo man es gar nicht vermutet, Wiederhall finden.


Ich bleibe meiner hier schon mehrmals vorgetragenen Beurteilung, nämlich
daß hier freimaurerisches Gedankengut die Grundlage bildet, und biblische Wahrheiten nur das Beiwerk sind.

Mit freundlichem Gruß,
Simon Pedot.
1683 Enno Walpersberger
Man sollte sich durch das Genörgel der "Bibeltreuen" nicht irre machen lassen,

Die "nachtodlichen Belehrungen" liegen in der richtigen Mitte.
1684 Gil Kosters
Das sehe ich auch so!
Die "Bibelchristen" mißbrauchen die christliche Religion.

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