Gästebuch zu Jung-Stilling
1.723 Einträge im Gästebuch
2347 Annemarie Schäfer aus Bremen
Hallo Herr Cobbler:

Sicher lassen diese Worte von Charles Wesley und die himmlische Melodie seines Enkels eine Ahnung von der Freunde im Himmelreich aufkommen.

Aber ich bezweifle, ob der Papst den Text voll mitbekommen hat. Wie auf dem Video-Trailer zu sehen, schaut er etwas hilflos in das Notenblatt. Ebenso singen die römischen Herren aus seiner Begleitung kaum mit und schauen zumeist stumm auf ihr Blatt.

Freilich kennt Papst Benedikt der Sechzehnte die Brüder Wesley und ist in einem seinen Bücher auch auf den Methodismus freundlich eingegangen.

Aber was ich als >>besonderes Highlight >> empfinde: in der Westminster Abbey, in einer gottesdienstlichen Feier der Church of England mit dem Papst aus Rom, ertönt zum Eingang ein Lied von Charles Wesley nach der Melodie seines Enkels Samuel Sebastian Wesley!
2345 Elias Cobbler aus Manchester, Missouri
Even the Pope was -- as he told to the Archbishop of Canterbury -- affectionated and even electrizised by this melody of Samuel Sebastian Wesley , the grandson of Charles Wesley:

http://www.youtube.com/watch?v=T1NLdF1L6-8

And here the lyrics by Charles Wesley:
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O Thou Who camest from above,
The pure celestial fire to impart,
Kindle a flame of sacred love
Upon the mean altar of my heart.

There let it for Thy glory burn
With inextinguishable blaze,
And trembling to its source return,
In humble prayer and fervent praise.

Jesus, confirm my heart's desire
To work and speak and think for Thee;
Still let me guard the holy fire,
And still stir up Thy gift in me.

Ready for all Thy perfect will,
My acts of faith and love repeat,
'Til death Thy endless mercies seal,
And make my sacrifice complete.


Faithfully in Christ,
Elias Cobbler.
2342 Annemerie Schäfer aus Bremen
Ich hatte mich am 19. Juni auf dieser Plattform schon einmal zu Wort gemeldet.

Nachdem nun hier verschiedene Bilder von Jung-Stilling und Charles Wesley eingegeben wurde, wollte ich auf ein von diesem weithin unbekanntes Bild aufmerksam machen:

http://www.friedenskirche-muenchen.de/assets/images/akt_wesley_bild_1_gross.jpg

Der Gesichtsausdruck zeigt die Milde und Gottesbegeisterung dieses heiligen Mannes.

Daß ihm sein eigener Sohn Samuel so viel Verdruß bereitete, ist eine echte Tragik. Aber Jung-Stilling ging es ja mit seinem jüngsten Sohn Friedrich auch nicht besser.
2340 Johann Grassel aus Deutschland
Zum Thread Wesley und Jung-Stilling
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wollte ich nur noch als Nachtrag zum Posting vom Pastor aus der EmK zu Samuel Wesley auf die Adresse:

http://en.wikipedia.org/wiki/Samuel_Wesley

hinweisen.

Tatsache ist, daß Samuel seinem Vater Charles Wesley viel Kummer, Ungemach und Verdruß bereitete und -- wie bereits gesagt -- dem frühen Methodismus in England sehr schadete.

Dies geht auch aus den Tagebüchern und Briefen von Charles Wesley hervor, die inzwischen auch in deutscher Sprache in verschiedenen Ausgaben erschienen sind.
2339 Geistergeselle aus Stiilingheim
was isss nun der richige jungstilling?

dat bild vom flattendattel am 3. juni zeigt nen anderen als das vom sepp skowronek aus wien am 5. juni.
2338 Pastor in der Evangelisch-methodistischen Kirche aus Deutschland
Grüß Gott!

Bisher nur sporadischer Mitleser auf dieser Plattform, möchte ich mich heute zu Wort melden wegen des Eintrags von Holger Fuchs in Bezug auf die im gesamten englischen Sprachbereich und quer durch alle Konfessionen so sehr beliebten Hymne "The Church's one Foundation".

Der Text stammt n i c h t aus der Feder von Charlies Wesley, wie häufig zu lesen ist!

Verfasser ist vielmehr der britische Dichter geistlicher Lieder Samuel John Stone (1839-1900).

Stone wurde nach dem Studium in Oxford 1862 ordiniert und arbeitete lange Jahre als Unterpfarrer bei seinem Vater William Stone an St. Paul in Haggerston (heute als eigener Verwaltungsbezirk dem Nordosten Londons angegliedert); 1890 wurde ihm die Pfarrei All-Hallows-on-the-Wall in London übertragen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_John_Stone

Daß gerade dieses Lied sehr oft Charles Wesley zugeschrieben wird, liegt wohl daran, daß die Melodie von einem Wesley komponiert wurde, nämlich von Samuel Sebastian Wesley (1810-1876).

Dieser war ein E n k e l von Charles Wesley und der Sohn des Charles Wesley so viel Kummer bereitenden Sprößlings Samuel.

Samuel Wesley, musikalisch hoch begabt, heiratete ohne kirchliches Zeremonie (die er auf Drängen der Eltern später nachholte), trat zum Verdruß des Vaters 1788 in eine berühmte Freimaurerloge ein und wandte sich als Ehemann dem 16jährigen Hausmädchen Sarah Suter zu. Aus dieser lasterhaften Verbindung stammen vier Kinder, so auch unser Samuel Sebastian; der zweite Vorname wurde übrigens zur Ehre von Johann Sebastian Bach gewählt.

Zum blanken Entsetzen des Vaters und des Onkels John Wesley (1703-1791) konvertierte Samuel Wesley gar im Jahr 1784 zum Katholizismus.

Das bedeutete zu jener Zeit eine unglaubliche Provokation, weil die Römisch-Katholische Kirche in England noch verfemt war (erst 1829 wurden die einschneidenden Beschränkungen der Bürgerrechte für Katholiken größtenteils aufgehoben) und Katholiken gesellschaftlich geächtet waren.

Dem frühen Methodismus in England schadete dieser Schritt beträchtlich. In gehässigen zeitgenössischen Veröffentlichungen wurde behauptet, der Methodismus der Brüder Wesley münde automatisch in den Papismus.

Über den musikalisch gleichfalls hoch begabten (mit 29 Jahren erwarb er das Doktorat in Musik der Universität Oxford) Samuel Sebastian Wesley, dem Komponisten der Melodie "Aurelia" zu "The Church's one Foundation" also, hier mehr:

http://en.wikipedia.org/wiki/Samuel_Sebastian_Wesley

Sicher gehören Text und Melodie zum Besten des christlichen Liedguts. Die Hymne ist auch ins Deutsche übersetzt und hat Aufnahme in mehrere Gesangbücher gefunden. Leider jedoch ist sie nicht so populär geworden wie im gesamten englischen Sprachraum.

Woran das liegt?
2337 Holger Fuchs aus Mühheim/Ruhr
Hallo!

Nach meinen Erfahrungen in den USA steht dort das Charles-Wesley-Lied "The Church's one foundation" an der Spitze der Beliebtheit. Selbst in römisch-katholischen Kirchen (habe ich selbst erlebt!) werden mit Inbrunst alle zwölf Strophen gesungen

http://www.youtube.com/watch?v=1sMTdB-UEfE

In England und der übrigen englischsprachigen Welt wird es nicht anders sein.
2330 Heike Bakker aus Schleswig-Holstein
Einen freundlichen Gruß an alle Leserinnen und Leser!

Von Zeit zu Zeit schaue ich immer wieder in dieses Gästebuch, nicht zuletzt deshalb, weil auch ich ein Liebhaberin von Jung-Stilling bin, seine Lebensgeschichte schon vor langer Zeit gelesen habe und diese seither bei verschiedenen Gelegenheiten – zuletzt gelegentlich eines Krankenhausaufenthalts - immer wieder mit großem Gewinn zur Hand nahm.

Viele Einsichten in Gott und die Welt verdanke ich aber auch den "nachtodlichen Belehrungen", die mehr als ein Channeling sind und das auch sicher nicht sein wollen. Ihr weit gestreuter Inhalt, die perfekte sprachliche Form sowie die sachkundigen Anmerkungen lassen auf einen Jung-Stilling kongenialem Geist schließen. Und sicher haben diejenigen recht, die unter den vielen hintergründigen, ausdrucksvollen Pseudonymen einen einzigen Verfasser sehen. Die Suchmaschinen nennen ja auch den Namen, den ich aber hier lieber nicht nennen möchte. Jedenfalls mein Dank an und meine Bewunderung für den Verfasser!

Was mir auch sehr imponiert, das ist die breite und teilweise auch sehr tiefe Aussprache auf dieser Plattform. So wußte ich gar nicht, wie sehr Jung-Stilling und der Methodismus auf einer Linie liegen. Daß sog. "Bibeltreue" sich bei einigen der "nachtodlichen Belehrungen" auf die Füße getreten fühlen, kann ich durchaus verstehen. Aber soweit ich das sehe, sind die Positionen des Verfassers ja in den Anmerkungen exakt und anhand der theologischen Fachliteratur begründet. Grotesk und absurd finde ich es, wenn die "nachtodlichen Belehrungen" als satanisch abqualifiziert werden. Der milde, tolerante Tenor der Texte scheint einige verbohrte Mitmenschen zu provozieren.

Weniger gefällt mir – um das ganz deutlich auszusprechen - daß hier offenbar gelangweilten Halbwüchsigen nicht verwehrt wird, textlich und visuell Possen und Schabernack einzustellen. Das mindert die Seriosität nicht nur dieser Plattform, sondern auch der Texte von und über Jung-Stilling.

Heike Bakker
2320 Ingeborg Faber aus Niedersachsen
Guten Tag, Herr Thompson aus Fledermausland!

Also die Singerei in Ihrem Angeber-Karren gefällt mir gar nicht: das ist nicht stillingsgerecht! Besser wäre es, die Charles-Wesley-Lieder zu singen, die Mr. Elias Cobbler aus Manchester, Missouri hier schon mehrfach vorgeschlagen hat.

Übrigens: von Traun auf Bileniz ist eine weibliche Figur aus dem Heimweh-Roman von Jung-Stilling. Traun = Natur und Bileniz = Leibniz (der Mathematiker, Jurist und Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz, 1646-1716).

Jung-Stilling beschäftigte sich zu seiner Zeit Hauslehrer und Handelsgehilfe (1763-1770) bei Peter Johannes Flender im heutigen Remscheid mit der Philosophie von Leibniz, wie er in seiner Lebensgeschichte schreibt. Auch durch seinen späteren Freund, den Kirchenrat Johann Friedrich Mieg (1744-1819) in Heidelberg kam Jung-Stilling mit der Philosophie von Leibniz in Berührung.

Gemeint ist mit Frau von Traun auf Bileniz die damalige Modephilosophie, die in den Augen von Jung-Stilling falsche Aufklärung, der falsche Prophet, der dem apokalyptischen Ungeheuer den Weg bereitet. Jung-Stilling erklärt das selbst so in seinem "Schlüssel zum Heimweh".

Die hier im Eintrag 533 auftrauchende übergewichtige Pimolodea masst sich zu Unrecht diesen Namen an und ist ein Fake!

Und wenn Sie so fahren wie auf dem Video, dann kommen Sie bald unter den nächsten Truck und von dort direkt zu Jung-Stilling ins Jenseits.

Es grüßt Sie vielmals
Ingeborg Faber.
2319 Mister Thompson aus Fledermausland
Also ich kann mit meinem paradiesapfelroten Cabrio eine Fahrgemeinschaft bilden. Mein Anwalt Mr. Gonzo wird mich begleiten. Ich nehme gerne zwei süsse Schnecken auf dem Rücksitz mit, aber keinen Traun auf Bilanz, da bricht mir nachher die Hinterachse.

Auf der Hinreise zum Treffen wird natürlich laut gesungen.
2317 Elias Cobbler aus Manchester, Missouri
Here another of the celestial hymns of Charles Wesley
'
http://www.youtube.com/watch?v=LDPwNPAV6tA
'
which is sung - alas! - in our churches in Christmas time only but is worth to be sung all the year round.
'
Faithfully in Christ,
Elias Cobbler.
2312 Josef Kleine aus Österreich
Ganz offen und ehrlich gesagt:
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die "nachtodlichen Belehrungen" des Johann Heinrich Jung-Stilling scheinen mir genau so unglaubwürdig wie die Botschaften und "schrecklichen Geheimnisse", die von irgend einer der vielen erschienenen Marias verbreitet werden.
2311 Dr. Jochen Grassel aus Wien
Die nachtodliche Belehrung von Johann Heinrich Jung-Stilling über "Das Herzstück richtiger Wirtschaftslehre" bei

http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/stilling/downloads/nachtod_oek_jst?lang=de

hatte ich mir vor einiger Zeit heruntergeladen, gestern ausgedruckt und heute durchgearbeitet.

Ich muß dem Herrn Frommherz Siegmann in Salen, Grafschaft Leisenburg

~~~~~~ein dickes Kompliment~~~~~~

machen! Ohne Übertreibung: hier stimmt jede Aussage haargenau! Das gehört in die Hand aller weltferner Nationalökonomen und seichter Schwätzer über die Wirtschaft in Politik und Medien.

In mir hat diese luzide Abhandlung auch einen "Stillingsfreund" erweckt.

Dabei wußte ich gar nicht, daß Jung-Stilling ja die längste Zeit seines Lebens akademischer Lehrer für Wirtschaftswissenschaften war. Er gilt weithin als großer Arzt und Augenarzt.
2273 Zinzendorfer aus Herrnhut
Sowohl Jung-Stilling als auch die Brüder John und Charles Wesley sind von der Herrnhuter Brüdergemeine geprägt.

John Wesley besuchte 1738 Hernhut und empfing hier wesentliche Impulse für seinen Glauben. Das Samenkorn, das den Methodsismus hervorbrachte, ist von hier aus durch John Wesley nach England zum weltweiten Emporwachsen gebracht worden.

John Wesley war schon zwei Jahre zuvor in Briefverkehr mit Zinzendorf getreten; hier einer der Briefe:

http://johnwesleysjournal.blogspot.de/2007/03/letter-to-count-zinzendorf-march-15.html

Jung-Stilling war mehrmals in Herrnhut und besuchte auch andere Niederlassungen und Gründungen aus Herrnhut, wie etwa Neuwied. Bei seinem Besuch in Herrnhut im Frühjahr 1804 stellte Jung-Stilling auch die Weichen dafür, daß in Königsfeld (Schwarzwald) eine Niederlassung der Brüdergemeine errichtet wurde. In seiner "Lebensgeschichte berichtet er sehr ausführlich darüber.

Noch eine Anmerkung zu der "nachtodlichen Belehrung" von Jung-Stilling über das Priestertum.

Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700 -1760) ordinierte bereits im 18. Jahrhundert Frauen zu Presbyterinnen und Diakoninnen!

Wenn man bedenkt, daß in vielen evangelischen Gemeinschaften (in der Katholischen Kirche und in der SELK ja sowieso) auch heute noch die Frauenordination abgelehnt wird, dann sollte man sich dessen eingedenk sein.
2267 Elias Cobbler aus Manchester, Missouri
And here another great hymn by Charles Wesley, expressing the spirit, the religiousness of methodism:
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http://www.youtube.com/watch?v=R3UYybc7Xa0

°
Surely Jung-Stilling will be delighted and overjoyed to hear the Wesleyan hymns sung by angels in heaven.

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Faithfully in Christ,
Elias Cobbler

Modernisierte Technik im originalen MGB-Stil
Administration