Gästebuch zu Jung-Stilling
1.723 Einträge im Gästebuch
2045 Jorg Semler
Gute Sachen!

Danke dafür.

Ich verstehe die Meckerer hir im Gästebuch nicht!

Jörg.
2046 Julia
An diesem Montag allen eine gesegnete Woche!

Auf diese wunderbaren "nachtotlichen Belehrungen" bin ich hingewiesen worden und verweilte mehrere Stunden hier.

Alls ist geistig höchst inhaltsvoll und sehr tief!

Die Seite habe ich mir zu den Favoriten genommen.

Julia
2047 Diakon
Guten Abend!

Man rufe zu den Engeln doch auf:

http://www.uni-siegen.de/~stilling/downloads/handeln_diesseits_wesen_j enseits.pdf

hier bei den "nachtotlichen Belehrungen".

Da ab Seite 9 lesen. Zuvor Blabla über "Goldene Regel".

Da sagts doch Jung-Stilling glasklar!!

Ist auch in den Anmerkungen biblisch jeweils begründet!

Gott segne jeden, Diakon.
2048 H U C Reim
Lieber unbekannter aus der Versammlung!

Na ja, zumindest wird in den nachtodlichen Belehrungen dem Satan keine Macht und Kraft zugeschrieben dessen Einfluss man leider manchmal bei geifernd evangelikal sektiererisch bibelfesten "Glaubensfegern" feststellen kann. Vor diesen ergreifen selbst die hilfreichsten Engelwesen im Auftrag des Herrn Jesus die Flucht, so dass diese trotz 100% attestierter Bibelkenntnis von den Armen nicht wahrgenommen werden können. Das ist sehr schade.
Aber irgendwann bekommen auch diese Einsicht. Bei einigen geht es schneller, bei anderen nicht.
2049 Hangy
Mannomann Versammlungsfuzzy,

guck doch mal in Deine Bibel! Im Neuen Testament ist von Anfang (Verkündigungsengel) bis zum Ende (Geheime Offenbarung) ständig die Rede von Engeln!

Jesus selbst (nicht der Papst, wie Euer Prediger es Dir wohl eingeimpft hat) spricht oft genug deutlich von Engeln, etwa: Mt 12, 25; 13, 32. Mt 18, 10; 22, 30; 26, 33. Lk 16, 22. Jo 1, 51.

Dazu ist in der Geschichte des Petrus und Paulus ständig vom Wirken der Engel berichtet.

Schlag doch selbst mal in Deiner Bibelkonkordanz nach, wenn Du eine hast.

Ciao, Hängy.
2050 Jemand aus der Versammlung
Lieber Herr Reim!

Die "nachtodlichen Belehrungen", die durch ganz Deutschland verbreitet werden, sind des Satans!

Das erkennt man schon daraus, daß nicht unserem Herrn allein Kraft und Macht zugeschrieben wird, sondern auch Engeln.

Engel aber gibt es nicht.

Das ist satanisch-papistischer Trug!

Gott schenke Ihnen Einsicht!
Jemand aus der Versammlung.
2051 H U C Reim
Mich beeindrucken die immer rechthabenden Worthülsenstreiter auf dem Felde der Religion tief.
Hier ein gereimter Ausdruck meiner besonderen Wertschätzung:

Was nicht bibelfest und treu
straft der Herrgott ohne Scheu
Gnade nur für Sonderkreise
gediegner Hofart zum Beweise.

Wenn die eisern Bibelfesten
frohgemut ihr Wissen testen
mittels Briefen, Sprüchen, Palmen
Einspruch wortgerecht zermalmen
ist das Himmelreich gewiss
Gotteskriegern ohne Schiss.

Denn des Buches schwarze Staben
erlauben immer recht zu haben
auf dem Feld der Religion
dünkt man sich nah
dem Gottessohn.

Dem der wagte Widerworte
frei und gänzlich unverbohrt
droht am heißen Höllenorte
dass er dorten ewig schmort.

Nach des selig Leibesende
lockt froh unser Glaubensheld
reibt sich siegessicher Hände
als er sich vor Jesus stellt.
Paukerei der heilgen Schrift
hoben ihn auf hohe Trift
Sicherheit in Glaubensfragen
schafft ganz einfach Wohlbehagen.


Der Himmel ist nun bass beschämt
Petrus sichtlich hoch vergrämt
weil vom neuen Testament
er so nicht jede Silbe kennt.

Keiner weis sich mehr zu raten
nein das ist nun doch zuviel
wenn Glaubensfeger
senkrecht starten
übertreffen sie ihr Ziel.
2052 Kirchganger
Daran sind die "nachtodlichen Belehrungen" zu messen --- und nach diesem Maßstab fallen sie kläglich durch:

---- SOLUS CHRISTUS (allein Christus),
---- SOLA GRATIA (allein aus Gnade),
---- SOLA FIDE (allein durch den Glauben),
---- SOLA SCRIPTURA (allein die Schrift).
2053 Pascal
Guten Tag!

Mir ist es kaum verständlich, daß man sich über die "nachtodlichen Belehrungen" so aufregen kann. Nach meinem Empfinden ist das doch alles einsichtig und vernünftig.

Aber vielleicht liegt hier gerade der Hund begraben?

Allen alles Gute, Pascal.
2054 H U C Reim
Lieber unbekannter jemand!

Wenn für Sie als Bibeltreuen die heilige Schrift alleinige Grundlage Ihres Glaubens ist, so lag es wirklich nicht in meiner Absicht diesen zu erschüttern, da Krittelei an der Überzeugung anderer Menschen keine guten Früchte trägt. Manchmal ist es ja von Nutzen alt gewohnte Scheuklappen zur Sicherung liebgewordener Gewohnheiten beizubehalten um nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren.
Allerdings scheint mir der tätige Glaube nach (2. Kor 3, 6) Dass "der Buchstabe tötet"
wesentlicher zu sein als missionarischer Eifer der sich im Überzeugen unbedarfter Mitmenschen erschöpft. Selbstverständlich ist die Bibel kein Fetisch, sie wird leider nur all zu oft dazu gemacht. Für etwaige Sünden meinerseits stehe ich selbstverständlich verantwortend gerade, tröstlich bedenkend dass wir Menschen allesamt Sünder sind.

Mit freundlichen Grüßen

H U C Reim
2055 Jemand aus der Versammlung
Lieber Herr Reim!

Wer einzelne biblische Aussagen infrage stellt, versündigt sich am Wort Gottes!

Die Bibel ist kein "Fetisch", wie Sie schreiben! Sie ist der alleinige Grund unseres Glaubens.

Gott schenke Ihnen Einsicht!
Jemand aus der Versammlung.
2056 H U Reim
Ob es angebliche Jenseitsbelehrungen sind oder ob sie aus dem Geist des Verfassers kommen scheint mir weniger von Bedeutung als dass sie geeignet sind dazu beizuragen die Bibel nicht sektiererisch als Fetisch in unendlich vielen streitbaren Interpretationenarten zu missbrauchen sondern statt einen überwiegend auf starre Buchstaben gegründeten eher einen individuell tragfähigen christlichen Glauben im menschlichen Herzen zu fördern. Aber "Bibelchristen aller Schattierungen neigen nach meiner Erfahrung durch die Bank leider zum Sektierertum bei dem sie unter notorischer Rechthaberei sich unterschiedliche Bibelinterpretationen gegenseitig um die Ohren schlagen.
2057 Eugen
Hallo Jung-Stiling-Botschaften-Leser!

Besucht doch einmal unser Bibel-Forum!
Dieses nimmt die Bibel so, wie sie uns geschenkt wurde und stellt die Behauptungen richtig, die hier vor allem in der angeblichen Jenseitsbelehrung "Bíbelchristen" vorgetragen werden.

Darf ich auf Euch rechenen?

Eugen.
2058 Hangy
Hi Leutenz,

was macht Ihr denn so nen Terror nur wegen der nachtodlichen Belehrung zu den "Bibelchristen"?

Man könnte ja meinen, es geht hier in allem nur um die Bibel.

Guckt euch doch mal das über den "Autowahn" an oder das über das "Glück".

Also ich selbst verstehe nicht, warum man sich wegen der doch heute auch im Reli-Unterricht abgesegneten Entstehungsgeschichte biblischer Schriften so aufregen kann.

Ciao, Hängy.
2059 Claire Rochat, Lausanne
Guten Abend!

Die Discussion um den Pentateuch an diesem Platz hier ist eine sehr interessante. Ich will dazu auch etwas bringen. Man gesatte mir das in meiner Muttersprache zu tun (meine Sprache ist franzoesisch aber ich vermag das Deutsche gut zu lesen -- leider nicht so gut zu sprechen).

La question est: Comment se fait-il que la loi de Moïse renferme des minuties, prescrive des choses vaines, inutiles ou même indignes de Dieu? Ne vat-il-on pas jusqu'à commander des sacrifices humains?

Mais pour juger de la sagesse d'une loi, in ne suffit pas d'examiner la nature de la chose prescrite: il faut considérer surtout

(1) le circonstances des lesquelles se trouvent ceux pour qui la loi est faite,

(2) le but que le législateur s'est proposé.

Or, à l'époque où la loi de Moïse fut promulguée, les Juifs vivaient au sein de nations idolâtres et eux-mêmes étaient très enclins à l'idolâtrie. L'histoire du veau d'or l'atteste.

Et le but de Dieu quel était-il? De conserver la religion véritable, au moins, chez un peuple en le détournant du culte des idoles.

A ce double point de vue, les prescriptions de la loi mosaïque, qui peuvent de prime abord, peut-être, paraitre plus ou moins minutieuses, inutiles ou vaines, acquièrent une si haute importance.

Elles tendent à rappeler constamment aux juifs la pensée de Dieu et sont, pour la plupart, en opposition directe avec les usages païens. De cette sorte elles manifestent la sagesse du législateur et témoignent de sa paternelle sollicitude pour le peuple choisi.

Mit vielen Gruessen aus Lausanne,

Claire Rochat (sehr interessiert an allem mit Jung-Stilling).

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