1.723 Einträge im Gästebuch
| 1805 |
Gemeindemitglied |
28.07.2011, 20:29 Uhr |
Hier noch etwas über die Gospa von Medjugorje:
http://www.pfarrverband-raitenbuch.de/KopierNMarkWaterincks.pdf |
| 1806 |
Gemeindemitglied |
28.07.2011, 18:26 Uhr |
Sehr geehrte Frau Pühringer!
Gott hat auch Freunde ausserhalb Ihrer achtenswerten katholischen Kirche!
Zu ihnen gehörte der Reformierte Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817).
In seinen bis heute immer wieder neu gedruckten "Szenen aus dem Geisterreich" schildert er, wie ihn sein Begleitengel Siona entrückt und ihm auch ganze Szenen diktiert.
Wohl daran anschließend und bezugnehmend, sind die "nachtodlichen Belehrungen" entstanden.
Ob und inwieweit nun *tatsächlich* Jung-Stilling und sein Engel Siona die "nachtodlichen Belehrungen" erteilt haben, scheint *mir* zumindest zweitrangig.
Wichtiger scheint es mir, sich mit dem *Inhalt* der "Jenseitsbelehrungen" zu befassen.
Und was hier nun die zuletzt erörterten Fragen zum Marianismus anbelangt, so liegt die Belehrungen "Reiner Glaube" doch durchaus auf einer vernünftigen Mitellinie.
Bitte lesen Sie auch einmal, was der Herr Beobachter weiter unten schreibt, und auch, was die s. g. Frau Ännchen zu sog. "Fatimakerzerln" verlaubart.
Freundlich grüßt Sie und alle, die dies lesen,
Gemeindemitglied. |
| 1807 |
ingeborg puhringer |
28.07.2011, 15:51 Uhr |
Liebes Gemeindemitglied!
Darf man fragen, wie der Engel Siona zum Erzengel Michael steht?
Wie er zu Jesus Christus steht?
Mir ist dieser Engel aus dem katholischen Glauben völlig unbekannt. Woher sollte man wissen und glauben können, dass dieser Engel auf der Seite der richtigen Seite steht? Könnte nicht auch dieser Engel die Menschen irreführen? |
| 1808 |
Gemeindemitglied |
28.07.2011, 13:48 Uhr |
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich weiß nicht, ob ich das darf, nämlich hier in das Gästebuch nochmals einen Text einzusetzen, der bei den Kundmachungen aus dem Jenseits bei *Theologie* und *Reiner Glaube* schon schwarz auf weiß zu lesen ist.
Aber der Inhalt sollte doch von einigen Diskutanten hier zur Kenntnis genommen werden.
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Es gibt nicht nur eine Maria, sondern Scharen
"Herr Liebmund", schloss an Siona,
"Man bietet ja dem Volk nicht da
Nur eine Maria, vielmehr
Sind der Marien schon ein Heer,
Die unter diesem, jenem Namen
Zur Erde hier angeblich kamen:
Als Mutter, Himmelskönigin,
Der Menschen Miterlöserin,
Geleit in Not und bei Gefahr,
Gebieterin der Engelschar;
Als aller Gnaden Spenderin,
Der Schöpfung gar Vollenderin,
Als Glanz der Kirche und ihr Licht
Erretterin beim Weltgericht
Benebst der Titel hundert rund,
Mit der Maria tat sich kund,
Als sie angeblich hier erschien
Zu unterschiedlichem Termin:
An tausend Orten schier man meint,
Dass heut Maria dort erscheint.
Die "Botschaften" sind zumeist Drohungen
Die 'Botschaften' jeweils enthalten
Meist Androhungen dergestalten,
Dass schmort im Höllenfeuer ganz,
Wer betet nicht den Rosenkranz,12
Auch wer es gar nicht auf sich bringt,
Dem Papst zu folgen unbedingt,
Selbst wenn er sonst auch treu-katholisch:
Dies stuft man ein als diabolisch.
Stets schliessen 'Botschaften' auch ein
Vorhersagen von Not und Pein:
Ein 'Wehe, Wehe!', Ängstigung
Bedrohnis und Verängstigung,
Doch jeweils nur bedingungsweise:
Wer voll sich einsetzt stets zum Preise
Der 'Himmelskönigin' bleibt frei
Von Leid und Drangsal jederlei.
Beachtet: die 'Erscheinung' spricht
Von Liebe zu dem Nächsten nicht:
Besuch bei Schwachen, Kranken, Alten,
Zu trösten sie, zu unterhalten.
Oh nein! Die Wallfahrt bringt das Heil!
'Marienkindern' wird zuteil
Ein Platz im Himmel späterhin
Durch Gunst der 'Himmelskönigin'.
Vernunft wird völlig ausgeblendet
Betrüblich ist: selbst Päpste fallen
Zum Opfer dem und blindlings wallen
Begeistert 'Gnadenorten' zu,
Enttarnen Täuschung nicht und Schmu,
Obwohl leicht zu durchschauen ist,
Wie hier mit Schein, mit Trug und List
Zumeist aus kommerziellen Gründen
Betrüger seichtem Volk verkünden,
Dass hier man Gnade tanken könne:
Dem 'Herz Mariae' sie entrönne.^
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Soweit die Rede von Engel Siona. |
| 1809 |
ingeborg Puhringer |
28.07.2011, 11:35 Uhr |
Sehr geehrter Herr Alfred Wimmer!
Sie sagen die Auslegung über Maria die Schlangenzertreterin ist heute veraltet.
Gut, aber ich sage ihnen jede prophetische Schriftstelle hat meistens drei Möglichkeiten zur Auslegung, und alle drei sind richtig.
1. eine die das Volk Gottes betrifft.
2. eine persönliche
3. eine die die Kirche betrifft.
Gott sagt, von nun an ist Feindschaft zwischen dir und deinen Nachkommen und der Schlange.
Hier ist das Volk Gottes gemeint, die Kirche, und auch Maria, denn sie ist es die den Nachkommen, den Spross, der der Schlange den Kopf zertritt hervorbringt.
Sie hat das unbedingte Ja gegeben.
Sie ist das Urbild der Kirche.
Sie ist auch diese Frau in Offenbarung 12, und es ist auch gleichzeitig die Kirche. Es ist der Kampf des Guten gegen das Böse.
Und was die **** Babylon betrifft, gibt es auch sehr viele verschieden Auslegungen.
Sehr oft wird damit Rom und die Kirche in Verbindung gebracht.
Und Johannes staunte als er das sah.
Wir wissen es nicht, manche sagen es ist die Welt, es kann aber auch die Kirche sein, die verweltlichte Kirche.
Gerade jetzt kann man ja sehen, dass ein Teil der Kirche, Priester und sogar Bischöfe, die Bibel nicht mehr ernst nehmen.
Man glaubt nur was man rationell erklären kann. Und verbandelt sich mit den Königen der Welt, mit ihnen gemeinsam begeht man den Protest gegen die Wahrheit.
Der Kelch am Altar, wird nicht mehr erkannt, es wird nicht mehr das Blut Jesu erkannt, das allein uns heiligt.
So trinken sie aus dem Kelch den eigenen Unrat, aber nicht mehr das Blut Christi das uns von den Sünden reinigt.
Eine Kirche, die nicht mehr an das Opfer Jesu Christi am Kreuz glaubt, und nicht mehr glaubt, dass Jesus sagt, dies ist mein Leib, dies ist mein Blut, tut dies zu meinem Gedächtnis.
Wer daraus trinkt hat das Leben.
Wer meinen Leib isst wird leben in Ewigkeit, ist verloren.
Sie wird zur **** Babylon! |
| 1810 |
ingeborg puhringer |
28.07.2011, 11:18 Uhr |
Lieber Beobachter!
Und welche Tragfähigkeit!
Meine Freundin und ihre Freundinnen sind im Glauben gewachsen, wir lieben Jesus Christus, und wir haben durch Maria, zurückgefunden in die Kirche! Zurückfinden heisst, wir haben die Bibel, die Sakramente, die Beichte, die Eucharistie
wieder entdeckt und gefunden.
Uns kann nichts mehr erschüttern im Glauben, denn auch wenn niemand mit uns gehen würde, würden wir glauben und wissen dass Gott uns trägt. Wir sind nicht abhängig von Menschen, auch nicht von einer Erscheinung, sondern von Gott selber! |
| 1811 |
Beobachter |
28.07.2011, 00:49 Uhr |
Liebe Frau Pühringer.
Die Hinführung zum Glauben an was? An den Mittler oder denjenigen der das unmittelbar geistige Fundament des Lebens im Menschenherzen selber ist?
Das ist die doch die entscheidende Frage. Wenn Sie auf das unmittelbare Fundament bauen ist ja alles bestens.
Wie aber steht es bei den vielen neu gewonnen marianisch Neubekehrten wenn es sich eines Tages herausstellen sollte dass das Ganze nicht mehr als ein Spektakel unerlöster Foppgeister war und die Kirche energisch eingreifend dazu Stellung beziehen muss? "Seher" die auf sich selber reingefallen sind gab es schon viele. Katholisch wie auch evangelisch. Fromme Worte herausposaunen kann auch der Satan und seine Helfershelfer. Nur gut wenn die dann getäuschten wirklich auf das lebendige Fundament in sich, Jesus Christus gebaut haben. Die Frohbotschaft hat es bei diesen jedenfalls nicht nötig in marianische Drohbotschaften umgemünzt zu werden. Mit Angst arbeitet nur die dunkle Seite. Der geht es letztendlich um Macht statt Demut und Liebe. Solch Art Glaubensbasis besitzt keine wirkliche Tragfähigkeit da sie mehr von Außen statt innen bestimmt wird.
Das zum Thema betreffend Nachhaltigkeit. |
| 1812 |
Alfred Wimmer |
27.07.2011, 21:48 Uhr |
V o r s i c h t m i t d e r S c h r i f t a u s l e g u n g !
S. g. Frau Pühringer,
ich hatte mich am 17. d. Mts. schon einmal in diese Aussprache eingeklinkt und tue es heute anläßlich Ihres wohlmeinenden Eintrags noch einmal.
Bitte folgen Sie nicht einem Mejugorje-Klosterbruder in der Erklärung der Heiligen Schrift!
Kein --- wirklich gar kein! --- katholischer Alttestamentler spricht seit nun auch schon gut 50 Jahren davon, daß im Buch Genesis "eine Frau" der Schlange den Kopf zertreten werde. Denn der hebräische Text erlaubt es nun einmal wirklich nicht, "eine Frau" in der dargestellten Gestalt zu sehen.
Dasselbe gilt für die Apokalypse. Auch hier bezieht kein Neutestamentler mehr das Sonnenweib auf die Mutter Jesu.
Ebenso wird übrigens in der evangelischen Exegese schon lange nicht mehr gelehrt, daß die Metze Babylon die Katholische Kirche, und der in Offb 14,6 bezeichnete Engel Martin Luther oder Johannes Calvin sei.
Mein Rat: lösen Sie sich von falschen exegetischen Traditionen!
Im übrigen kann ich nur noch einmal sagen: die "nachtodliche Belehrung" über die Marienverehrung bei
http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/stilling/downloads/nachtod_theo_jst/ reiner_glaube.pdf
befeißigt sich einer gesunden Mitte und sollte allen einseitig marianisch Ausgerichteten zur Lektüre empfohlen sein.
In Freundschaft, Alfred Wimmer. |
| 1813 |
ingeborg puhringer |
27.07.2011, 18:49 Uhr |
S.g. Michael Kiechle!
Nun ich würde sagen dieser Maciel, war kein Heiliger, er hat sich verführen lassen von der Sünde. Doch kenne ich einige Priester der Legionäre Christi, diese sind wunderbare, treue, Priester. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Böse gerade dort wütet, wo etwas Gutes hervorkommt. Er will das zerstören was Jesus aufbaut.
Ich hatte eher Vorbehalte gegen die Marienverehrung. Aber wenn man die Bibel liest, so ist bereits am Anfang in Genisis von der Frau die Rede und in der Apokalypse des Johannes in Kapitel 12, auch wieder. Da ist auch ersichtlich wie Satan gegen die Frau und ihren Samen kämpft, wie groß seine Wut ist. Mit der falschen Sexualität versucht er ja die ganze Welt irrezuführen.
Ich denke es zeigt, wie sehr wir wachsam sein sollten. Ich glaube auch dass eine überzogene Marienverehrung nicht nötig ist, und auch Gefahr läuft in einen Götzenkult zu geraten. Man muss aber auch sagen, dass Maria immer nur zu Jesus führen will. Es ist immer, was machen wir daraus.
Man konnte ja auch sehen, dass die Israeliten den wahren Glauben hatten, aber was machten sie daraus? Wenn wir fest verwurzelt sind in Jesus Christus und sein Wort leben versuchen, wird er uns nicht im Stich lassen. Und es ist ja doch der ganze Himmel mit uns verbunden, die himmlische Kirche, und auch Maria, mit der irdischen Kirche. |
| 1814 |
Michael Kiechle |
27.07.2011, 16:30 Uhr |
"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen"??????????????????
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Hallo Frau Pühringer!
Niemand trug zum Aufblühen der Katholischen Kirche in den letzten 50 Jahren so viel bei wie Marcial Maciel Degollado (1920-2009).
Er gründete die "Legionäre Christi" und das "Regnum Christi", auch bei uns in Österreich verbreitet mit dem Zentrum in der Maxergasse in Wien.
Aus keinem Orden, aus keiner Diözese der Welt gingen so viele Priesterberufe hervor wie aus den "Legionären Christi".
Gründerpater Marcial ging beim Papst im Vatikan ein und aus; er wurde selbst bei sehr engem Terminkalender immer sofort empfangen.
In Rom finanzierte Pater Marcial die bauliche Sanierung von 14 Kardinalsresidenzen und Gebäuden.
Kurz vor seinem Tod wurde bekannt, daß der Hunderte von Knaben zwischen zehn und sechzehn Jahren sexuell mißbraucht hatte. Nach dem jeweiligen Akt erteilte er sinnigerweise die priesterliche Absolution!
Dazu hatte er zwei Ehefrauen und zahlreiche Kinder.
°°Ich frage Sie nun: ist Pater Marcial ein Heiliger, weil er ein so lebendiges Werk geschaffen hat?°°
Anders die Frage an Sie: ist die Gospa von Medjugorje "echt" (was immer das heißen mag), nur weil viele begeisterte Wallfahrer sich in Medjugorje bekehren (auch sei offen gelassen, was das im einzelnen ist)? |
| 1815 |
ingeborg puhringer |
27.07.2011, 10:44 Uhr |
Noch etwas möchte ich sagen.
Maria will uns zur Kirche, zu Jesus führen. Sie will uns zu Eucharistie führen und zur Heiligen Messe. Das ist es was wir beachten sollten. Daraus einen Kult zu machen und eher zur Maiandacht zu gehen als zur Heiligen Messe, ist nicht im Sinne der Gottesmutter. Doch rät sie uns den Rosenkranz zu beten, in der Familie und in der Kirche.
Weil wir durch dieses Gebet die Geheimnisse des Glaubens besser verstehen lernen. Wir betrachten im Rosenkranz die Stationen des Lebens Jesu. So verfestigt sich der Glaube. Wenn sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, ist es ein Betrachten des Evangeliums. Jesus, den du oh Jungfrau vom Heiligen Geist empfangen hast. Da betrachten wir im Geiste, wie der Engel Gabriel zu Maria kommt, und ihr die Botschaft von Gott bring. Du wirst vom Hl. Geist überschattet.
In diesem Gesätz, können auch wir bitten dass der Hl. Geist in unser Herz kommt. So wird beim Rosenkranz, das Wort Gottes im Herzen bewegt.
Im Gesätz Jesu der sich von Johannes taufen liess, kannst du Jesus die Hand geben und dich mit in die Taufe nehmen lassen. Oder du bringst ihm im Geiste alle für die du betest, dass er ihre Taufe erneuern möge.
Sie sehen, der Rosenkranz birgt so viele Möglickeiten, so wirken die Geheimnisse in unserer Seele.
Wie es heisst in der Bibel, das Wort kommt zur Erde, wie der Regen und erfüllt gewiss wozu es gesandt wurde.
Der Rosenkranz ist wie ein erfrischender Regen für die ausgetrocknete Seele, für das lechzende Land. |
| 1816 |
ingeborg puhringer |
27.07.2011, 10:26 Uhr |
Lieber Beobachter!
Durch Wallfahrten nach Lourdes oder Medugorje, oder Fatima, werden sehr viele junge Menschen berührt, und sie beginnen Gebetskreise, und sie beginnen wieder in die Kirche, in dei Heilige Messe zu gehen, was sie vorher kaum noch machten.
Ich selber bin dafür auch ein Beispiel und eine Freundin und Arbeitskollegin von mir, die gar nicht mehr in die Kirche ging.
Sie wollte mit der Kirche nichts zu tun haben. Aber seit einem Vortrag und einer Wallfahrt ist sie in ihrer Pfarre engagiert.
Sie macht sogar Firmvorbereitung mit Jugendlichen und hat mindestens fünf ihrer Freundinnen auch wieder zurück in die Kirche gebracht. Eine ihrer Freundinnen, sie war Esotherikerin, hat alles aufgegeben und ist durch eine Wallfahrt nach Medugorje so berührt worden, dass sie in ein Kloster eintrat. Sie ist nun ein Schwester im Karmeliter Orden.
Auch Priesterberufungen geschehen dort an diesen Orten. So viel zu Nachhaltigkeit. |
| 1817 |
Ingeborg Puhringer |
27.07.2011, 10:10 Uhr |
Sehr geehrter Herr Kocher!
Sie haben ja recht, Jesus Christus ist in den Gemeinden, in der Hl. Messe gegenwärtig. Aber oft fehlt es den Leuten in den Gemeinden schon an der Freude des Hl. Geistes. Das Feuer, die Freude ist oft schon nur mehr ein kleiner Funke. Aber wenn jemand an einer Wallfahrt teilnimmt, und dort berührt wird, wird das Feuer des Hl. Geistes neu entfacht.
Ich habe das selbst erlebt.
Auch in Bezug auf die Beichte, die ja in der RKK, notwendig ist, um frei zu werden von schweren Sünden, kann man sehen, dass da Leute beichten gehen die jahrzehnte nicht mehr dieses Sakrament in Anspruch genommen haben.
Auch mir ging es so. Ich fuhr nach Medugorje um für die Heilung meines Bruders zu beten. Ich war ja in einem charismatischen Gebetskreis, wo evangelische, Freikirche und katholische gemischt miteinader beteten.
Beichte war für mich eher altmodisch. Meine Freundin, die mich eingeladen hatte, redete dauernd von der Beichte und ich dachte mir:" die spinnt ein bischen". Aber bei einem Vortrag von einem Priester, der die Punkte ansprach, die die Muttergottes am Wichtigsten sind, nämlich die Hl. Messe, die Eucharistie, die Beichte, beten, fasten und das Lesen der Bibel, war es plötzlich als würde ich meine Sünden an die Wand geschrieben sehen. Dann erst suchte ich einen Priester um zu beichten.
So ergeht es vielen die eine Wallfahrt machen. Sie beginnen ein neues Glaubensleben. Der glimmende Docht wird wieder entfacht. Gott bricht nicht das geknickte Rohr und löscht nicht den glimmenden Docht aus, steht in der Bibel. |
| 1818 |
Ännchen |
26.07.2011, 20:58 Uhr |
kaufts bis 20.september
a fatimakerzel, bittsie.
das verteibt die bösen geister
wie den jungstilling-geist:
"(1.) Sie und diejenigen, die zur Teilnahme an dieser Kampagne eingeladen werden konnten, haben die Möglichkeit eine kleine blaue Kerze für Fatima 2011 zu bestellen.
(2.) Wenn Sie die Kerze erhalten haben, beten Sie bitte vor Ihrer angezündeten Kerze und richten Sie Ihre Bitten an die Muttergottes.
(3.) Danach schicken Sie bitte die Kerze unbedingt bis 20. September 2011 im beiliegenden Antwortkuvert an die Aktion Österreich braucht Mariens Hilfe zurück.
Nach dem Eintreffen aller kleinen Kerzen lassen wir diese zu großen Kerzen zusammenschmelzen, die im Oktober nach Fatima gebracht werden."
http://www.fatimaonline.at/ |
| Homepage besuchen |
| 1819 |
Gemeindemitglied |
25.07.2011, 22:15 Uhr |
Sehr geehrter Herr Kocher,
die Lehrentwicklung in der katholischen Kirche hat sich mehr und mehr von der Christologie weg und hin zur Mariologie gekehrt.
Die vielen "Erscheinungen" (seit dem Jahr 1900 zählt man derer an die 600!!) mit ihren jeweils spezifischen "Botschaften" sind fest in das Gefüge des heutigen Katholizismus integriert.
Viele dieser "Erscheinungen" sind "kirchlich anerkannt", wie es im deutschen Sprachgebrauch heißt. Freilich hört es sich kirchenoffiziell etwas vorsichtiger an. Da wird gesagt: "…eijusmodi apparationes a Sancta Sede neque approbata neque reprobata sunt, sed tolerata…
Das hat aber die Kirchenleitung in Rom nicht davon abgehalten, eigene Feste für "Erscheinungen" in das Kalendarium Romanum einzufügen und sog "Seherkinder" (auch im innerkatholischen Bereich oft "Lügeblagen" genannt) heiligzusprechen.
Viele typisch heidnische Vorstellungen flossen in den Marianismus ein.
Eine Maria vom Berg Karmel beispielsweise verspricht allen, die ein von der dort Erschienenen vorgeschriebenes Schulterkleid tragen, daß sie keine schwere Sünde begehen können, und daß sie nach ihrem Tod höchstens bis zum darauffolgenden Freitag (man beachte, daß der irdische Zeitbegriff auch auf das Jenseits ausgedehnt wird!) im sog. Fegfeuer weilen:
http://www.herzmariens.de/Texte/skapulier/skapulier.htm
wie überhaupt die "Himmelsmutter" unter anderem auch "Verwalterin des Fegfeuers ist:
"Du Hüterin unseres heiligen Glaubens,
Du Mutter unseres Gnadenlebens,
Du Mutter unserer Jugend,
Du Mutter unserer Priester und Missionare,
Du Mutter aller Betrübten und Leidenden,
Du Mutter aller Versuchten und Kämpfenden,
Du Kanal, durch den uns alle Gnaden zufließen,
Du Austeilerin aller Erlösungsgnaden,
Du Führerin zu den Sakramentsgnaden,
Du Mittlerin aller Beistandsgnaden,
Du Mittlerin unserer endgültigen Bekehrung,
Du Mittlerin unseres steten Fortschrittes,
Du Mittlerin unserer Vollendung in Christus,
Du Mittlerin eines glückseligen Todes,
Du Sachwalterin des Fegfeuers,
Du unsere mächtige Fürsprecherin bei Jesus, deinem göttlichen Sohne,
Du Mitwisserin der göttlichen Absichten und Geheimnisse,
Du Vermittlerin aller Gnaden,
Du Krone der ganzen Heils- und Gnadenordnung,
http://www.marienforum.net/showthread.php?1032-Litanei-zur-Vermittleri n-aller-Gnaden&s=d97da57fdc9fceac3c097117baf3c567
Fast jede der vielen Marias stellt für die, welche an ihre "Erscheinung" glauben, eine besondere Vergünstigung in Aussicht. Es sei bei den hier bezeugten Beispielen geblieben; denn der "wundertätigen" Medaillen, Ringe, Bußgürtel usw. ist in der marianischen Praxis Legion.
Nun muß man aber fairerweise auch sagen, daß die überwiegende Mehrzahl der akademischen Theologen dem Marienkult ablehnend gegenübersteht. Auch soll anerkannt werden, daß man vom Vatikan aus in den letzten zwanzig Jahren einiges unternommen hat, um diese unerfreuliche Entwicklung aufzuhalten.
Aber wie Sie in Ihrem Posting richtig bemerken: die Seelsorger vor Ort setzen aus den von Ihnen genannten Gründen den Marianismus mehr oder minder gern ein.
Zudem sind die sog. "Erscheinungsorte" mit vielerlei finanziellen Interessen verquickt; und auch ein breites Gewerbe von Reise-Agenturen, Busunternehmen und sogar Charter-Fluggesellschaften brauchen die Nachfrage der sog. "Marienfrommen".
Was bei der "nachtodlichen Belehrung" von Jung-Stilling über "Reiner Glaube"
http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/stilling/downloads/nachtod_theo_jst/ reiner_glaube.pdf
vorgetragen wird, findet in allem meine Zustimmung. |
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