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Away, seltener auch Nichteigen, Nichtselbst (away)

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Away, seltener auch Nichteigen, Nichtselbst (away): Auf dem Finanzmarkt manchmal gesagt von einem Geschäft, einem Preis oder einem Markt, an dem der jeweilige Geschäftspartner nicht beteiligt ist (a trade, quotation, or market that does not originate with the dealer in question, e.g., „the bid is 98-10 away“).

Markt, auktionsbestimmter (auction market)

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Markt, auktionsbestimmter (auction market): Handel, bei dem der Preis des Gutes durch das Zusammenspiel freier Entscheidungen der Käufer und Verkäufer zustande kommt, wie bei der Börse oder einer Versteigerung (market in which the prevailing price is determined through the free interaction of potential buyers and sellers, as on the floor of the stock exchange). – Siehe Auktion, Festpreisverfahren, Tenderverfahren, Versteigerer.

Steuerbelastung, ungleichseitige (asymmetric tax burden)

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Steuerbelastung, ungleichseitige (asymmetric tax burden): Wenn nicht anders definiert in Bezug auf den Finanzmarkt der Umstand, dass bei einem Geschäft die jeweiligen Partner unterschiedliche Steuern zahlen müssen (a situation in which participants in a transaction have to pay different tax rates). — Siehe Steuerdumping.

Harpax und Harpagon (niggard, penny pincher)

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Harpax und Harpagon (niggard, penny pincher): In älteren Dokumenten eine geldgierige, geizige Person (someone who stingily avoids spending money), ein habsüchtiger (avaricious) Mensch, ein filziger Abzwacker. In unserer aufgeklärten postmodernen Gesellschaft (enlightened post-modern society) findet man solche Personen kaum mehr. In der heissersehnten sozialistischen Zukunftsgesellschaft (long awaited paradisiac socialist society) kann es solche Menschen definitionsgemäss überhaupt nicht mehr geben, weil im Sozialismus alle Menschen in Genügsamkeit und Selbstbescheidung zusammenleben. – Siehe Argyromanie, Finanzgeier, Geiz, Geldglaube, Geldhai, Geldquetscher, Geldraffer, Geldverkettung, Geldversessenheit, Geldquetscher, Habsucht, Mammonismus, Reichtum, Sparsamkeit.

Anschlussgeschäft und Nacheinandergeschäft (back-to-back [operation])

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Anschlussgeschäft und Nacheinandergeschäft (back-to-back [operation]): Vor allem in der englischen Version in der Finanzsprache –  1…eine Transaktion, die beim nächsten, bereits vereinbarten und in der Regel gleichartigen Deal in gleicher Weise vonstatten geht (transaction where all the commitments and accountabilities in one transaction are mirrored in a second contractually agreed deal). – 2… Wechselseitiges Darlehen, bei dem jeder Partner in seiner Währung die gleiche Kreditsumme aufnimmt (deal where a loan is made in one currency in one country against a loan in another country in another currency).

Disponibilitäts-Bestand (availability float)

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Disponibilitäts-Bestand (availability float): Wenn nicht anders definiert bei einer Bank vorhandene fällige Forderungen – vor allem von Schecks, Wechsel und Dividendenscheine -, die noch nicht zum Inkasso eingereicht wurden (receivables due and already deposited that have up till now not been cleared).

Artikulierung (articulation)

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Artikulierung (articulation): Wenn nicht anders definiert im Finanzbereich eine Benennung dafür, inwieweit verschiedene Datensätze in einem Finanzausweis bzw. einer Vermögensaufstellung zueinander passen (the interrelation and congruence of the flow of data between financial statements of an entity, such as between the income statement [Gewinn- und Verlustrechnung] and the balance sheet). – Man spricht oft auch im engeren Sinne von Artikulierung, wenn die Zahlen aus dem verschiedenen Finanzaufstellungen sich als zueinander stimmig erweisen (when numbers from different financial statements relate to one another: when they link together).

Anpassungspolitik, zentralbankliche (central bank accomodation policy)

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Anpassungspolitik, zentralbankliche (central bank accomodation policy): Vor allem in älteren Lehrbüchern gesagt von einer Geldpolitik, die darauf abzielt, Lohnsteigerungen und Preiserhöhungen mit einer entsprechend bemessenen Vermehrung der Geldmenge auszugleichen (a monetary policy of matching wage and price rises with money supply increases, so that the real money supply does not fall and drive the economy into stagnation or even into recession). – Siehe Ausrichtung, einzielige, Ausrichtung, stabilitätsorientierte, Ausrichtung, wechselkursbestimmte, Zwei-Säulen-Prinzip.

Kaufnachweis (proof of purchase)

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Kaufnachweis (proof of purchase): Eine Quittung, ein Gutschein, ein Flaschenverschluss, ein Ausriss aus einer Packung oder ähnliches, das man bei besonderen Werbeaktionen als Kunde besitzen muss, um an einem Gewinnspiel teilnehmen zu können bzw. in den Genuss eines Preises oder eines Sonderangebots zu kommen (sales receipt, coupon, bottle cap, or certain part of a package required by a promoter to qualify a customer for participating in a contest, receiving a discount prize, or availing a special offer). Im deutschen Finanzmarkt sind solche Marketingkampagnen bis anhin sehr selten zu beobachten; und Gewinnspiele beschränken sich eher auf Sparkassen. – Siehe Event Marketing, Product Placement, Schleichwerbung, Sponsor, Werbebeschränkungen, Ziehung.

Schutzklausel und salvatorische Klausel (hedge clause, disclaimer)

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Schutzklausel und salvatorische Klausel (hedge clause, disclaimer): In Bezug auf Banken und Makler die vor allem bei Anfragen von Kunden nach bestimmten Informationen ausgesprochene Einschränkung, dass für die übermittelten Auskünfte keine Haftung übernommen wird, sprich: keine Gewähr für die Richtigkeit der Informationen gegeben werden kann (in the financial sector a clause that the bank/broker makes no promises about the quality of an information, and hence will not be responsible for harm resulting from the information given to a customer).