# Rettungspaket (rescue package) und Rettungsschirm (rescue parachute) und Krisenbewältigungsmechanismus (crisis management mechanism)

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- Modified: 2022-10-15T09:14:29+00:00
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## Definition

Im Jahr 2008 in der Finanzwelt aufgekommener Begriff in der Bedeutung, dass der Staat strudelnden Banken zur Hilfe kommt. - Die von den Regierungen einzelner Länder im Zuge der mit der Subprime-Krise ausgebrochenen Finanzkrise 2008 in Kraft gesetzten Rettungspakte enthielten grundsätzlich drei Instrumente, nämlich – Garantieübernahmen, – Rekapitalisierungen der Institute mit freiwilliger oder pflichtiger Beteiligung und – Übernahme von Risikopositionen. Es setzte sich aber auch Einsicht durch, dass fallweise Rettungsaktionen allein nicht ausreichen, um gegen eine zunehmend systemische Finanzkrise vorzugehen. - Nach Schätzungen des IMF haben die Industrienationen zur Glättung der Finanzkrise für Kapitalspritzen, Rettungskäufe, Garantien und die Bereitstellung von Liquidität gut dreissig Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausgegeben. – Auch gesagt von den Hilfen, die seitens der EZB, des IMF sowie anderer Staaten und Institutionen einigen auf den Staatsbankrott zusteuernden Ländern der EWU gewährt wurden. - Allein die Politik ist demokratisch legitimiert, Rettungspakete zu schnüren. Wenn jedoch die Geldpolitik hier einspringt, dann führt dies dazu, dass die Finanzpolitik gar nicht oder zu spät handelt. – Siehe Abwicklungsmechanismus, einheitlicher, Bad Bank-Modell, deutsches, Bankbasierung, Bankenrettung, umgekehrte, Bankenrettungsgesetz, Bazooka, Erpressungspotential, Europäische Finanzstabilisierungsfazilität, Europäische Währungsunion, Grundfehler, ExitStrategie, EZB-Sündenfall, Finanzmarktstabilisierungsanstalt, Friedman-These, Gläubigervorrang, Griechenland-Krise, Irland-Krise, Pflichtwandelanleihe, Portugal-Krise, Privatsektor-Beteiligung, Restrukturierungsgesetz, Retterei, Rettungseuropäer, Rettungsroutine, Risikoträger, endgültiger, Schuldenclub, Sifi-Oligopol, Stabilitätsfonds, europäischer, Südfront, Tina, Too big to save-Grundsatz, Transferunion, Troika, Wachstum-SchuldenTatsache, geschichtliche, Wachstumskräfte-Mobilisierung, Zombiebank, Zwangswandelanleihe, Zwei-Wege-Option, Zypern-Krise. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Dezember 2008, S. 81 ff. (Grundsätzliches zu Rettungspaketen in Krisenzeiten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2008, S. 8 f. (Eckwerte des Stabilisierungsprogramms der Bundesregierung), Monatsbericht der EZB vom März 2009, S. 84 ff. (Grundsätzliches zu den Rettungspaketen). Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

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