# Nachfragefinanzierung (demand-side financing)

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- Post ID: 584941
- Modified: 2022-10-15T09:14:17+00:00
- Language: de

## Definition

Massnahme mit dem Ziel, vor allem staatliche, aber auch bestimmte betriebliche Leistungen möglichst wirtschaftlich (economical: Verhältnis Leistung zu Kosten) zur Verfügung zu stellen, indem der "beste Wirt" zum Zuge kommt. In Verfolg dessen wendet sich eine Beihilfe bzw. ein Zuschuss nicht an den Leistungserbringer, etwa: Mensa der Universität, Personalrestaurant (staff restaurant; Kantine; canteen). Vielmehr ist Leistungsbezieher Empfänger, im Beispiel: die Studierenden, die betrieblichen Mitarbeiter (demand-side financing means to channel public funds for public and/or private uses to the demanders and not to those who supply it). - Auf diese Weise wird – die Wahlfreiheit der Nachfrager bestmöglich gewährleistet, – deren Entscheidungsmacht erhöht, – zwischen den Leistungsanbietern - im Beispiel: verschiedenen Gaststätten - entsteht Wettbewerb, was – den Preis für die Leistung senkt und – deren Qualität verbessert, ohne dass mehr Zahlungen aufgewendet werden müssen. – Siehe Elterngeld, Erziehungsgeld, Kindergeld, Markt, vollkommener, MofaGeld, Preis. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

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