# Liquiditätsprämien-Theorie (theory of liquidity premium)

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- Modified: 2022-10-15T09:14:10+00:00
- Language: de

## Definition

Kurzfristige Anlagen auf dem Finanzmarkt können relativ problemlos und ohne Kursrisiken in Liquidität umgewandelt werden. Bei langfristigen Engagements steigen mit zunehmender Fristigkeit auch die Kursrisiken. Hohe Liquidität und geringe Kursrisiken werden deshalb auf dem Finanzmarkt mit niedrigem Zins abgegolten. Risikofreude und Liquiditätsverzicht bei langfristigen (noncurrent) Anlagen werden hingegen mit höherem Zins belohnt. – Siehe Liquiditätsprämie, Liquiditätsformen, Liquiditätspräferenz. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2008, S. 26 ff. (Liquiditäts-Prämien und Break-Even-Inflationsrate: Erklärungen, Übersichten). Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

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