# Sparbriefe (savings certificates)

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- Modified: 2022-10-15T09:14:52+00:00
- Language: de

## Definition

Von Banken ausgegebene Schuldverschreibungen, die vom Anleger für eine feste, nicht kündbare Laufzeit - überwiegend vier bis acht Jahre - zu einem in der Regel festgeschriebenen Zinssatz erworben werden können (certificate of deposit for a specific sum of money for a fixed time and usually at a stated interest rate). Ein Börsenhandel findet nicht statt. Sparbriefe mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren werden bei der EZB zu M2 gezählt; liegt die Laufzeit darüber, so gehören sie zu M3. - In der EZB-Statistik tauchen Sparbriefe nicht mehr als eigene Position auf. Sie werden, soweit es sich um Namenspapiere handelt, den Einlagen mit vereinbarter Laufzeit zugerechnet. Handelt es sich um nicht-börsenfähige Inhaberschuldverschreibungen, so rechnet man sie den Bankschuldverschreibungen zu. - Die Deutsche Bundesbank weist im Statistischen Teil ihres jeweiligen Monatsberichts Sparbriefe nach dem Emissionswert bei Auflegung gesondert aus, und zwar unterteilt nach Abgeber-Gruppen. – Siehe Depositen, Fristentransformation, Sparbauch, Sparprämienanleihe, Sparschuldverschreibung. – Vgl. das monatlich erscheinende Heft "Bankenstatistik" der Deutschen Bundesbank, Rubrik "Banken (MFIs) in Deutschland", Unterrubrik "Passiva" zum Umfang der ausgegebenen Sparbriefe. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

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