# Sozialstaat-Falle (welfare state trap)

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- Post ID: 583110
- Modified: 2022-10-15T09:14:52+00:00
- Language: de

## Definition

Der heute in Europa dicht geregelte Sozialstaat begründet Ansprüche ohne Grundlage: er macht den Einzelnen unabhängig von – einem Arbeitgeber sowie – von eigener Leistung. Dies ist sogar der Leitgedanke des Sozialstaates. Damit versperrt man jedoch dem Einzelnen den vertraglichen Zugang zu der ihm bei der Gestaltung seines ökonomischen Lebens einzig hilfreichen Kraft, nämlich dem Unternehmer, der neue Wege versucht, um am Markt Geld zu verdienen. - Deshalb führt mehr Sozialstaat zwangsläufig – in immer grössere Arbeitslosigkeit, – zu wachsender Steuerbelastung mit der Folge einer Abwanderung befähigter Arbeitskräfte sowie von Unternehmen ins Ausland, – zu steigenden Staatsausgaben (im Bundeshaushalt 2013 rund siebenundfünfzig Prozent der Ausgaben) und – am Ende zur Inflation. – Siehe Abgabenquote, Anpassungs-Inflation, zwingende, Bürgergeld, Drittgattingeld, KinderTagesbetreuung, Schuldenquote, staatliche, Steuerlastquote, Subsidiaritätsprinzip, Stabilitäts- und Wachstumspakt, Steuerlastquote, Tragfähigkeit öffentlicher Finanzen, Transferzahlungen, Verfassungsartikel eins, Wagnersches Gesetz, Zweitgattingeld. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

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