# Ausfallrisiko (risk of loss)

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- Modified: 2022-10-15T09:13:09+00:00
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## Definition

Ausdruck für die Wahrscheinlichkeit, mit welcher das Vermögen eines Anlegers - etwa: 100 EUR - nach einer gewissen Zeit - etwa: 24 Monate - unter einen bestimmten Wert (Schwellenvermögen; threshold value) fällt. - Das Ausfallrisiko liegt gewöhnlich bei einem Aktienportfolio am höchsten; beim Sparkonto ist das Ausfallrisiko null Prozent, weil der Sparzins unter normalen Umständen immer positiv ist. – In einer Vertragsbeziehung die Gefahr, dass die Gegenpartei einer Verpflichtung nicht nachkommt, manchmal auch Gegenparteirisiko (counterparty risk) genannt. – Siehe AnleiheSpread, Bonitätsrisiko, Krediterweiterung, Gruppe verbundener Kunden, Knotenpunkt, Kredit, kurzfristiger, Negativzins, Renationalisierung, Verlustquote. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2005, S. 56 f., Jahresbericht 2006 der BaFin, S. 70 (Pflicht der Institute, das Ausfallrisiko zu ermitteln). Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

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