# Auftragsfluss (order flow)

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- Modified: 2022-10-15T09:13:09+00:00
- Language: de

## Definition

Wenn nicht anders definiert, so versteht man darunter den Übertrag (amount carried forward) aus Käufen und Verkäufen in einer Fremdwährung (xeno currency), der von den Kunden - hauptsächlich Industrieunternehmen, Versicherungen und Fonds - bei Devisenhändlern: bei Brokern und Banken, getätigt werden. Dieser Saldo kann unter gewöhnlichen Umständen als Mass für den Kaufdruck für eine bestimmte Währung herangezogen werden. - In den Kauf- und Verkaufsaufträgen spiegeln sich aber auch die Erwartungen in der Regel gut informierter Auftraggeber hinsichtlich der jeweiligen Volkswirtschaft bzw. Währungsraums wider. Deshalb kann der Auftragsfluss - neben anderem - auch ein wichtiges Merkmal in Zusammenhang der Konjunkturdiagnose sein. – Siehe Devisenhandel, Devisenmarkt, Marktmacher, Wechselkurs, Zwei-Säulen-Prinzip – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2008, S. 18 f. (Erwartungsbedingtheit des Austragsflusses). Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

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