# Arbeitsmarkt-Flexibilität und Arbeitsmarktflexibilität (flexibility of labour market)

- Canonical URL: https://www.gerhardmerk.de/arbeitsmarkt-flexibilitat-und-arbeitsmarktflexibilitat-flexibility-of-labour-market
- Post ID: 458
- Modified: 2022-10-15T09:13:08+00:00
- Language: de

## Definition

Ausdruck für die Fähigkeit des Arbeitsmarktes in einer Volkswirtschaft (labour market; Ort, an dem Arbeitskraft in Zeiteinheiten angeboten und nachgefragt wird), sich bei steigender (sinkender) Nachfrage nach Arbeitsleistungen mit einem Mehrangebot wie Überstunden bzw. Minderangebot wie Kurzarbeit anzupassen. Nachweislich führt eine hohe Arbeitsmarkt-Flexibilität zu weniger Arbeitslosigkeit, höherem Wachstum und geringerer Inflation. – Siehe Arbeitskosten, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsnachfrage, Fiskalpakt, Mobilität, Stellenanzeigen-Index, Wachstumsförderung, Wettbewerbsfähigkeit, Wettbewerbs-Status, internationaler, Zuwanderung. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2010, S. 25 f. (Abhängigkeit des Beschäftigungsabbaus von den Flexibilisierungspotentialen), Monatsbericht der EZB vom Juli 2010, S. 45 (Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik angesichts hoher Arbeitslosenquoten), S. 57 ff. (Anpassungen im Eurogebiet; ausführliche Darstellung; viele Übersichten; Umfrageergebnisse), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2010, S. 62 f. (Vergleich der Flexibilität USA-Deutschland), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2010, S. 20 f. (Gründe für die Probleme auf dem Arbeitsmarkt der USA; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom März 2011, S. 90 ff. (Arbeitsmarkt-Mobilität im Eurogebiet; viele Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2011, S. 16 ff. (Vergleich Flexibilität des Arbeitsmarktes in EU-Ländern; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom März 2012, S. 76 ff. (Arbeitsmarkt-Anpassungen im Eurogebiet; Übersichten; Folgerungen), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2012, S. 81 ff. (Arbeitsmarkt im Eurogebiet seit 2006; Übersichten; Literaturverweise), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2014, S. 37 ff. (Auswirkungen der Arbeitsmarktreformen in Deutschland; Übersichten; Literarturverweise). Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

- Generator: Merk Knowledge 1.1.1
