# Haftungskaskade (liability cascade)

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- Modified: 2022-10-15T09:13:51+00:00
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## Definition

Um 2013 aufgekommene Bezeichnung in Zusammenhang mit dem einheitlichen Abwicklungsmechanismus. Nach dem Wasserfallprinzip (waterfall principle) haften danach bei der Schieflage eines Instituts zunächst die Aktionäre, Gläubiger und Einleger mit sehr hohen Beträgen. Wenn das nicht reicht, dann sollen nationale Abwicklungssysteme sowie der 2014 neu beschlossene Abwicklungsfonds für das Eurogebiet einspringen. – Siehe Abwickelbarkeit, Anlage-Haftung, Bailout, Bank, systemische, Bankenrettung, Bankenrettungsgesetz, Banktestament, Bankenunion, Bazooka, Einlegerhaftung, G-Sifi, Gläubigervorrang, Moral Hazard, Notfallfonds für Krisenbanken, Retterei, Rettungsschirm, Schattenstaat, Stabilitätsfonds, europäischer, Too big to fail-Grundsatz, Transferunion, Vertragstreue, Zombiebank, Zwangswandelanleihe. – Vgl. Geschäftsbericht 2013 der Deutschen Bundesbank, S. 36 ff. (ausführliche Darstellung), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2014, S. 40 (Übersicht der Haftungskaskade). Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

## Machine-readable

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