# Bettelgeld (mendicant money)

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- Modified: 2022-10-15T09:13:16+00:00
- Language: de

## Definition

Zahlungsmittel, die ein berufsmässiger Bettler (beggar, lazar) aus Gaben fremder Mildtätigkeit einnimmt. – Früher in Europa von Mönchen aus einem Bettelorden (mendicant order) bei den Gläubigen zur Bestreitung des Lebensunterhalts einsammelten Beträge; heute teilweise noch ähnlich in Asien verbreitet. – Von unterschiedlichen Vereinen, von Parteien und von Hilfsorganisationen - in der Regel über Anschreiben (Bettelbrief; begging letter) - eingesammeltes Geld. Verweigern Unternehmen die Zahlung, so werden sie heute nicht selten seitens der Bettelbriefe aussendenden Verbraucherverbände (consumer groups), Umweltschützer (environmental activists) und Globalisierungsgegner (anti-globalisation protesters) in den Medien schlechtgemacht (decried, badmouthed). Für die Unternehmen bleibt dann die Abwägung, den Image-Schaden mit möglicherweise weitreichenden Folgen - Umsatzrückgang, Gewinneinbussen, Personalabbau - hinzunehmen oder zu zahlen. – Siehe Badwill, Bettlerglöckchen, KannibalismusEffekt, Schutzgeld, Schweigegeld, Vogtgeld. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec. Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol. E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/ https://www.gerhardmerk.de/

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