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Sparsamkeitsregel und Prinzip der Parsimonität (principle of parsimony)

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Sparsamkeitsregel und Prinzip der Parsimonität (principle of parsimony; parsimony = late Latin artificial word from parcimōnia, from parcere = here : to spare and monia = money): In Bezug auf die Wissenschaft allgemein und damit auch auf die Geldtheorie weithin anerkannte Richtschnur. Danach sollen zur Begründung und Erklärung eines Zusammenhangs nur wenige Annahmen und Variablen herangezogen werden, wenn der bezügliche Sachverhalt damit hinlänglich begründet werden kann. Je weniger Hypothesen (hypotheses: suppositions or explanations which are provisionally accepted in order to interpret certain events or phenomena, and to provide guidance for further investigation) und Variable (variables: magnitudes capable of assuming any of a set of values) nämlich eingeführt sind, desto leichter lassen sich diese falsifizieren (falsify; a statement, hypothesis, or theory is termed falsifiable if it is possible to conceive an observation or an argument which proves the proposition in question to be false). – Indessen handelt es sich um einen Grundsatz, der lediglich ein einziges, obzwar wichtiges Kennzeichen für die Zweckdienlichkeit einer Theorie ausdrückt. Über die Gültigkeit von Erklärungsansätzen (validity of explanatory approaches) sagt die Sparsamkeitsregel nichts aus. – Siehe Datenunsicherheit, Eckdaten, makroökonomische, Geldpolitik, vorausschauende, Gleichgewichtsmodelle, dynamisch-stochastische, Modelle, geldpolitische, Modellunsicherheit, Paradoxomanie, Strukturunsicherheit, Unsicherheit, Vorhersagetauglichkeit, Wechselkursverlauf, unerklärbarer, Zwei-Säulen-Prinzip.


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