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Konstanz-Kriterium (criterion of constancy)

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Konstanz-Kriterium (criterion of constancy): Wenn nicht anders definiert, so meint man damit, dass die Wirtschaftspolitik der Regierung in Stetigkeit auf verlässlichen, voraussehbaren Geleisen verläuft. Dies gilt weithin als Bedingung auch für eine ordentliche, planvolle Geldpolitik. Der wegweisende deutsche Nationalökonom Walter Eucken (1891–1960) bezeichnete die Konstanz der Wirtschaftspolitik (constancy of economic policy) als wesensbestimmende Grundlage (constitutive principle) der marktwirtschaftlichen Ordnung und damit auch der Geldpolitik, und er erkannte in der „nervösen Unrast“ (excitable [jumpily] restlessness) der Wirtschaftspolitik, die heute verwirft, was gestern noch galt, eine Gefahr für den Geldwert. – Siehe Geldvertrauen, Inflationsrate, erwartete, Kapitalflucht, Stabilitätspolitik, Vertrauensindikator.


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