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Haftungskaskade (liability cascade)

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Haftungskaskade (liability cascade): Um 2013 aufgekommene Bezeichnung in Zusammenhang mit dem einheitlichen Abwicklungsmechanismus. Nach dem Wasserfallprinzip (waterfall principle) haften danach bei der Schieflage eines Instituts zunächst die Aktionäre, Gläubiger und Einleger mit sehr hohen Beträgen. Wenn das nicht reicht, dann sollen nationale Abwicklungssystme sowie der 2014 neu beschlossene Abwicklungsfonds für das Eurogebiet einspringen. – Siehe Abwickelbarkeit, Anlage-Haftung, Bailout, Bank, systemi-sche, Bankenrettung, Bankenrettungsgesetz, Banktestament, Bankenunion, Bazooka, Einlegerhaftung, G-Sifi, Gläubigervorrang, Moral Hazard, Notfallfonds für Krisenbanken, Retterei, Rettungsschirm, Schattenstaat, Stabilitätsfonds, europäischer, Too big to fail-Grundsatz, Transferunion, Vertragstreue, Zombiebank, Zwangswandelanleihe. – Vgl. Geschäftsbericht 2013 der Deutschen Bundesbank, S. 36 ff. (ausführliche Darstellung).


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