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Debt-Equity-Swap (so auch im Deutschen gesagt; seltener Schuldenswap)

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➀ Allgemein die Umwandlung von an Unternehmen zweifelhafter Bonität gewährte Darlehn in Beteiligungskapital. – ➁ Im besonderen der Kauf von – in konvertibler Währung wie USD oder EUR – denominierten Forderungen der Banken gegenüber überschuldeten Ländern durch ein Unternehmen. Die Bank gibt – ➊ die (uneinbringliche) Forderung – in der Regel notleidende Anleihen) – mit einem kräftigen Disagio ab. – ➋ Das erwerbende Unternehmen tauscht die so erworbenen Titel bei der Regierung des verschuldeten Landes gegen dessen heimische Währung ein. – ➌ Mit dem erlösten Geld wird eine Investition in dem Schuldnerland getätigt. – Das Unternehmen hat dadurch den Vorteil, dass es billig an die gewünschte heimische Währung kommt, und das Schuldnerland zahlt auf diese Weise einen Teil seiner in konvertibler Währung denominierten Auslands-Verbindlichkeiten ab. – Freilich darf dabei nicht übersehen werden, dass eine Bank, die uneinbringliche Forderungen mit einem Abschlag verkauft, dadurch einen Verlust erleidet; der Gewinn des im Schuldnerland investierenden Unternehmens also grob gesehen dem Verlust der Bank gleichkommt.
Siehe Anleihe, notleidende, Schneegeld, Staatschuld, verweigerte.


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