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Bienenprämie (premium payment to beekeepers)

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Bienenprämie (premium payment to beekeepers): In älteren landesherrlichen Verordnungen (regulations imposed by regional authorities) in Bezug auf die Wirtschaftsförderung (economic promotion) stand die Begünstigung der sehr arbeitsaufwendigen und risikoreichen Bienenhaltung mit an erster Stelle. Als wichtigste Massnahme galt die Zahlung von Prämien an Imker. Daneben gewährten unter bestimmten Bedingungen manche Landesbehörden den Bienenhaltern auch einen Nachlass auf die Grundsteuer. Denn Bienen bestäuben landwirtschaftliche Nutzpflanzen und tragen daher zur Erhöhung der Ernte bei. Zudem galt der Honig in früheren Zeiten – ehe ab etwa 1830 Zucker grosstechnisch aus Rüben gewonnen werden konnte – als das wichtigste Süssmittel für Speisen. Bienenwachs bildete den Rohstoff für die Kerzenzieher (chandlers). – Siehe Immengeld, Zeidlergeld


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