Personal tools

Bewachungsgeld (safe-custody expenses):

veröffentlicht am

Bewachungsgeld (safe-custody expenses): Wenn nicht anders definiert Zahlungen eines Unternehmens an das Sicherheitsgewerbe (security industry) für den Schutz – Œ 1   der Betriebsanlagen vermittels entsprechender Einrichtungen (mechanical and electronic devices) und Wachposten (watchmen) –  2   von Mitarbeitern durch eine Leibwache (body guard); darin eingeschlossen sind auch die teilweise sehr hohen Kosten für den Schutz der Wohnungen von Betriebsangehörigen und deren Familie in ausländischen Niederlassungen, wo diese nur in bewachten Wohnanlagen (gated communities) halbwegs sicher leben können. – Wegen der hohen Ausgaben an Bewachungsgeld haben sich einige deutsche Institute in vielen Fällen für eine vertraglich gut fundierte (contractually well arranged) Korrespondenzbank-Beziehung statt einer Repräsentanz oder gar einer Auslandsniederlassung entschieden. – Der weltweite Umsatz der Bewachungsfirmen wurde für das Jahr 2012 auf 250 Mrd Euro geschätzt. Aufgrund der zunehmenden Verstädterung (growing urbanisation) und der damit einhergehenden Kriminalisierung (increasing criminalisation) dürfte die Nachfrage nach Sicherheitsleistungen in den nächsten Jahren stark ansteigen, und damit das Bewachungsgeld als Kostenfaktor an Bedeutung gewinnen. – Siehe Charadsch, Harai, Schutzgeld, Toleranzgeld.


Kommentare geschlossen.