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Abwickelbarkeit (resolution regime)

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Abwickelbarkeit (resolution regime): Nach 2010 in die Sprache der Aufsichtsbehörden eingegliederter Begriff. Gemeint sind Vorkehrungen für den Fall, dass eine systemische Bank in eine Schieflage gerät. Die Abwicklung soll grundsätzlich so geschehen, dass – Œ 1   Gefahren für die Finanzstabilität abgewendet werden, – 2    Kleinanleger geschützt und – Ž 3   allfällige Verluste nicht vom Staat getragen werden. – Siehe Bankenrettung, Banktestament, Liquiditätskrisenplan, Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Sanierungsplänen Rettungsbeihilfe, Sanierung, Schuldentragfähigkeit, Too-big-to-fail-Grundsatz. – Vgl. Jahresbericht 2012 der BaFin, S. 44 f. (Schlüsselkriterien [key attributes] wurden festgelegt), S. 49 f. (Richtlinie zur Abwickelbarkeit; Aufzählung der Abwicklungsinstrumente).


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