Analysten-Rating (analyst rating)

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Von Analysten vor allem bei Banken ausgesprochene Empfehlungen für oder gegen den Kauf eines Finanzprodukts. Diese Ratings können je nach Grösse des Instituts bzw. Ansehen des Analysten grossen Einfluss auf den Kurs des Finanzproduktes (vor allem auf börsennotierte Aktien) haben. Dabei sind weltweit bestimmte englischsprachige Formulierungen ein bis zwei Wörtern gebräuchlich, vor allem: Strong Buy = unbedingte Kauf-Empfehlung; Buy = Kauf-Empfehlung; Hold = Halten; Sell = Verkaufs-Empfehlung; Strong Sell = unbedingte Verkaufs-Empfehlung, Accumulate = nachkaufen (bei einem Rückgang des Kurses). – Siehe Akataphasie, Analysten-Beeinflussung, Börsensprache, Finanzanalyseverordnung, Finanzsprache, Rating-Agenturen. – Vgl. Jahresbericht 2012 der BaFin, S. 164 f. (BaFin beaufsichtigt Analystentätigkeit; fortgesetzter Trend, Analystenleistungen einzukaufen und nicht selbst zu erbringen).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Analysten-Rating (analyst rating)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/analysten-rating-analyst-rating/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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