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	<title>Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk</title>
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		<title>Crowdfunding (so auch im Deutschen gesagt; seltener Publikumsfinanzierung)</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzbegriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Crowdfunding (so auch im Deutschen gesagt; seltener Publikumsfinanzierung): Die Beschaffung von Geld zur Finanzierung von Investitionen jeder Art &#8211; besonders aber zur Erstellung neuer Produkte und zur Verwirklichung anderer aussergewöhnlicher Markttätigkeiten &#8211; bei sehr vielen kleinen Anlegern. Über Plattformen im Internet finden sich Anbieter und Nachfrager zusammen. &#8211; Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat am 14.<a class="moretag" href="http://www.gerhardmerk.de/finanzbegriffe/crowdfunding-so-auch-im-deutschen-gesagt-seltener-publikumsfinanzierung.html">&#160;&#160;Full Article&#8230;</a>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Crowdfunding</b> (so auch im Deutschen gesagt; seltener <b>Publikumsfinanzierung</b>): Die Beschaffung von <i>Geld</i> zur <i>Finanzierung</i> von <i>Investitionen</i> jeder Art &#8211; besonders aber zur Erstellung neuer Produkte und zur Verwirklichung anderer aussergewöhnlicher Markttätigkeiten &#8211; bei sehr vielen kleinen Anlegern. Über Plattformen im Internet finden sich Anbieter und Nachfrager zusammen. &#8211; Die <i>Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht</i> hat am 14. Mai 2007 ein Merkblatt &#8220;Hinweise zur Erlaubnispflicht der Betreiber und Nutzer einer internetbasierten Kreditvermittlungsplattform nach dem KWG&#8221; veröffentlicht. – Siehe eLolly, Investment-Club, Kreditgenossenschaft, Kreditvermittlungsplattform, Peer-To-Peer-Lending, Social Lending Platform.</p>
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		<title>Fragmentierung (fragmentation)</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzbegriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragmentierung (fragmentation): In Zusammenhang mit der Geldpolitik der EZB die Tatsache, dass der von der Zentralbank für das Währungsgebiet gesamthaft festgesetzte Leitzins keineswegs auch zu demselben Preis für Kredite in allen einzelnen Mitgliedsstaaten führt. Vielmehr liegt derzeit (Frühsommer 2013) der Zins für vergleichbare Darlehn in Italien und Spanien um das Dreifache höher als in Deutschland<a class="moretag" href="http://www.gerhardmerk.de/finanzbegriffe/fragmentierung-fragmentation.html">&#160;&#160;Full Article&#8230;</a>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Fragmentierung</b> (fragmentation): In Zusammenhang mit der <i>Geldpolitik</i> der <i>EZB</i> die Tatsache, dass der von der <i>Zentralbank </i>für das <i>Währungsgebiet</i> gesamthaft festgesetzte <i>Leitzins</i> keineswegs auch zu demselben Preis für <i>Kredite </i>in allen einzelnen Mitgliedsstaaten führt. Vielmehr liegt derzeit (Frühsommer 2013) der Zins für vergleichbare <i>Darlehn</i> in Italien und Spanien um das Dreifache höher als in Deutschland oder Österreich. Denn die <i>Banken</i> in Italien und Spanien misstrauen den heimischen <i>Unternehmen</i> und kalkulieren daher ein höheres <i>Ausfallrisiko</i> ein. &#8211; Das zeigt aber auch deutlich, dass die <i>Niedrigzinspolitik </i>der <i>Zentralbank</i> keineswegs (wie das viele Lehrbücher vortragen) von selbst zu mehr <i>Investitionen</i> führt.</p>
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		<title>EURO1</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzbegriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[EURO1: Wichtiges Zahlungssystem für Grossgeldbeträge, das von der Euro Banking Association (EBA: ein Verband von über 170 europäischen Instituten) betrieben wird. Kunden von EURO1 sind europäische Banken. Im Frühjahr 2013 verarbeitete EURO1 täglich um die 230&#8217;000 Zahlungen mit einem Gesamtwert von über 245 Milliarden Euro. Die Tagesabschlusspositionen der EURO1-Teilnehmer werden in Zentralbankgeld über TARGET abgewickelt.<a class="moretag" href="http://www.gerhardmerk.de/finanzbegriffe/euro1.html">&#160;&#160;Full Article&#8230;</a>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><b>EURO1</b>: Wichtiges <i>Zahlungssystem</i> für Grossgeldbeträge, das von der Euro Banking Association (EBA: ein Verband von über 170 europäischen <i>Instituten</i>) betrieben wird. <i>Kunden</i> von EURO1 sind europäische <i>Banken</i>. Im Frühjahr 2013 verarbeitete EURO1 täglich um die 230&#8217;000 <i>Zahlungen</i> mit einem Gesamtwert von über 245 Milliarden Euro. Die Tagesabschlusspositionen der EURO1-Teilnehmer werden in Zentralbankgeld über <i>TARGET </i>abgewickelt. Die <i>EZB </i>wirkt dabei als Zahlungsausgleichsagent mit, und der <i>EZB </i>obliegt auch die <i>Aufsicht </i>über dieses <i>Zahlungssystem</i>. – Siehe Clearing-Haus, automatisches<b>. –</b><ins cite="mailto:Theo%20Hinzenkamp"> </ins>Vgl. Jahresbericht 2012 der EZB, S. 142 (neuere Entwicklung bei EURO1; Fragen der Überwachung) sowie den jeweiligen Jahresbericht der EZB, Kapital &#8220;Überwachung der Zahlungssysteme und Marktinfrastrukturen&#8221;.</p>
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		<title>Enteignung, kalte (silent expropriation)</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzbegriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Enteignung, kalte (silent expropriation):   1  Allgemein der (Teil)Verlust eines Vermögensgegenstandes nicht durch Preisänderungen auf dem Markt, sondern durch Eingriffe des Staates, und hier wiederum in erster Linie durch sehr hohe Besteuerung (confiscatory taxation) auf den betreffenden Vermögenswert. –   2  Im besonderen auch gesagt in Bezug auf die Politik der EZB im Zuge der<a class="moretag" href="http://www.gerhardmerk.de/finanzbegriffe/enteignung-kalte-silent-expropriation.html">&#160;&#160;Full Article&#8230;</a>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Enteignung, kalte</b> (silent expropriation):   1  Allgemein der (Teil)<i>Verlust</i> eines <i>Vermögensgegenstandes</i> nicht durch Preisänderungen auf dem Markt, sondern durch Eingriffe des <i>Staates</i>, und hier wiederum in erster Linie durch sehr hohe Besteuerung (confiscatory taxation) auf den betreffenden <i>Vermögenswert</i>. –   2  Im besonderen auch gesagt in Bezug auf die Politik der <i>EZB</i> im Zuge der <i>Staatsschuldenkrise</i>. Sehr niedrige <i>Zinsen</i> sollten den überschuldeten Mitgliedern der EWU helfen, ihre <i>Wettbewerbsfähigkeit</i> zu verbessern. Das führte dazu, dass Sparer auch in Deutschland auf ihr <i>Konto</i> bei der <i>Bank</i> auf eine<i> Verzinsung</i> verzichten mussten, und diese damit ungefragt die Hilfen für die Schuldnerstaaten bezahlen mussten. – Siehe Bail-out, Blame game, Blutzoll, Euro-Bonds, Euro-Krise, Europäische Währungsunion, Grundfehler, Eventualschuld, EWU-Sprengsatz, EZB-Bilanz, Finanzstabilität, Goldopfer, Grexit, Gruppendruck, Haushaltskonsolidierung, Kindergarten-Argument, Neuro, Politikklammer, Politikverzug, Repatriierungs-Effekt, Solidarität, finanzielle, Staatsverschuldungs-Druck, Stabilitäts- und Wachstumspakt, Grundfehler, Steuerungsrahmen, Transferunion, Zwangsenteignung.</p>
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		<title>Shitstorm (so auch im Deutschen gesagt; shit = hier: Kot, Mist; nicht: Rauschgift wie vor allem Cannabis und Heroin)</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 12:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Shitstorm (so auch im Deutschen gesagt; shit = hier: Kot, Mist; nicht: Rauschgift wie vor allem Cannabis und Heroin): Um 2009 vor allem in Zusammenhang mit der Finanzkrise aufgekommene Bezeichnung für eine – 1   unvermittelte, – 2    lang anhaltende, –   3 über soziale Netzwerke, Blogs und Tweets verbreitete –    4 Welle der<a class="moretag" href="http://www.gerhardmerk.de/finanzbegriffe/shitstorm-so-auch-im-deutschen-gesagt-shit-hier-kot-mist-nicht-rauschgift-wie-vor-allem-cannabis-und-heroin.html">&#160;&#160;Full Article&#8230;</a>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Shitstorm</b> (so auch im Deutschen gesagt; shit = hier: Kot, Mist; nicht: Rauschgift wie vor allem Cannabis und Heroin): Um 2009 vor allem in Zusammenhang mit der <i>Finanzkrise</i> aufgekommene Bezeichnung für eine – 1   unvermittelte, – 2    lang anhaltende, –   3 über soziale Netzwerke, <i>Blogs</i> und Tweets verbreitete –    4 Welle der Empörung über das Verhalten von Personen oder Einrichtungen. Kennzeichnend ist dabei, dass sich die so erzeugte Erregung sehr rasch vom eigentlichen Anlass und sachlichen Kern entfernt. Sie mündet dann fast jedesmal in allgemeine Verdammung ganzer Wirtschaftszweige wie vor allem der <i>Banken</i> und der dort Beschäftigten (&#8220;nur ein arbeitsloser <i>Banker </i>ist ein guter <i>Banker</i>&#8220;). Laut Ausweis der Rechtschreibung und Sprache wohl kaum über das Abgangszeugnis einer Sonderschule hinausgekommene Zuschreiber äussern sich hier &#8220;fachmännisch&#8221; über die verwickeltsten Zusammenhänge auf dem <i>Finanzmarkt</i> und beurteilen diese. &#8211; Stets um Leser, Zuhörer und Zuschauer bemüht, schwimmen dann sehr bald die herkömmlichen Medien auf dieser Welle mit. &#8211; In Deutschland wurde das Wort zum Anglizismus des Jahres 2011 erkoren; Shitstorm ist inzwischen in die deutschen Wörterbücher einbezogen. – Siehe Bankbeamter, Bankenmacht, Bankenschelte, Bankenverstaatlichung, Bankier, Bankieren, Behavioural Finance, Blog, Bonus, Bonussystem, Deuteroskopie, Europhobie, Finanzasophie, Finanzdümmling, Finanzgeier, Finanzgeier, Finanzsodomit, Finanzterrorist, Geldsauger, Internet-Foren, Know-Nots, Misochrematie, Twitter, Verschwörungstheorien.</p>
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